Microservices sind ein Thema für den Unternehmensvorstand

Microservices sind ein Thema für den Unternehmensvorstand

Microservices sind eine revolutionäre Technologie und deshalb ein Thema für den Unternehmensvorstand.

Zwischen einer evolutionären und einer revolutionären Unternehmenstechnologie liegt ein schmaler Grat. Eine evolutionäre Technologie löst ein konkretes IT-Problem: Sie beschleunigt die Systeme, die Ihre IT-Teams bereitstellen, macht sie zuverlässiger und weniger kompliziert. Eine revolutionäre Technologie kann Probleme lösen, die Ihnen vielleicht gar nicht bewusst sind. Das heißt, sie sollte nicht nur auf der IT-Ebene, sondern auch auf Managementebene diskutiert werden.

Hier sind 5 Gründe, warum Microservices beim nächsten Vorstands-Meeting auf der Agenda stehen sollten:

1) Ohne eine Microservices-Architektur bleibt „Agilität“ ein Schlagwort

Zum jetzigen Zeitpunkt hängen Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens davon ab, wie agil (oder vollständig digitalisiert) es ist. APIs haben die Vernetzung Ihres Unternehmens ermöglicht. Microservices helfen der IT mit dem Tempo Ihres Geschäfts mitzuhalten und Anwendungen zu erstellen, die sich schnell vernetzen lassen, oder vorhandene Anwendungen entsprechend anzupassen, damit Sie immer eine optimale Lösung anbieten können, ohne Ausfallzeiten zu riskieren.

2) Microservices sind die Bausteine, die Ihre digitale Transformation beschleunigen

Beim grundlegenden Umbau Ihres Unternehmen unterstützen Microservices den Aufbau einer anpassbaren Plattform, die Partner, andere Plattformen und Datensilos verbindet.

3) Sie skalieren beliebig und investieren nur in das, was Sie wirklich benötigen

In einer monolithischen Anwendungsumgebung heißt die Entscheidung häufig: alles oder nichts. Wollen Sie einen bestimmten Aspekt eines Services skalieren, müssen Sie alles andere ebenfalls skalieren: das bläht Ihre Ressourcen auf und verursacht unnötige Kosten. Entwickeln Sie Ihre Anwendungen mithilfe von Microservices, können Sie diese automatisch passgenau skalieren und investieren nur in das, was wirklich gebraucht wird – und zwar zum richtigen Zeitpunkt. Alles andere kann bleiben wie es ist.

4) Sie haben Ihr Schicksal in der Hand. Ein Hebel hat immer zwei Enden

Wenn Sie am falschen Ende ansetzen, stehen Sie mit überdimensionierten Verträgen da, aus denen Sie schwer wieder herauskommen. Häufig sind Sie gezwungen, Dinge zu kaufen, die Sie gar nicht brauchen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Microservices lassen sich auf die Services abstimmen, in die Sie investieren wollen und können in Ihrer eigenen Umgebung verwaltet werden. Das heißt, Sie bestimmen die Richtung und machen sich unabhängig von Ihren Anbietern.

5) Sie erreichen eine beispiellose Sicherheit (und Transparenz)

Sicherheit ist eines der IT-Themen, die häufig auf Managementebene diskutiert werden, und das aus gutem Grund. Richtig gemanagt, können Microservices zu einem wichtigen Teil Ihrer Sicherheitsarchitektur werden. Da jeder Service für sich in eine Anwendung eingefügt wird, entsteht kein monolithischer Block, kann eine feingranulare Sicherheit die Gesamtsicherheit verbessern und Fehler werden schneller erkannt und behoben.

 

Der Aufbau einer Microservices-Architektur lohnt sich, muss aber gut geplant sein. Bei der Wahl falscher Systeme verliert man schnell die Übersicht und droht, von einem Chaos an Microservices überwältigt zu werden.

Die Software AG ist angetreten, um Ordnung in das Chaos zu bringen und bietet eine Plattform, die Governance sowie Kontextsensitivität ermöglicht, und zwar in einer Umgebung, in der Sie Ihre Microservices (East-West API Traffic) und Ihre Anwendungen managen (North-South API Traffic).

Wir sind davon überzeugt, dass Microservices nur so ihrem revolutionären Potenzial gerecht werden und für die Führungskräfte tatsächlich den entscheidenden Unterschied machen.

Sie möchten mehr über Microservices erfahren? Schauen Sie sich unsere Demo an!

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Intelligente Fertigung dank IoT – Smart Field Analytics mit SMC, Dell Technologies und Software AG

Intelligente Fertigung dank IoT – Smart Field Analytics mit SMC, Dell Technologies und Software AG

Jede Minute zählt, wenn es darum geht, Daten und Informationen effektiv zu interpretieren und zu nutzen, die Produktion zu beschleunigen und nachhaltiger zu machen. Hier hilft der Einsatz von Edge Computing.

SMC Deutschland (führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automati­sierungstechnik) hat sich ein hohes Ziel gesteckt: eine neue Automatisierungslösung zu entwickeln, die Daten von der Feldebene in die Cloud-Plattform transferiert.
Gemeinsam mit Dell Technologies (ein Unternehmen, dass Kunden das branchenweit umfangreichste und innovativste Technologie- und Services-Portfolio bietet) und der Software AG (Hersteller der Cumulocity IoT Plattform) wurde ein Konzept entwickelt, dass Prozesse in der Produktion fit macht  für Industrie 4.0: Smart Field Analytics. Der Fokus liegt auf der einfachen Vernetzung intelligenter Sensoren und Aktoren sowie der schnellen Verarbeitung der Daten mit Edge Computing. Ein erster Prototyp belegt, welche Vorteile Smart Field Analytics für den Betreiber hat: schnelle Reaktionszeiten, optimierte Prozesse und Kostenersparnis.

SMC setzt beim Thema Industrie 4.0 auf den konsequenten Ausbau der Produktlinien in Richtung Vernetzung und dezentraler Intelligenz. Die Anbindung an übergeordnete Systeme muss schnell und einfach realisierbar sein und Anwender in die Lage versetzen, ihre Produktionsabläufe permanent zu optimieren. Um eine reibungslose Produktion und vorausschauende Planung sicherzustellen, müssen deshalb die Massen an Daten, die Maschinen und Sensoren in Werkshallen erzeugen, in Echtzeit an ihrem Entstehungsort überwacht werden. Hier kommt Edge Computing zum Einsatz: Die Daten werden vor ihrer Analyse nicht zuerst in die Cloud übertragen, sondern direkt in der Edge verarbeitet. Latenzzeiten werden somit massiv verringert, drohende Fehlproduktionen oder -funktionen können verhindert und Maschinenstillstand oder Ausschuss vermieden werden – vorausschauende Wartung in ihrer Perfektion.

Smart Field Analytics kann aber noch mehr

Energieeffizienz ist das erklärte Ziel. Der bewusste und schonende Umgang mit Ressourcen konfrontiert auch die Produktionsindustrie mit der Herausforderung, stets ressourcenschonend und gleichzeitig kosteneffizient zu agieren.
Durch die dauerhafte Überwachung der Maschinendaten wird die Energieeffizienz gesteigert. Auftretende Leckagen in den Maschinen, Druckschwankungen oder Verbrauchsspitzen werden erkannt, analysiert und bilden die Grundlage für Maßnahmen zur langfristigen Energieeinsparung. So konnte beispielsweise das Leckage-Management von pneumatischen Zylindern unter Einsatz eines Machine-Learning-Modells analysiert und automatisiert werden: Anhand historischer Daten wurde einem Algorithmus durch Machine-Learning antrainiert, drohende Leckagen in der pneumatischen Anlage selbstständig sofort zu erkennen. Per Internet-Protokoll werden die Daten direkt an die Cloud-Plattform geschickt und automatisch ein Ticket für das Wartungspersonal erstellt.

Jeder der drei Projektpartner hat für Smart Field Analytics sein individuelles Know-how eingebracht. Das gemeinsam entwickelte Konzept ist praktisch umsetzbar und nutzt die Potenziale der Industrie 4.0 für höhere Produktivität und Energieeffizienz.

 

Nicht alle IoT-Projekte sind so erfolgreich. Die Ursachen des Scheitern können Sie hier nachlesen.

 

Hier geht es zu unserem Guide, der hilft, IoT-Projekte zum Erfolg zu führen.

 

Sie wollen die Success Story von SMC genau nachlesen?

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4 Schritte zum Erfolg Ihres IoT-Projekts

4 Schritte zum Erfolg Ihres IoT-Projekts

Wie schaffen Sie es, dass Ihr nächstes Internet-of-Things-Projekt kein Misserfolg wird?

Fast 75 % aller IoT-Projekte scheitern. Die meisten von ihnen (96 %) führen nicht einmal zu neuen Geschäftsmodellen, und 60 % lassen sich nicht richtig skalieren. Warum ist das so?

Die Probleme beginnen damit, dass Unternehmensziele nicht genau geplant werden. Das ganze Projekt ist zum Scheitern verurteilt, wenn Sie Ihren Vorgesetzten nicht vermitteln können, was warum getan werden muss.

Unser Bericht „Warum IoT-Projekte scheitern und was Sie dagegen tun können“ basiert auf den Ergebnissen einer Studie von Beecham Research und benennt die Gründe für die häufigen Misserfolge:

Nummer 1: Unternehmensziele nicht ausreichend durchdacht

Das IoT kann einen durchaus überfordern. Mit neuen Geschäftsmodellen treten oft vermehrte Schwierigkeiten und organisatorische Hindernisse auf. Dies trifft sogar auf Unternehmen zu, die tatsächlich eine Vorstellung davon haben, wie sie vorgehen sollen. Vielen fehlt die Detailplanung. Das Problem ist nicht IoT an sich, sondern dass sie nicht ausreichend informiert sind, wie und warum das IoT ihre geschäftlichen Probleme lösen und neue Chancen eröffnen kann.

Nummer 2: Organisatorische Schwierigkeiten im Unternehmen

Kämpft Ihr Unternehmen auch mit den Herausforderungen, die übergreifende Zusammenarbeit, widersprüchliche Ziele, Datensilos und Prozessüberschneidungen zwischen Abteilungen mit sich bringen? Beecham zufolge führt mangelnde Kohärenz zwischen Abteilungen bei mehr als 90 % der befragten Unternehmen zum Misserfolg.

Eine der Hauptstärken des IoT ist, dass es auf viele verschiedene Arten das ganze Unternehmen effizienter machen kann. Kurz gesagt: IoT betrifft nicht nur die IT-Abteilung, sondern alle Mitarbeiter.

Nummer 3: Technologische Hürden

Es ist offensichtlich, weshalb viele Unternehmen mit dem IoT zu kämpfen haben: 87 % der Befragten haben laut eigener Aussage nicht das nötige Know-how, um die richtige Konnektivität zu realisieren. Alle Befragten gaben an, dass Konnektivität für sie eine besondere Herausforderung darstellt.

Nummer 4: Zahlreiche Probleme mit Kunden und Anbietern

Echter Fortschritt tritt dann ein, wenn die internen Ressourcen eines Unternehmens auf Augenhöhe mit einem erfahrenen Lösungsanbieter zusammenarbeiten. Dieser Punkt ist besonders relevant, denn bei 57 % der Befragten scheiterten die Projekte, wenn sie sich fast ausschließlich auf interne Ressourcen verließen.

Es nützt aber auch nichts, das Projekt komplett in fremde Hände zu geben. Ein Unternehmen muss von Anfang bis Ende intern eingebunden sein, um die Komplexität eines IoT-Projekts verstehen zu können.

IoT ist nicht das Problem

Es ist die Lösung – und viele Unternehmen erzielen mit ihren IoT-Projekten verblüffende Ergebnisse. Dass so viele daran scheitern, legt folgenden Schluss nahe: IoT ist nicht einfach – es erfordert Konsistenz und Zusammenarbeit.

Damit Sie die Herausforderungen meistern und das riesige Potenzial des IoT ausschöpfen können, haben wir einen Plan aufgestellt, der Sie in zehn Schritten zum Erfolg führt. Weitere Gründe für das Scheitern von Projekten, aber auch Erfolgstipps, finden Sie in unserem Whitepaper Why IoT projects fail and how to beat the odds („Warum IoT-Projekte scheitern und was Sie dagegen tun können“).

Whitepaper hier herunterladen

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WebMethods AppMesh: Eine geniale Idee

WebMethods AppMesh: Eine geniale Idee

Vor ein paar Jahren haben wir bei der Software AG sogenannte „Tech Interrupts“ eingeführt – Zeit, die unsere Produktingenieure dem kreativen Denken widmen. Im vergangenen Jahr entstanden in diesen kreativen Auszeiten neue fruchtbare Ideen und ein brandneues Konzept namens AppMesh.

Die Idee ist einfach: die Bereitstellung digitaler Produkte in einer Cloud-Umgebung erleichtern. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan, da das Zusammenspiel von Anwendungen, APIs und einer Vielzahl von Services, Microservices und Containern in der Cloud koordiniert werden muss. Wenn die neue App also nicht rund läuft, könnte es an irgendeiner anderen Cloud-Komponente liegen. Und wenn Apps versagen, lassen Sie Ihre Kunden im Stich.

Beispielsweise kaufe ich Zugfahrkarten über eine App auf meinem Handy. Dafür werden mehrere Microservices benötigt: einer für die Suche im Fahrplan und weitere für die Sitzplatzreservierung, die Prüfung der Reisebestimmungen, die Preisermittlung und die Bezahlung.

Diese verschiedenen Services können sich unterschiedlich schnell ändern; so stehen einer meist variablen Preisgestaltung eher langfristige Bestimmungen gegenüber. Wenn die Nachfrage an Feiertagen steigt, muss der Microservice das Dreifache oder Vierfache des Datenverkehrs bewältigen. Fällt einer dieser Microservices aus, bekomme ich keine Zugfahrkarte. Ich komme nicht zu meiner Familie nach Hause und bin genervt!

Woher weiß der App-Anbieter nun, welcher der vielen beteiligten Services nicht funktioniert? Dies ist nur eine von vielen neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit Cloud-Anwendungen auf der Basis von Microservices. Die Microservices können nur als Einheit funktionieren, wenn sie sich gegenseitig finden – aber Netzwerkadressen können sich in der Cloud ändern. Mit der Sicherheit verhält es sich ebenfalls anders: Das Sicherheitskonzept zentralisierter Tools ist für die Cloud ungeeignet. Und funktioniert Ihre App noch, wenn ein Cloud-Container ausfällt?

Um dieses Problem zu lösen, haben einige Unternehmen ein Service Mesh eingeführt, also eine separate Netzwerkschicht zur Steuerung der Kommunikation zwischen den Services, der Sicherheit und der Fehlertoleranz. Service Meshes lassen sich aber nicht ohne Weiteres einrichten und haben ihre Grenzen. Sie können nicht bieten, was Anwendungsverantwortliche für erfolgreiche Apps brauchen.

Anwendungsverantwortliche müssen ihr Produkt für bestimmte Verbrauchergruppen attraktiv und persönlich gestalten. Sie möchten die Nutzung verfolgen und optimieren. Außerdem benötigen sie eine moderne Zugriffskontrolle und erweiterten Schutz der privaten Nutzerdaten.

Das „Aha“-Erlebnis – AppMesh

Aus diesem Grund hat unser Team den nächsten logischen Schritt getan und AppMesh entwickelt, eine leistungsstarke Steuerungsschicht für cloudnative Geschäftsanwendungen.

Mit AppMesh können Sie Regeln zur Steuerung des App-Verhaltens erstellen, ohne einzelne Microservices zu ändern. Über diese Regeln ist es allein durch Konfiguration (nicht durch Codierung) möglich, eingehende und ausgehende Daten zu modifizieren, Benutzer intelligent an verschiedene Services weiterzuleiten, Antworten zu personalisieren und das Benutzerverhalten zu verfolgen, unbefugten Benutzern den Zugriff zu verweigern und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Sie können sogar alte Services Ihrer Anwendung durch neue ersetzen, ohne dass Ihre Benutzer dies bemerken.

Mit AppMesh kann der Anbieter meiner Bahn-App beispielsweise feststellen, dass es sich bei dem ausgefallenen Service um die Preisermittlung gehandelt hat. Somit kann er sicherstellen, dass ich dynamisch an einen Backup-Service umgeleitet werde und keinen Anlass zu Beschwerden habe. Ich kann ohne Probleme meinen Zug auswählen, meinen Sitzplatz reservieren und meine Fahrkarte bezahlen.

AppMesh als Schaltzentrale der Microservices ergänzt Anwendungskontext. Dank tiefer Einblicke und der Kontrolle über die Services können Unternehmen das Kundenerlebnis nachvollziehen und verbessern. Die dynamisch austauschbare Mesh-Architektur ist zuverlässig und skalierbar. Zudem werden Geschäftsrisiken durch Sicherheits- und Governance-Richtlinien verringert.

Das Produktteam der Software AG hat erkannt, dass neue API-Management-Lösungen moderne Architekturen für cloudnative Apps unterstützen müssen. Das ist nur einer der Gründe, warum ich so gerne mit diesem Team arbeite.

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Wenn Sensordaten die Arbeit des Mitarbeiters ab 55 erleichtern

Wenn Sensordaten die Arbeit des Mitarbeiters ab 55 erleichtern

Antonio ist 61 Jahre alt und an der Fertigungslinie bei FIAT tätig. Bei ihm wurden Bluthochdruck und chronischer Stress diagnostiziert. Er leidet häufig unter Schmerzen in der Schulter, dennoch führt er viele schwere händische Arbeiten aus. Infolgedessen ist er regelmäßig in ärztlicher Behandlung und hat bereits mehrere Reha-Aufenthalte hinter sich. Da seine derzeitigen Rentenansprüche wegen des laufenden Hauskredits nicht ausreichend sind, muss er bis zur Erreichung des Rentenalters arbeiten. Auf FIAT als Arbeitgeber kommen damit zusätzliche Kosten zu: Trotz krankheitsbedingter Abwesenheit muss das Automobilunternehmen ihn weiterhin bezahlen und seine Position kurzfristig mit einem anderen Mitarbeiter besetzen.

So oder ähnlich geht es in vielen Betrieben zu. Mit steigendem Rentenalter gilt es, bessere Arbeitsbedingungen für ältere Mitarbeiter zu schaffen. Damit befasst sich das EU-Forschungsprojekt sustAGE. Dort entwickelt und erforscht die Software AG gemeinsam mit zehn europäischen Partnern Lösungen, um arbeitsintensive Unternehmen dabei zu unterstützen, den Arbeitsalltag besonders von älteren Arbeitnehmern so zu entlasten, dass diese länger und gesünder ihren Beruf ausüben können. Mit diesem Projekt leistet die Software AG einen bedeutenden Beitrag für das achte Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Decent Work and Economic Growth

 

Wie funktioniert sustAGE?

Das sustAGE-System stellt anhand der Schichtpläne fest, dass Antonio in seiner aktuellen Schicht an der Fertigungslinie schon längere Zeit dieselbe Tätigkeit ausübt. Sein bekanntes Schulterleiden und monoton wiederkehrende Arbeitsabläufe sind ermüdend für Antonio und verursachen ihm Stress. Das sustAGE-System erkennt dies und empfiehlt Antonio eine Pause. Diese Empfehlung bekommt er direkt auf sein Smartphone. Auch der Schichtleiter erhält eine Benachrichtigung, dass Antonio an der Fertigungslinie bald abgelöst werden muss. Um weitere gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden, wird ihm nach seiner Pause eine andere Aufgabe zugewiesen. Diese Zuweisung sendet das System ebenfalls an Antonios Smartphone, zusammen mit weiteren hilfreichen Informationen über die neue Tätigkeit. Und sustAGE kann noch mehr: Es stellt nach einiger Zeit fest, dass aufgrund eines defekten Ventilators die Raumtemperatur gestiegen ist. Da Antonios Vitalparameter ebenfalls sensorisch erfasst werden, werden frühzeitig Anzeichen für einen zu hohen Blutdruck erkannt. Diese Information wird über eine erneute Benachrichtigung an den Schichtleiter gesendet, mit der Empfehlung, Antonio eine weniger komplexe Aufgabe in einem kühleren Raum zuzuweisen. Auch nach Beendigung seiner Schicht erhält Antonio Empfehlungen von sustAGE: Da sein Blutdruck im Laufe des Tages zu hoch war, schlägt die sustAGE-App ihm auf seinem Mobiltelefon vor, am Abend noch Sport zu treiben.

 

Mit sustAGE ist es möglich, die Gesundheit von Arbeitnehmern langfristig zu fördern, sodass sie länger und gesünder in ihrem Beruf bleiben können. Hierfür werden IoT-Sensor-Daten zu allen Aufgaben und Tätigkeiten sowie die Stimmung und das Wohlbefinden der Arbeiter überwacht – natürlich unter strenger Einhaltung des Datenschutzes. Erfasst werden die Daten mithilfe von Smart Wearables und am Arbeitsplatz verbauten Sensoren. Anwendungsfälle für die Test- und Validierungsphase werden von FIAT als Endnutzer in der Fertigungsindustrie und vom Hafen in Heraklion als Endnutzer in den Bereichen Transport und Logistik zur Verfügung gestellt.

 

Mit Apama, Universal Messaging und Zementis kommt der Software AG die Aufgabe zu, Daten zu sammeln und durch maschinelles Lernen Empfehlungen an Arbeiter auszusprechen. Konkret ist es die Aufgabe der Software AG, Sensordaten von IoT-Geräten und Ortungssystemen mithilfe von Universal Messaging verlässlich zu sammeln und innerhalb der sustAGE-Plattform zu verteilen. Über komplexe Ereignisverarbeitung mit Apama werden – durch gleichzeitige Überwachung mehrerer Ereignisströme – kritische Situationen oder Alarmbedingungen erkannt. Dabei werden Daten überwacht, korreliert oder aggregiert und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen.

 

Basierend auf gesammelten historischen Daten werden durch Datenanalyse Vorhersagemodelle trainiert, die Prognosen mit sehr hoher Präzision und Wahrscheinlichkeit erlauben. Dies ist möglich, da die Modelle aus Daten und Mustern der Vergangenheit gelernt haben und die erlernten Hypothesen implementieren („Was könnte als Nächstes passieren?“). Eine Integration von Universal Messaging, Apama und Datenanalyse erfolgt über das Konzept der Lambda-Architektur, die eine Trennung in zwei Kernschichten, Speed Layer und Batch Layer, vorsieht.

 

Win-win für Antonio und Arbeitgeber

Der Vorteil von sustAGE für den Arbeitnehmer liegt am Ende auf der Hand: Gefährliche Situationen werden erkannt und können verhindert werden, die Unfallgefahr am Arbeitsplatz sinkt. Der Arbeitnehmer erhält zudem kontinuierlich Informationen über seinen Gesundheitszustand, sodass Krankheiten früh entdeckt und behandelt werden können. Langfristig bedeutet das ein längeres und gesünderes Leben. Da auch Schlafzeiten erfasst und Freizeitaktivitäten empfohlen werden, kann der Arbeitnehmer einen idealen Ausgleich zwischen Arbeit, Sport und Entspannung finden.

 

Doch auch der Arbeitgeber hat Vorteile, wenn seine Angestellten die sustAGE-Plattform nutzen. Gibt es weniger Stress und Überarbeitung, wird die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiter steigen. Sind Arbeitnehmer gesünder, sinken die Kosten, da es weniger Krankheitstage gibt und Arbeitnehmer länger in ihrem Beruf arbeiten können.

 

Mit sustAGE werden also ältere Beschäftigte unterstützt und ihre körperlichen und geistigen Kompetenzen durch physisches und kognitives Training auf einem hohen Niveau gehalten. Und wenn die Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet ist und das Unternehmen ein effektives Personalmanagement betreibt bleiben die positiven Folgen nicht aus: krankheitsbedingter Ausfall sowie Kosten sinken und die Effektivität steigt.

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Immer mehr API-Hubs? webMethods AppMesh ist eine Steuerungsschicht zur Bändigung des Service-Mesh-Chaos

Immer mehr API-Hubs? webMethods AppMesh ist eine Steuerungsschicht zur Bändigung des Service-Mesh-Chaos

Oracle hat einen API-Hub, die SAP hat einen und Infor auch. WorkDay und Salesforce? Nun, Sie können es sich denken… RESTful- und SOAP-APIs sind mittlerweile so verbreitet, dass selbst dort, wo sie verwaltet werden sollten, ein ziemlich Chaos herrscht.

Natürlich hat auch die Software AG ein API-Gateway. Jetzt bieten wir eine Steuerungsschicht an, die hilft, Ordnung in das Chaos zu bringen. Bei webMethods AppMesh geht es um Workload-Steuerung, Zugriffskontrolle, Protokollierung und Service-zu-Service-Kommunikation.

AppMesh ist eine Erweiterung der webMethods API Acceleration Platform. AppMesh hilft Unternehmen, APIs nicht anhand ihrer technischen Eigenschaften, sondern entsprechend ihrem Geschäftskontext, also den Transaktionen, für die sie genutzt werden, zu organisieren und zu verwalten.

Veranschaulichung anhand eines Beispiels

Ein Beispiel: Ein Entwickler hat eine Integration zwischen einer Finanz- und einer Beschaffungsanwendung programmiert, um Bestellungen und Rechnungen abzugleichen. Die API funktioniert seit Jahren bestens. Jetzt soll eine Erweiterung für die Finanzanwendung programmiert werden. Woher soll ein Entwickler wissen, was im Vorfeld gemacht wurde? Bei großen Unternehmen gibt es solche Integrationen zuhauf, auf unterschiedlichen Plattformen und für unterschiedliche Anwendungen. AppMesh ermöglicht es jetzt Entwicklern, diese APIs zu finden und zu managen, und zwar anhand des Wortes „Rechnung“ und nicht anhand des Codes, mit dem sie gebaut wurden.

Erweiterungen für branchen- oder sogar unternehmensspezifische Satellitenanwendungen werden üblicherweise auf die vorhandene System-Landschaft aufgesetzt. Für Unternehmen zählt: Was sind die Kosten und die Zeit, die so etwas braucht? Je besser die API-Landschaft semantisch strukturiert ist, umso günstiger wird es. Ein Entwickler kann darauf aufbauen und weiß, dass alles mit der Infrastruktur- und Netzwerkschicht verbunden wird, in der der Service Mesh sitzt.

Mit AppMesh werden Microservices geschützt und mithilfe von Benutzeridentifikation und Sicherheitsregeln das Gefährdungsrisiko verringert. Es ermöglicht eine regelbasierte Steuerung, um Informationen über die Aktivität der Benutzer zu erhalten, und steuert die Reaktion der Anwendungen. Darüber hinaus bietet AppMesh Dashboards zur Nachverfolgung der Transaktionspfade innerhalb des Service Mesh und zur Analyse der App-Nutzung.

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