Legacy gleich Altlast? Lassen Sie Ihre Legacy-Systeme weiter für sich arbeiten!

Legacy gleich Altlast? Lassen Sie Ihre Legacy-Systeme weiter für sich arbeiten!

Sie nutzen eine Anwendung, die Ihre Organisation seit 20 Jahren oder länger unterstützt? Dann ist das keinesfalls eine Legacy-Anwendung. Diese Anwendung ist geschäftskritisch.

Solche Systeme sind tagtäglich im Einsatz, aber wahrscheinlich weiß das kaum jemand. Sie sind Teil unserer Steuersysteme, unserer Sozial- und Sicherheitssysteme. Sie steuern den Aktienmarkt, Banken, Geldautomaten, Verkehrssysteme und unsere Versorgungsnetze.

Das heißt nicht, dass sie immer einfach zu bedienen sind. Sie haben sich zwar als ziemlich zuverlässig erwiesen (immerhin sind sie seit 20, 30 oder sogar 40 Jahren erfolgreich im Einsatz), sind aber starr und verursachen hohe Wartungskosten. Das kann zum Problem werden: Die Systeme sind isoliert und ihre Daten sind tief in ihrem Inneren vergraben. Dort sind sie zwar sicher – aber leider auch unerreichbar.

Wie öffnen Sie diese isolierten Daten, die zugrunde liegende Geschäftslogik, die Nutzer-Workflows und IT-Strukturen? Wie können Sie ohne Risiko zusätzlich modernere Technologie einführen? Wie kommen Sie um einen kostspieligen Komplettaustausch dieser Systeme herum? Wie gehen Sie Änderungen an vorhandenen Programmen aus dem Weg?

Ein Beispiel: Damit sie ihre Aufgaben erfüllen kann, ist eine Behörde auf ihre Mainframe-Technologie angewiesen. Aber sie steht dabei vor zahlreichen Herausforderungen: Sie braucht eine reibungslos funktionierende IT, einige der Mitarbeiter, die mit den Systemen arbeiten, stehen kurz vor der Rente, sie muss ihre Mitarbeiter halten und in der Lage sein, die vielen Gesetzesänderungen, die von der Regierung kommen, umzusetzen. Zu diesen alltäglichen Herausforderungen kommt auch noch der ständige Druck zur Veränderung – ausgeübt von Politikern, Bürgern oder dem technischen Fortschritt.

Ihre Mainframe-Systeme werden all dem gerecht. Aber damit Sie einen erstklassigen Service anbieten können, tut Veränderung not. Das heißt, Sie müssen mit modernen Technologien effizient interagieren können.

Menschen neigen dazu, Veränderungen in Frage zu stellen. Denn Veränderungen können riskant, kompliziert und teuer sein. Wie erreichen Sie die Ziele Ihrer Behörde, ohne sich dem Risiko eines teuren und kostspieligen Neuanfangs auszusetzen?

Die Software AG hilft Ihren Entwicklern, Altes und Neues zu verbinden und die Risiken, die mit Veränderungen verbunden sind, auszuschalten. Sie können Ihren Bürgern das Leben leichter machen, indem Sie Ihnen den Zugang zu den Daten und der Geschäftslogik Ihrer geschäftskritischen Systeme ermöglichen und parallel dazu die User-Experience verbessern.

Drei Elemente sind von zentraler Bedeutung, um einen Mehrwert für Ihre Behörde und die Bürger zu schaffen:

  • Daten: Damit Ihre Anwender Daten mit Desktop-Anwendungen, Datenanalyse-Plattformen und der Cloud teilen und diese Daten nutzen können, benötigen Sie Echtzeit-SQL-Zugriff auf nicht-relationale Daten.
  • Geschäftslogik: Entwickler müssen auf dem Mainframe Prozeduren aufrufen können, damit sie diese als Bausteine in neue Anwendungen verwenden können. Dadurch wird Ihre Behörde produktiver, die Bürger können über neue Wege mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihr Service wird besser.
  • User-Experience: Ersetzen Sie „Green Screens” durch benutzerfreundliche webbasierte Oberflächen und gestalten Sie die User-Experience neu, indem Sie die Bildschirm-Navigation verbessern.

Erfüllen Sie die Anforderungen Ihrer Bürgen und bieten Sie ihnen einen exzellenten Service! Ihre vorhandenen Systeme sind eine zuverlässige Grundlage dafür, die Sie erhalten sollten.

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Ausbildung der nächsten Expertengeneration

Ausbildung der nächsten Expertengeneration

Damit Ihre zentralen Adabas- & Natural-Anwendungen zukunftssicher bleiben, müssen nun jüngere Entwicklergenerationen übernehmen.

Die Plattform Adabas & Natural ist bekannt für Zuverlässigkeit, hohe Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit. Unglaubliche 98 Prozent der Adabas- & Natural-Kunden haben auf der Basis dieser Plattform geschäftskritische Anwendungen entwickelt. Aber angesichts des Tempos, mit dem sich Technologie verändert, wirft die Abhängigkeit von Adabas & Natural bei jedem Unternehmen auch die Frage auf: Wie stellen wir sicher, dass wir in den kommenden Jahren die besten Talente haben, um unsere kritischen Anwendungen zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Der Generationswechsel ist für unsere Kunden ein brisantes Thema. Das liegt zum Teil daran, dass junge Entwickler sich heute ihre Fähigkeiten in einer völlig anderen technischen Umgebung aneignen als noch die Generation vor ihnen. Aus diesem Grund haben wir neue Programme entwickelt und tragen im Rahmen unserer Initiative Adabas & Natural 2050+ auch dem Genenationswechsel Rechnung.

Drei Maßnahmen stellen sicher, dass unsere Kunden über gut ausgebildete Talente verfügen, die ihre kritischen Adabas- & Natural-Anwendungen betreiben und kontinuierlich weiterentwickeln:

 

1. Moderne Entwicklungs-Tools und agile Methoden

NaturalONE, die Standard-Entwicklungsumgebung für Natural, basiert auf der weltweit anerkannten Eclipse-Entwicklungsumgebung und ist deshalb für neue Entwickler leicht zu erlernen. Wir unterstützen moderne agile Entwicklungsmethoden und DevOps-Strategien, die zu schnelleren und besseren Ergebnissen führen. Ihre Entwickler können NaturalONE kostenlos herunterladen und selbst ausprobieren.

 

2. Cloud und flexible Bereitstellung

Für jüngere Entwickler zählt Geschwindigkeit; sie schätzen die Flexibilität und Skalierbarkeit, die Cloud-Deployment ihnen bietet. Wir haben dafür gesorgt, dass Sie Ihre bewährten Anwendungen in eine modern Multi-Cloud-Deployment-Strategie integrieren können, indem Sie Ihre Adabas- & Natural-Anwendungen auf Linux rehosten und Virtual Machines und Container nutzen, die in jeder Cloud Ihrer Wahl laufen können. Laden Sie sich eine kostenlose Testversion von Adabas & Natural for Docker® herunter, und erfahren Sie, wie einfach sie Adabas & Natural in der Cloud nutzen.

 

3. Individuelle Lernmethoden für Entwickler

Jeder lernt anders. Deshalb bieten wir neuen und erfahrenen Entwicklern verschiedene Methoden an, wie sie Know-how aufbauen können. Unter www.learnAdabasNatural.com finden sie Videos zum Selbststudium in Deutsch, Englisch und Portugiesisch: von den Grundlagen der Anwendung von Adabas & Natural bis zu Themen für Fortgeschrittene, wie DevOps und die Verknüpfung von Anwendungen über APIs.

 

Unsere TECHCommunity bietet Entwicklern und Datenbank-Administratoren eine Plattform für die Zusammenarbeit mit anderen Experten ihres Gebiets. Außerdem finden Sie dort Produktdokumentationen und können kostenlose Testversionen der Produkte herunterladen. Unser Ziel ist es, die TECHCommunity in unseren Onboarding-Plan einzubinden, damit die nächste Entwicklergeneration sowohl für traditionelle als auch für innovative Projekte gerüstet ist. Entdecken Sie unsere Videos zum Selbststudium, kostenlose Test-Software, Diskussionsforen und Produktdokumentationen – auf der TECHCommunity finden Sie alles, was Sie brauchen, damit Ihr Team schnell Know-how aufbauen kann.

Sie möchten mehr erfahren? In unserem Innovation Sheet haben wir Tipps zusammengefasst, wie unsere Kunden der Generationswechsel meistern und Adabas- & Natural-Kenntnisse weitertragen.

Unter unseren Kunden gibt es viele Unternehmen, die den Generationswechsel mit Adabas & Natural erfolgreich bewältigt haben. Erfahren Sie, wie Sie moderne Technologien, Trainings und Community-Plattformen kombinieren, um neue Adabas- & Natural-Entwickler zu gewinnen und zu halten – und so den Generationswechsel in Ihrer Belegschaft erfolgreich vorantreiben.

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Schluss mit der Entwicklung der falschen APIs

Schluss mit der Entwicklung der falschen APIs

Der viel zitierte Satz (aus dem Film Feld der Träume) „Wenn du es baust, kommt er zurück.” gilt nicht für APIs.

Wenn Sie die falschen APIs entwickeln oder APIs veröffentlichen, ohne ausreichende Vorarbeit geleistet zu haben, wird nämlich keiner kommen. Anstatt also ein Baseball-Feld zu bauen, das leer bleibt, sollten Sie lieber eines bauen, das für Spieler und Fans attraktiv ist.

Wir werden nicht müde zu betonen, dass die Welt über APIs verbunden ist. Für Ihr Unternehmen wird es immer einfacher, immer mehr APIs für eine Vielzahl von Anwendungsfällen bereitzustellen. Vielleicht zu einfach.

Es mag erstrebenswert erscheinen, APIs schnell zu entwickeln und bereitzustellen. Fehlt jedoch das Feedback von Entwicklern und ist Ihr Entwickler-Ökosystem nicht eingebunden (etwa über Veranstaltungen wie Hackathons), besteht die Gefahr, dass Sie vorzeitig fehlerhafte APIs veröffentlichen.

Eine vorzeitig veröffentlichte API, eine API, der es an ausreichendem Input und kollektiver Arbeit fehlt, könnte (zumindest im Einzelhandel) dazu führen, dass

  • Sie dem Kunden nicht die gewünschte Botschaft vermitteln
  • das Design unattraktiv ist
  • ein Produkt/Service unter Wert verkauft wird
  • das Kundenerlebnis leidet

Für die API-Produktentwicklung gilt, wie überall wo Werte entstehen sollen, Qualität geht vor Quantität. Wie bei unseren Daten, müssen wir auch bei unseren APIs auf Qualität vertrauen und auf einen kollaborativen Entwicklungsprozess, der auf aktive Beteiligung setzt.

 

Eine Plattform für kollaborative API-Entwicklung

Wie wäre es, wenn Sie beides haben könnten: Geschwindigkeit und Qualität, und zwar indem Sie Ihre API-Entwickler durch eine kollaborative API-Entwickler-Community und ein entsprechendes Entwickler-Ökosystem unterstützen?

Das geht! Die Engage-Plattform der Software AG unterstützt die interaktive Zusammenarbeit als Teil des Entwickler-Outreach-Zyklus. Sie ermöglicht Zusammenarbeit nicht nur innnerhalb der Entwickler-Community einer Abteilung, sondern zwischen allen Geschäftsbereichen und sogar mit externen API-Entwicklern.

Um den Erfolg von Entwickler-Communities zu steigern, befördert Engage einen methodischen Ansatz und unterstützt die folgenden grundlegenden Anforderungen:

  • Pflege des API-Ökosystems: Organische Unterstützung der Entwickler, indem eine Verbindung zu automatisierten Marketingprozessen hergestellt wird, über die sie Informationen zur API-Nutzung und -Akzeptanz erhalten.
  • Hackathons und Beta-Programme: Helfen zu verstehen, wie Entwickler Ihre APIs nutzen oder von ihnen profitieren. Dieses Feedback kann in die Planung der nächsten Schritte einfließen.
  • Direktes Feedback: Integrieren Sie zeitnahes Feedback in den Entwickler-Outreach-Zyklus.
  • Stimulieren Sie das Geschäft in Echtzeit: Erstellen Sie effektive Metriken und Reports, die helfen, Ihren Entwicklungszyklus kontinuierlich zu verbessern.

Hören Sie auf, APIs zu entwickeln, die weder für die Spieler noch für die Fans attraktiv sind. Klicken Sie hier, um unser Webinar zu besuchen.

Klicken Sie unten und erfahren Sie, wie Sie während des Entwicklungsprozesses besser zusammenarbeiten und interagieren.

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Wie Dell und SMC der vernetzten Industrie entgegentreten

Wie Dell und SMC der vernetzten Industrie entgegentreten

Herr Gast, Herr Prang, Sie arbeiten für Dell Technologies beziehungsweise SMC an Lösungen für die vernetzte Industrie. Wie hat sich das Internet der Dinge entwickelt und wohin geht der Trend?

 

Prang: Die Verbreitung und Akzeptanz des Internets der Dinge hat in den letzten Jahren enorme Sprünge gemacht. Im Privatsektor hat man sich an smarte vernetzte Geräte gewöhnt und Hersteller haben hier zu Beginn wertvolle Erfahrungen gesammelt. Nun beschäftigen sich auch Maschinenbauer im Industriebereich mit der Technologie. Dabei sind anfängliche Bedenken, Maschinen- und Prozessdaten in der Cloud zu speichern, bereits zurückgegangen. Gleichzeitig ist die Erkenntnis erwachsen, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, alle Daten in der Cloud vorzuhalten und erst dort zu verarbeiten. Gerade im industriellen Umfeld fallen Unmengen an Daten an und nicht alle sind zwingend relevant für die Analyse.

Daher geht der Trend in Richtung IoT-Datenmanagement. Muss ich die Daten in der Cloud vorhalten? Sind sie langfristig wertvoll? Welche Daten benötige ich in Echtzeit, welche für langfristige Optimierungen? Solche Fragen entscheiden darüber, ob die Daten an der Edge direkt verarbeitet werden oder in die Cloud gesendet werden. Maschinenbauer, die sich intensiv mit IoT-Anwendungen auseinandersetzen, wollen heute selbst entscheiden, wie und wo die Daten zum Einsatz kommen.

 

Gast: Ich sehe das ähnlich. Die Industrie ist mittlerweile über die PoC-Phase hinaus und viele Unternehmen arbeiten bereits an der Implementierung von validen Strategien für das (Industrial) Internet of Things. Hier hat sich einiges getan, vor allem im Datenmanagement – Stichwort “Hybrid Integration”: Hybride Modelle für das Datenmanagement, in denen Edge, Core und Cloud dedizierte Aufgaben zukommen, sind auf Entscheiderebene angekommen. Man hat in den letzten Jahren gemerkt, dass die Datenauswertung vor Ort häufig effizienter ist und dass Smart Field Analytics einen monetären Mehrwert bieten kann – direkt am Entstehungsort der Daten.

Mit Blick auf IoT-Trends für die kommenden Jahre steht aus meiner Sicht alles unter dem Motto “Collaboration”. Viele Unternehmen arbeiten nicht nur daran IoT-Daten effizient zu erheben und in Data-Lake-Systemen zusammen zu führen, sondern sie wollen auch den Zugang für interne und externe Stakeholder verbessern. Solche konsolidierten und offenen Systeme erlauben den Partnern nicht nur eine bessere Integration, sondern auch die Adaption von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten.

 

Warum spielt die Verarbeitung von Daten an der Edge heute so eine wichtige Rolle?

Gast: Für Unternehmen hat die Nutzung von Edge-Technologie vor allem Vorteile mit Blick auf die Kosteneffizienz. Es gibt durchaus Prozesse, bei denen sich die Nutzung von Cloud-Umgebungen anbietet, beispielsweise um Erkenntnisse aus Maschinendaten für Partner und Kunden aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Doch die Cloudanbindung und das Betreiben der Infrastruktur in der Cloud ist mit nicht unbeträchtlichen Kosten verbunden. Daher macht es Sinn, Rohdaten direkt an der Edge zu verarbeiten anstatt sie zuerst in die Cloud zu senden. Maschinendaten im Industriebereich sind zwar in der Regel nicht besonders groß, doch bei der Masse an Datenpunkten, die in smarten Fabriken entstehen, macht das Volumen insgesamt durchaus einen Unterschied. Hinzu kommt die Frage nach der Latenz, also der Verzögerung, die bei der Verarbeitung und Übermittlung der Daten entsteht. Gerade wenn Geschäftsprozesse ins Spiel kommen, die Daten in Echtzeit benötigen, ist die Verarbeitung direkt auf dem Gerät von entscheidender Wichtigkeit.

 

Prang: Hier spielt auch die Übertragungstechnik eine nicht zu unterschätzende Rolle. Unternehmen wollen möglichst viele Daten in kürzester Zeit sammeln und analysieren, um sie nutzbar zu machen. Doch es ist weder praktikabel alle Endpunkte per DSL zu verbinden, noch den gesamten Datenverkehr über Mobilfunk abzubilden – das eine gelangt schnell an seine physikalischen Grenzen und das andere an die finanziellen. Die Edge übernimmt hier die Rolle des Gatekeepers: mit der geeigneten Software lässt sich steuern, welche Daten für die Übermittlung in die Cloud vorbereitet werden müssen und welche erst gar nicht übersendet werden sollten. In Kombination mit leistungsfähigen Sensoren und Edge-Gateways lassen sich heute auch rechenintensive Prozesse direkt vor Ort abwickeln. Das schützt die Infrastruktur vor Überlastung und das Unternehmen vor einer Kostenexplosion.

 

Wie ist in diesem Zusammenhang die Rolle von digitalen Ökosystemen zu bewerten?

Prang: Digitale Ökosysteme sind im IoT-Bereich von unschätzbarem Wert. Die Industrie 4.0 bedingt, dass Produktionsprozesse zunehmend digitalisiert und automatisiert werden. Gleichzeitig sind heute deutlich mehr Stakeholder involviert, Produktionen werden weltweit vernetzt und die Lieferketten werden komplexer. Dabei gilt auch heute der Grundsatz des komparativen Kostenvorteils: Nicht jedes Unternehmen kann alle Prozessschritte beziehungsweise Dienste gleich effizient anbieten. Daher müssen sie sich auf ihr bestehendes Know-How konzentrieren, dieses einbringen und mit geeigneten Partnern zusammenarbeiten, um am Ende eine für alle beteiligten Parteien vorteilhafte Lösung zu erzielen. Nehmen Sie den Bereich Automation: Wir von SMC sind Entwickler und Hersteller von industrieller Automationstechnik und stellen unseren Kunden eine extrem große Produktpalette zur Verfügung. Für unsere digitalen Geschäftsaktivitäten haben wir uns jedoch mit DELL und der Software AG geeignete Partner ins Boot geholt, die auf diesem Feld durch Expertise überzeugen. Somit bildet jeder Partner einen Teil der Lieferkette ab.

 

Gast: Gerade das Argument der komplexen Lieferketten spricht für digitale Ökosysteme. Jedes Unternehmen ist heute auf Lieferanten und deren Lieferketten angewiesen. Um nicht den Überblick zu verlieren und mögliche Bottlenecks zu vermeiden, sind Firmen heute auf die Transparenz innerhalb digitaler Ökosysteme angewiesen. Nehmen wir an Sie vernetzen ihre Fabrik und stellen die Daten sowohl intern als auch für externe Partner zu Verfügung. Intern führt die Aufbereitung von Maschinendaten in einer Plattform zum Beispiel zur Reduktion von Ausfallzeiten, da sich Vorhersagen zu Wartungsintervallen präziser treffen lassen können. Doch auch der Einkauf profitiert, wenn er genau über Materialbedarf oder Lagerbestände Bescheid weiß. Wenn diese Daten einheitlich an und von Partnern innerhalb der Lieferkette kommuniziert werden können, lassen sich Engpässe vermeiden und die Planungssicherheit steigt. Und nicht zuletzt sichern sich Unternehmen innerhalb eines Ökosystems durch starke Partnerschaften und den oben genannten komparativen Kostenvorteil auch entsprechend Wettbewerbsvorteile.

 

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Edge-Cloud-Kommunikation reibungslos funktioniert?

Gast: Für die Kommunikation zwischen Edge und der Cloud gelten die gleichen Grundsätze wie für jede Art der Kommunikation: Alle betroffenen Parteien müssen involviert und gehört werden, es bedarf eines roten Fadens für die Kommunikation und ohne Verantwortlichkeiten sowie konkreten Anforderungen an den In- sowie Output geht in der Regel gar nichts. Im Kontext komplexer IoT-Cases kommt hinzu, dass das Setup mit Bedacht aufgesetzt werden muss. Dabei empfiehlt es sich, das Projekt stets ganzheitlich zu betrachten und gleichzeitig in Phasen zu unterteilen. Eine entsprechende Roadmap ist dabei genauso wertvoll wie ein vorgelagerter Business Case zur Orientierung.

 

Prang: Hinzu kommt aus meiner Sicht noch, dass die Komponenten für das IoT-Projekt aufeinander abgestimmt sind. Es gibt derzeit unzählige Kommunikationsprotokolle, Software- sowie Hardwarelösungen. Hier willkürlich Produkte zu kombinieren, kann sich schnell als Fehler herausstellen. Gerade wenn die Bereitstellung schnell erfolgen muss, sollten kompatible Komponenten und vorkonfigurierte Module verwendet werden, um den Setup-Prozess zu verkürzen und die Performance des Lösung langfristig zu gewährleisten.

 

Welche Rolle spielen Best Practices für Unternehmen?

Prang: Gerade im Bereich Industrie 4.0 lassen sich innovative Geschäftsmodelle leichter Umsetzen, wenn Best Practices vorhanden sind, an denen sich Unternehmen orientieren können. Exemplarisch lässt sich das an unserer Kooperation mit Dell Technologies und der Software AG verdeutlichen. Wir wollten für unseren Kunden eine neue Automatisierungslösung entwickeln, die es ihnen ermöglicht, Daten direkt aus der Feldebene in die Cloud-Plattform zu transferieren. Statt von Grund auf eine Neuentwicklung vorzunehmen, haben wir uns auf dem Markt umgesehen und in der Cumulocity IoT Edge, powered by Dell Technologies, einen erprobten Technologie-Stack gefunden. Diesen konnten wir im Zuge der Projektpartnerschaft an unsere Bedürfnisse und Einsatzgebiete anpassen und so schnell eine konsistente und skalierbare Lösung entwickeln.

 

Gast: Best Practices sind die entscheidende Voraussetzung für Fortschritt. Neue Orientierungspunkte und Erfahrungen aus der Vergangenheit helfen nicht nur bei der Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle, sondern zeigen auch Optimierungspotential bei bestehenden Prozessen auf. Zudem haben sich am Markt Lösungen etabliert, die einfach und schnell adaptiert und produktiv eingesetzt werden können. Wie zum Beispiel die Produkt-Bundles der Software AG und Dell Technologies. Diese bieten eine Grundlage für diverse Anwendungszwecke – und die Option der ressourcenschonenden Erweiterung.

 

Was ist aus Ihrer Sicht der nächste logische Schritt in Richtung Industrie 4.0?

 

Gast: Um wirklich vorwärts zu kommen und eine Industrie 4.0 in Deutschland zu verwirklichen, müssen Unternehmen ihre IoT-Strategien konsequent vorantreiben. Bei allem Fortschritt herrscht gerade in der deutschen Industrie noch eine gewissen Risikoaversion vor. Mangelnde Fehlerkultur und Investitionsstau bremsen die Entwicklung aus. Natürlich gilt es, diverse Aspekte in die Unternehmensentscheidungen einfließen zu lassen, doch wenn Unternehmen anfangen würden, sich auf relevante KPIs zu konzentrieren und diese auch konsequent umzusetzen, wäre schon viel passiert.

 

Prang: Ganz genau. Unternehmen müssen sich trauen, den ersten Schritt zu machen. Die Technologie ist den Kinderschuhen längst entwachsen und es stehen bereits großartige Lösungen zur Verfügung, die sofort einsetzbar wären. Doch es wird noch immer viel geredet, diskutiert und abgewogen. Das bremst den Prozess. Es macht oft Sinn, in kleinen Projekten anzufangen, statt riesige Konzepte mit allen erdenklichen Möglichkeiten zu erarbeiten. Mein Tipp: machen Sie lieber schnell Erfahrungen, testen Sie und lernen Sie aus möglichen Fehlern. Auch die Erkenntnis, dass der eingeschlagene Weg falsch war, kann dabei als Erfolg für die Erfahrung gewertet werden.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Gast und Herrn Prang für das ausführliche und aufschlussreiche Interview und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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Must-haves für SaaS-basiertes B2B

Must-haves für SaaS-basiertes B2B

Schnelles On-Boarding, Skalierbarkeit, hybride Konnektivität – und ein vertrauenswürdiger SaaS-Partner – das sind die Voraussetzungen für B2B-Integration.

 

Was haben On-Boarding, Skalierbarkeit und hybride Konnektivität mit B2B zu tun?

Dauert das Onboarding zu lange, hat beispielsweise ein Bekleidungshersteller keine Chance, seine neue Sportbekleidungslinie synchronisiert einzuführen, weil die Partner seiner Einzelhandelskanäle nicht vollständig in die Lieferkette eingebunden sind.

Fehlt Skalierbarkeit, kann ein Elektronikhändler zwar neue Franchise-Partner gewinnen, aber seine B2B-Lösung bringt aufgrund mangelnder Kapazität leider nicht die nötige Leistung. Das führt wiederum dazu, dass es unakzeptabel lange dauert, die Lagerbestände aufzufüllen. Ohne Hybrid Integration schickt der Versand die Lieferung an die falsche Adresse, und die Lieferkette reißt ab.

Aus diesem Grund entscheiden sich Ihre wichtigsten Anbieter, Lieferanten, Vertriebspartner –und Konkurrenten – für SaaS, wenn es um B2B-Integration und Partnermanagement geht. Sie alle sie prüfen, ebenso wie Sie selbst, wie hoch bei einer vollständig gehosteten B2B-Cloud-Lösung die Einsparungen bei den Kapitalkosten wären. Eine abgestufte, nutzungsabhängige Preisgestaltung ist für Ihre Geschäftspartner ebenso attraktiv wie für Sie.

Es zählt jedoch nicht nur, was für Ihr Budget wirtschaftlich sinnvoll ist. Ihre Geschäftspartner interessiert vor allem, wie die Zusammenarbeit funktioniert. Sie wollen wissen, ob sich über Ihre B2B-Cloud-Lösung weiterhin Rechnungen, Bestellungen, Versandvorabmitteilungen (Advance Shipping Notices, ASN) und Zustellnachweise zuverlässig austauschen lassen.

 

Sie werden Ihren Partnern zeigen müssen, dass Sie: 

  • Service Level Agreements zuverlässig einhalten
  • Weiterhin kompromisslos auf Kundenservice setzten
  • Ihre steigenden Anforderungen erfüllen können

Mit anderen Worten: Sie müssen nicht nur beweisen, dass Sie ein guter Partner sind, sondern auch, dass Ihre SaaS-B2B-Integrationstechnologie Ihre Partner unterstützt. Hier nun drei Dinge, die Ihnen ein Integrationspartner für SaaS-basiertes B2B unbedingt bieten muss.

 

1. Schnelles Partner-Onboarding/Partner-Self-Service

EDI-Manager (EDI = Electronic Data Interchange) haben stets gepredigt, das Onboarding müsse beschleunigt werden. Beim Cloud-B2B geht es darum, das Einrichten neuer Profile und der damit verbundenen Dokumentationsanforderungen und Kommunikationspräferenzen der Geschäftspartner deutlich zu beschleunigen.

Dabei sollte es aber nicht bleiben. Wenn sie die Chance haben, werden Ihre Geschäftspartner auch ein B2B-Self-Service-Portal nutzen, in dem sie das Onboarding und die Pflege ihres Partnerprofils selbst vornehmen können. Außerdem spart ein Self-Service-Portal EDI-Ressourcen, weil die Aktualisierung von Profilen immer stärker ausgelagert wird.

 

2. Schnelle Skalierung

Je mehr Kapazität Ihre B2B-Cloud-Plattform benötigt, umso mehr Geschäft können Sie mit Vertriebspartnern und Kunden abwickeln. Das ist die gute Nachricht. Lässt sich jedoch Ihr System nur unzureichend oder nur langsam skalieren, werden Sie Probleme bekommen, ihre SLAs zu erfüllen, Ihre Kunden zufriedenzustellen und Wachstum zu unterstützen.

Eine vollständig gehostete Cloud-Plattform ermöglicht es, einen Anstieg der B2B-Transaktionen sofort zu unterstützen, schnell weitere Geschäftspartner aufzunehmen und zusätzliche Branchenstandards einzubeziehen.

 

3. Hybrid Integration

Unternehmen, die B2B-Anwendungen nutzen, die an eine unzulängliche Integrationsstrategie gebunden sind, können häufig nicht schnell genug auf wichtige Geschäftsdaten – in der Cloud oder On-Premise – zugreifen. Ohne Echtzeit-Datenzugriff besteht die Gefahr, dass B2B- und Partnermanagement-Funktionen so sehr verlangsamt werden, dass Kundenservice-Funktionen leiden und es letztlich zu SLA-Verletzungen kommt, die Vertragsstrafen nach sich ziehen. Wenn der Dateninput fehlt, verzögern sich Versandaufträge, Bestellungen und Sendungsverfolgung.

Eine umfassende Strategie für Hybrid Integration integriert B2B-Partnermanagement in alle relevanten Strategien und Geschäftstools, in der Cloud oder On-Premise.

 

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Die Software AG ist führender Anbieter für IoT Application Enablement – MachNation zeichnet Cumulocity IoT aus

Die Software AG ist führender Anbieter für IoT Application Enablement – MachNation zeichnet Cumulocity IoT aus

Bei der Entwicklung neuer Lösungen hat die Software AG stets auf die Bedürfnisse ihrer Kunden größten Wert gelegt, um Firmen in ihrer digitalen Transformation bestmöglich zur Seite zu stehen. Wir sind daher stolz, im jüngsten Report der MachNations Scorecard für IoT Application Enablement als führender Anbieter ausgezeichnet worden zu sein.

Das Thema IoT Application Enablement hat in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen. Unternehmen erkennen, dass eine gut aufgebaute IoT-Application-Enablement-Plattform bei der Erstellung neuer Applikationen Entwicklungszeit und im Betrieb einer IoT-Lösung erhebliche Kosten einspart.
Doch um die Potentiale des IoT vollständig ausschöpfen zu können und einzelne IoT-Anwendungen übersichtlich und in Echtzeit zu managen, brauchen Unternehmen einen verlässlichen Partner mit einer leistungsfähigen Software-Lösung.
Im MachNation Report wurde Cumulocity IoT als ausgewogene Plattform eingestuft und nach ihrer Kompetenz in den Bereichen Connected Asset Management und Data Management bewertet. In beiden Kompetenzen bewies die IoT-Plattform der Software AG überdurchschnittliche Expertise und wurde von MachNation als führend eingestuft.

An den folgenden vier Bewertungskriterien, die MachNation zur Auswahl eines IoT-Partners für das Application Enablement empfiehlt, wurde Cumulocity IoT gemessen:

  • Fokus auf den Anwender (in diesem Fall die Entwickler)
  • Ein flexibles und skalierbares Bereitstellungsmodell
  • Betriebliche Ausgereiftheit
  • Eine gute Partnerschaftsstrategie sowie ein plattformbasiertes Partner-Ökosystem

MachNation kommentiert die Auswahl seiner Kriterien folgendermaßen: „Durch die Beherzigung dieser Kriterien können Unternehmen sicherstellen, dass sie für sich eine erstklassige Plattform für die Entwicklung ihrer IoT-Lösungen auswählen. Durch die Wahl der richtigen, qualitativ hochwertigen AEP positionieren sich Unternehmen für den langfristigen Erfolg ihrer IoT-Projekte.“
Application-Enablement-Plattformen (AEPs) sind also ein entscheidender Faktor für einen gewinnbringenden Einsatz der IoT-Technologie. Die Verwendung einer AEP unterstützt eine schnelle Einführung neuer IoT-Systeme, gewährleistet einen zuverlässigen und effizienten Produktionsprozess,  qualitativ hochwertige Produkte.  Unternehmen können so einen Wettbewerbsvorteil in ihren jeweiligen Märkten aufzubauen.
Wir stehen Ihnen und Ihrer Firma als verlässlicher Partner zur Seite, um die Chancen, die das IoT für Sie bereithält, für den eigenen Unternehmenserfolg nutzbar zu machen.

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