Fragen und Antworten vor der IoT-Auswahl: So klappt es mit dem Internet of Things

Fragen und Antworten vor der IoT-Auswahl: So klappt es mit dem Internet of Things

Prinzipiell gibt es unterschiedliche Wege, wie Sie das Internet of Things (IoT) in Ihrem Unternehmen Realität werden lassen können. Dazu kommen eine Vielzahl an Partnern und Einführungsmethoden, die in Frage kommen. Last but not least sollten Sie einen validen Business Case oder strategische Ziele für Ihr Projekt durchplanen, um Ihr Geschäft tatsächlich voranzubringen.

Das Internet der Dinge klingt für Sie nach einer guten Sache, doch der Weg bis zur finalen Entscheidung für eine Lösung erscheint Ihnen zu unübersichtlich? Wir geben einen Überblick, welche Aspekte Sie vor dem Auswahlprozess für Ihr IoT-Projekt im Blick behalten sollten.

IoT-Komponenten: Daraus besteht das Internet der Dinge

Ein Blick ins Netz verrät: Die Auswahl an Dingen, die mit dem Label IoT beworben werden, ist schier unendlich. Doch was ist für Unternehmen wichtig, was ist optional, was essenziell? Werfen wir einen Blick auf die Kernstücke des IoT:

Geräte

Sensoren sammeln zwar Daten, doch der eigentliche Versand erfolgt über Geräte – im englischen „devices“. Es gibt unzählige Geräte und diese sind mehr oder weniger komplex. Je nach Komplexitätsgrad versenden sie „nur“ Daten oder empfangen darüber hinaus selbst Daten, Instruktionen oder Firmware-Updates.

Geräte-Management

Je nachdem wie umfangreich Sie Ihr IoT-Projekt gestalten möchten, könnten Sie es mit 5 oder 100.000 Geräten zu tun haben. Das hat Auswirkungen auf die Art der Verbindung und Kommunikation zwischen den Geräten, die Datenspeicherung, das Monitoring und die Instandhaltung. Betrachten wir die einzelnen Aspekte genauer:

  • Verbindung & Konnektivität
    Jedes Gerät muss die erfassten Messungen als Daten weiterkommunizieren. Dafür kommen prinzipiell verschiedene Übertragungsarten in Betracht: kabelgebunden, per WiFi, 5G, Bluetooth, LPWA, LoRa® und viele mehr. Jedes Gerät unterstützt unterschiedliche Kommunikationsprotokolle und Übertragungsmöglichkeiten.

  • Authentifizierung
    Daten (und besonders Kundendaten) sind wertvoll und müssen geschützt werden. Hier ist sicherzustellen, dass nur eigene Geräte im Netzwerk sind und Daten nur an die eigene IoT-Plattform gesendet werden. Gewöhnlich wird dies mittels einer einzigartigen ID sichergestellt.
  • Monitoring & Wartung
    Sie benötigen jederzeit einen Überblick über Ihre Geräte, um Stillstände und Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Dazu tragen u.a. Firmenwareupdates und das schnelle Fixen von Bugs bei.

Edge Installationen

Wenn Daten direkt an der „Edge“ verarbeitet werden, meint dies, dass sie nah am Entstehungsort verarbeitet werden (z.B. direkt in der Produktionshalle). Dies ist immer dann hilfreich, wenn es darauf ankommt, schnell zu handeln. Wenn Daten erst einmal in die Cloud hochgeladen werden müssen, diese dort verarbeitet werden und das Ergebnis zurückgesendet werden muss, ist dies zeitaufwändig. Dadurch kann bereits ein möglicher Schaden eingetreten sein.

 

Ein Beispiel: Bei einer großtechnischen Anlage wie einem Windrad werden Vibrationen gemessen, um Schäden an der Maschine vorzubeugen. Wenn ein gewisser Wert überschritten ist, muss das Windrad abgeschaltet werden. Wenn diese Daten direkt am Entstehungsort (eben an der Edge) verarbeitet werden, kann schneller reagiert und Schäden an der Maschine oder gar Verletzungen bei Menschen werden verhindert.

 

Digitaler Zwilling

Eine weitere Überlegung im Auswahlprozess für Ihren IoT-Partner (und für den entsprechenden Business Case) sollten digitale Zwillinge sein. Bei einem digitalen Zwilling handelt es sich um eine digitale Abbildung eines physischen Objektes.

Wenn Sie beispielsweise einen 3D-Drucker besitzen und etwas ausdrucken, wäre die Druckdatei eine virtuelle Abbildung des physischen Objektes. Mit digitalen Zwillingen lassen sich großartige Simulationen und Analysen durchführen. Je nach Branche sollten Sie die Potenziale genauer evaluieren.

IoT Plattform

Ihre IoT-Plattform bringt alle Sachen rund ums IoT zusammen. Dort verwalten und überwachen Sie alle Verbindungen, führen Analysen aus und integrieren die Daten mit anderen Anwendungen (um sie letztlich dort nutzbar zu machen). Die Plattform fungiert damit als großer Daten-Hub, der Daten von allen Sensoren und Orten in der Cloud zusammenbringt.

Daten

Was wäre das IoT ohne Daten? Wenn Daten das neue Öl sind, kann man davon nicht genug haben, oder? Machen Sie sich trotz des viel bemühten Bonmots Gedanken darüber, wie viele Daten Sie wirklich und vor allem in welcher Form benötigen, um sie sinnvoll auswerten zu können. Auch Speicherplatz ist (gerade bei langfristig laufenden Projekten) ggf. mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Integration & Analytics

Behalten Sie bei der Entscheidung, welche Messungen Sie durchführen (und welche Daten erfasst werden), immer das eigentliche Ziel Ihres IoT-Projekts im Blick. Denken Sie voraus und überlegen Sie, wie Sie ihr digitales Gold analysieren möchten, und wie genau Sie eine Verbesserung Ihrer Geschäftsabläufe voranbringen soll. Prüfen Sie, ob es bereits Tools gibt, die diese Aufgabe übernehmen können (und diese ggf. „nur“ angebunden werden ) oder ob Sie neue Software anschaffen müssen.

 

Die Entwicklung des Internets der Dinge im Überblick.

 

Bestehende IT-Landschaft

Das digitale Ökosystem Ihres Unternehmens muss den Bedürfnissen aller Abteilungen und derer Teilsysteme gerecht werden. Die Anforderungen an IoT-Daten fallen dementsprechend unterschiedlich aus. Neue Datenquellen können vollkommen neue Prozesse erfordern (aber auch ermöglichen). Prozessintegration ist deswegen mindestens genauso wichtig wie Datenintegration und ausschlaggebend für das Gelingen von IoT-Projekten.

Welche Anbietern eignen sich für die Umsetzung eines IoT-Projektes?

Die Weichen für den Erfolg eines IoT-Projektes werden oft schon bereits im Auswahlprozess gestellt. Die alles entscheidenden Fragen sind:

  • Mit welcher Art Anbieter möchten Sie zusammenarbeiten?
  • Welcher Anbieter kann Ihre Anforderungen am besten erfüllen?

IoT-Projekte sind komplex, denn sie basieren auf dem Einsatz verschiedener Technologien, die in der Regel nicht von einem einzigen Anbieter stammen. Mit diesen Anbietern sollten Sie sprechen, wenn Sie auf der Suche nach einer IoT-Lösung sind:

Lösungsanbieter

Für jede Branche gibt es Anbieter, die für Unternehmen mit spezifischen Anforderungen fachgerechte Gesamtlösungen entwickelt haben. Wenn Sie nach einer IoT-Lösung für die typischen Herausforderungen Ihrer Branche suchen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass bereits eine Lösung dafür existiert. Die Optimierung der Fertigung für produzierende Unternehmen ist ein Beispiel dafür das es bereits hervorragende Lösungen gibt.

Reseller

Reseller verkaufen die IoT-Plattformen anderer Anbieter – üblicherweise über die Cloud. Meistens haben diese Anbieter Partnerschaften mit anderen Unternehmen aus IoT-relevanten Bereichen (wie Geräteverwaltung oder Systemintegration). Damit können Reseller Unternehmen helfen, ihr IoT-Ökosystem unkompliziert und aus einer Hand aufzubauen.

IoT-Netzwerkanbieter

Diese kommen oft aus der Telekommunikationsbranche und ähneln in vielerlei Hinsicht den Lösungsanbietern und Resellern. Sie verkaufen wie Reseller die IoT-Plattform eines anderen Anbieters und sind wie Lösungsanbieter meist auf Branchenlösungen spezialisiert. Als Telekommunikationsunternehmen können sie zusätzlich jedoch ein eigenes Netzwerk anbieten und so die Kommunikation in Ihrem IoT mit abdecken.

Plattformanbieter

Lösungsanbieter, Reseller oder interessierte Unternehmen beziehen die Plattform, also das software-seitige Gerüst, für ihre IoT-Projekte von Plattformanbietern. Die Plattformen sind mehr oder weniger komplex, können teils von einfachen Anwendern, teils nur von einer Heerschaar an Entwicklern bedient werden.

Beachten Sie bei der Auswahl: Sie werden meist nicht nur mit einem einzelnen Anbieter für Ihr IoT zusammenarbeiten. Je nach Anforderungen und benötigten Services werden viele Anbieter andere Unternehmen mit einbeziehen, um das beste Ergebnis zu erzielen.

 

 

Drei Typen von IoT Plattformen

IoT-Plattformen verfolgen unterschiedliche Philosophien. Vor Ihrer Entscheidung für einen Anbieter sollten Sie wissen, welche drei Optionen Sie haben:

  • Entwickler-Plattform
    Diese Art von IoT-Plattform ist am wenigsten weit entwickelt. Open Source Anbieter setzen gewöhnlich auf diesen Ansatz. Auf der einen Seite gibt Ihnen diese Art von Plattform große Freiheiten bei der Ausgestaltung Ihres IoT. Sie können sich frei für eine Programmiersprache entscheiden, sind nicht an die Restriktionen von Service Development Tools gebunden und müssen sich nicht auf nativ unterstützte Geräte beschränken. Auf der anderen Seite bedarf es viel Zeit, Wissen und Ressourcen, um eine funktionierende Lösung an den Start zu bringen.
  • Plattformen mit Gebrauchsanweisung
    Dieser Typ von Plattform bringt alle Zutaten mit, die Sie für eine umfassende IoT-Lösung benötigen. Der Anbieter gibt Ihren Entwicklern Hilfe in Form von Software Development Tools an die Hand und stellt eine Cloud bereit, in der der geschriebene Code direkt gespeichert und verwaltet wird. Solche Plattformen stammen oft von Unternehmen aus dem Cloud-Bereich und deren IoT-Angebote finden meist auch in den Umgebungen dieser Cloud-Anbieter statt. Da IoT nicht das Kerngeschäft dieser Anbieter ist, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie sich an einen Cloud-Anbieter binden wollen.
  • Sofort nutzbare Plattformen
    Wollen Sie direkt loslegen und nicht sehr viele Ressourcen in die Entwicklung stecken, sollten Sie sich für diese Art Anbieter entscheiden. Diese Option kommt außerdem Ihren Fachabteilungen (z.B. OT) und -experten entgegen, die nicht unbedingt IT-affin sind, aber Innovationen in Produkt und Prozessen voranbringen.

Hosting und Skalierung

Sie können im Markt zwischen einigen Varianten wählen, wenn es um das Hosting für Ihre IoT-Plattform geht. Zusammengefasst lassen sich die Angebote auf folgende Typen herunterbrechen:

Software-as-a-Service (SaaS)

Mit diesem Cloud-basierten IoT können Unternehmen sofort mit der Arbeit beginnen. Reseller und Lösungsanbieter setzen in der Regel auf diesen Ansatz. Hardware, Softwareinstallation und Coding werden komplett vom Anbieter übernommen, sodass Sie Geräte direkt anschließen und Daten sammeln können. SaaS-Plattformen werden gewöhnlich in Cloud-Umgebungen zusammen mit vielen weiteren Kunden gehostet – Zugang und Daten werden allerdings nicht geteilt.

Dedicated Cloud Plattformen

Bei dieser Art des Hostings erhalten Sie vom Cloud-Anbieter einen komplett eigenen Bereich, der nur für Sie und Ihr Unternehmen bestimmt ist. Je nach Anbieter wird die Software ebenfalls als Software-as-a-service angeboten.

On-premises

Wieder andere Anbieter erlauben die Installation ihrer Angebote auf Hardware oder Cloud-Infrastruktur, die dem Kunden gehört. Damit sichern sich Unternehmen die volle Kontrolle über Update-Zeitpläne, Security und Skalierung. Der Nachteil: Gleichzeitig müssen Sie sich um all diese zusätzlichen Dinge kümmern, was die Komplexität des Projektes weiter vergrößert.

Einen Business Case erstellen

IoT-Projekte mögen komplex sein, doch mit einem sorgsam ausgearbeiteten Business Case (und der richtigen Plattform) lohnt sich die Anstrengung. Hier sind Aspekte, die Sie bei der Ausarbeitung Ihres Business Case beachten sollten:

Ziele im Blick behalten

Führen Sie IoT nicht um der Technologie Willen ein, sondern richten Sie Ihr Projekt an Ihren Unternehmenszielen aus. Prüfen Sie, ob IoT Ihre Anforderungen wirklich erfüllt, denn die IoT-Einführung ist ein Langzeitinvestment. Die entsprechenden Ziele sollten Sie daher bei allen Entscheidungen im Hinterkopf behalten. Die alles entscheidende Frage ist: Was wollen Sie mit Ihrem IoT-Projekt erreichen?

 

Mit der richtigen Herangehensweise können Sie schnell Ergebnisse mit dem IoT liefern.

 

Stakeholder einbinden

Wenn Sie sich Gedanken über das Ziel Ihres IoT-Projektes gemacht haben, sollten Sie andere von der Lösung betroffenen Abteilungen und Mitarbeiter ansprechen und nach Ihren Anforderungen fragen. Typischerweise sind dies:

  • Fachabteilungen
  • Einführungsteam (Hard- und Software)
  • Datenschutzbeauftragter
  • Juristische Abteilung
  • Einkauf

Go-to-Market-Strategie

Einer der wichtigsten Ansatzpunkte für den Erfolg Ihres IoT Projektes ist Ihre Go-to-Market -Strategie (GTM), der Fahrplan für alle Entscheidungen. Mit dem GTM definieren Sie Ihre Zielgruppe, das Produkt, notwendige Serviceleistungen, Vertriebsarten und mögliche Konkurrenten. Denken Sie beim GTM immer daran, dass zusätzliche IoT-Anwendungen mit der Zeit hinzukommen könnten.

Integration in die bestehende Systemlandschaft

Wie generiert das IoT Werte? Es geht natürlich um Daten, also sollten Sie einen genauen Plan haben, wie Sie die Daten nutzbar machen. Folgende Fragen helfen:

  • Wie und in welcher Form sollen die User die Daten nutzen?
  • Wird ein Zugang direkt an der Edge benötigt?
  • Können alle gewünschten Auswertungen direkt in der IoT-Plattform durchgeführt werden oder muss ein anderes System angebunden werden?

 

 

Anbieter-Auswahl

Hier gibt es zahlreiche Aspekte, die man anführen könnte, doch ein Punkt ist von enormer Bedeutung. Stellen Sie sicher, dass der Anbieter Ihrer Wahl alle gewünschten Geräte unterstützt, die benötigten Daten erhebt, die relevanten Analysen durchführt und die notwendigen Integrationen bereitstellt.

Anbieter-Bindung

Es gibt Unterschiede darin, welche Freiheiten die Anbieter Ihren Kunden gewähren. Es kann ein großes Risiko sein, wenn man sich zu sehr an einen Anbieter und sein Ökosystem bindet, denn der Absprung fällt schwer, wenn alles auf eine Lösung ausgerichtet ist (die aber vielleicht irgendwann nicht mehr den Anforderungen genügt). Achten Sie daher genau auf die Antworten zu diesen Fragen:

  • Kann der Cloud-Partner frei gewählt werden?
  • Kann der Hardware-Partner frei gewählt werden?
  • Wird die bestehende Systemlandschaft angebunden oder sind neue Lösungen erforderlich?
  • Werden die eigenen Prozesse, Standards und regulatorischen Anforderungen unterstützt?

Sicherheit

Wie bei jedem IT-Projekt sollten Sie auch beim IoT darauf achten, sensible Unternehmensinformationen zu sichern. Wenn Sie die Verwaltung Ihres IoT komplett selbst übernehmen, steigt der Aufwand hierfür immens. Dies kann ein entscheidender Faktor sein, für welche Art Plattform sich ein Unternehmen entscheidet, denn betreute Plattformen garantieren einen hohen Grad an Sicherheit.

Ergebnisse überprüfen

Viele IoT-Projekte werden angestoßen, um das Unternehmen effizienter zu machen und damit Geld zu sparen. Sie sollten regelmäßig überprüfen, welchen Nutzen das IoT Ihrem Unternehmen bringt.

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IoT in der Logistik: Smarte Technologie für neue Dienstleistungen entlang der Lieferkette

IoT in der Logistik: Smarte Technologie für neue Dienstleistungen entlang der Lieferkette

Es ist eine Reise voller Unwägbarkeiten. Zirka 30 Tage ist ein Container vom chinesischen Ningbo-Zhoushan nach Hamburg per Schiff unterwegs. Durch drei verschiedene Klimazonen führt der Weg, Tropenstürme, Salzwasser-Fluten und starke Temperaturen-Schwankungen setzen der Fracht zu. Wie kann das Internet of Things (IoT) Logistikunternehmen bei dieser Herausforderung helfen?

Schätzungen zufolge gehen Tausende von Containern jedes Jahr verloren. Obendrein ist die Reise mit dem Erreichen des Elbehafens selten vorbei, Subunternehmer und verschiedene Transportsysteme wie Straße und Schiene wechseln sich ab. Den Kunden und Logistikern bleibt bei alldem oft nur eines: Abwarten. Doch für das Prinzip Hoffnung zahlen sie einen hohen Preis, wenn der Schaden an wertvollen oder verderblichen Gütern erst nach dem wochenlangen Transport offenkundig wird.

Chance IoT: Neues Geschäftsmodelle High Value Goods Transportation

Die Logistik befindet sich inmitten einer radikalen Transformation. Daher ist es nicht nur wichtig, das eigene Geschäftsmodell zu optimieren, sondern auch neue Business-Modelle zu entwickeln, die zusätzliche Umsatzmöglichkeiten und Alleinstellungsmerkmale in einem immer härteren Wettbewerb schaffen. Die besagten Unwägbarkeiten des Transportweges bieten dafür die Chance, wenn Gewissheit zum Service wird.

Davon ist auch die Software AG überzeugt. Für den Bereich des sogenannten High Value Goods Transportation hat sie eine Lösung entwickelt, die sich für Logistiker und deren Kunden gleichermaßen auszahlt. Reinhold Peters, Business Consultant bei dem Unternehmen aus Darmstadt, fasst zusammen:

„Wir schaffen den 360-Grad-Blick auf die Supply-Chain und sorgen so für maximale Transparenz.“

Smarte Container, ausgestattet mit Sensoren, liefern alle Daten rund um das transportierte Gut in Echtzeit an die IoT-Plattform Cumulocity. Die IoT-Devices übertragen beim Transport z.B. diese Daten:

  • Standort
  • Temperatur
  • Umgebungslicht
  • Luftfeuchtigkeit
  • Vibration

Mit Hilfe intelligenter Regeln werden daraus Warnungen, wenn Schwellwerte erreicht und die Bestellungen gefährdet sind. Über ein Dashboard haben Logistiker wie Auftraggeber gleichermaßen die Möglichkeit, den Zustand der Ware und ihren Weg zu verfolgen und frühzeitig auf alle Eventualitäten zu reagieren. Peters:

„Im Ergebnis haben wir hier eine umfassende End-to-End-IoT-Lösung für die Logistik-Industrie.“

Oft heißt es, dass jede Reise mit dem ersten Schritt beginne, doch so eine Reise will zuvor bereits gut geplant sein. Daher kommt neben dem Monitoring des Transports auch Process Mining schon bei der Planung und Vorbereitung zum Einsatz. Die Software AG kann dafür auf eine eigene Integrationslösung zurückgreifen und über mehrere 100 Connectoren beispielsweise die Daten eines SAP-Systems oder sämtliche andere Quellen des Kunden nutzen. Der Clou: So wird es möglich, alle Prozesse transparent zu machen – vom ersten Kontakt mit dem Kunden bis zum Abschluss der Lieferung. Logistikunternehmen können jederzeit all ihre Fragen beantworten:

  • Wo sind manuelle Arbeiten erforderlich?
  • Wo gibt es Verzögerungen?
  • Wo Probleme?

Künstliche Intelligenz und Machine Learning helfen künftig dabei Ergebnisse selbst komplexester Prozesse richtig zu deuten“, skizziert Peters die mögliche Zukunft. Dabei dient das Process Mining nicht zur einmaligen, sondern durch die Verbindung mit dem Produktivsystem in der Cloud-Umgebung Aris zur permanenten Optimierung.

Das Ergebnis sind höhere Effizienz, absolute Transparenz und ein Logistik-Geschäftsmodell, das bereit ist für alle Unwägbarkeiten. Ganz gleich, wohin die Reise geht.

 

Seit 50 Jahren unterstützen wir von der Software AG Firmen bei der digitalen Transformation. Als einer der Weltmarktführer bei Software-Lösungen für Unternehmen kennen wir die Herausforderungen des täglichen Business und wissen um die Besonderheiten der jeweiligen Branchen. Gerade für die Logistikbranche sehen wir ein enormes Potenzial durch den Einsatz smarter Technologien. Daher freuen wir uns auch, vom 21. Oktober bis 23. Oktober beim diesjährigen BVL Kongress dabei zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit uns zur digitalen Zukunft der Logistik ins Gespräch.

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10 Tipps für Ihr Internet of Things

10 Tipps für Ihr Internet of Things

Das Internet of Things (IoT) ist in aller Munde. Egal ob Einzelhandel oder Maschinenbau – fast alle Branchen haben mittlerweile tragfähige Use Cases entwickelt und ausgerollt.

Es gibt immer mehr Best Practices, wie man Abläufe optimieren kann. Wenn auch Ihr Unternehmen über die Einführung einer IoT-Lösung nachdenkt, haben wir zehn praktische Tipps für Sie:

  1. Groß denken, aber klein anfangen

Beginnen Sie ein IoT-Projekt im kleinen Rahmen und wachsen Sie von dort aus. Wählen Sie ein Projekt mit einem konkreten Unternehmensziel, das einen echten und unmittelbaren geschäftlichen Nutzen aufweist.

  1. Erstellen Sie einen Business Case

Denken Sie über IoT in Bezug auf den praktischen Nutzen für Ihr Geschäft und die langfristige Produktstrategie nach. Was versuchen Sie zu erreichen? Werden Sie die Anlageneffizienz verbessern, Kunden in Echtzeit bedienen oder innovative Produkte als Dienstleistungen einführen?

  1. Integration ist alles

Vermeiden Sie Silos! Planen Sie die Integration Ihrer IoT-Daten mit den entsprechenden IT-Systemen, wie CRM- und ERP-System. Wenn Sie in diesen Systemen IoT-Daten in Zusammenhang mit anderen Geschäftsdaten bringen, können Sie bessere Entscheidungen treffen.

  1. IoT für jedermann

Sowohl IT-Spezialisten als auch „normale“ Mitarbeiter müssen in der Lage sein, die Prozesse und Effizienz Ihres Unternehmens mit Hilfe des IoT zu verbessern. Suchen Sie nach Lösungen mit Benutzeroberflächen, die es den Fachabteilungen ermöglichen, selbst das Beste aus Ihren IoT-Investitionen zu machen.

  1. Planen Sie Sicherheit von Anfang an mit ein

Keine Chance für Hacker und Datenpannen! Stellen Sie sicher, dass Ihre IoT-Daten von Anfang bis Ende geschützt sind. Sichern Sie Ihre Geräte z. B. mit rollenbasierten Zugriffsrechten.

  1. IoT überall aufbauen

Sie wissen nie, wo das IoT in Zukunft einmal benötigt werden könnte. Entwerfen Sie Ihre Lösung so, dass sie überall funktioniert: Vor Ort, in der Cloud und sogar an Orten, an denen Ressourcen (Stromversorgung?) begrenzt sind.

  1. Offen bleiben

Um mit IoT erfolgreich zu sein, müssen Sie in der Lage sein, „Dinge“ schnell miteinander zu verbinden. Vermeiden Sie also Plattformen, die Sie an eine bestimmte Cloud-Infrastruktur, Bereitstellungsoptionen, proprietäre Standards und/oder Hardware binden.

  1. IoT einfach machen

Konzentrieren Sie sich weniger auf das Ausrollen des IoT und mehr auf die Innovation für Prozesse und Produkt. Erwägen Sie die Verwendung einer IoT-Plattform, die mit gebrauchsfertiger Geräteverwaltung, Anwendungsaktivierung, Integration und Analyse ausgestattet ist.

  1. Analytics sind der Schlüssel zum Erfolg des IoT

Was nützen Ihnen IoT-Daten, wenn man sie nicht analysieren kann? Planen Sie den Einsatz von Analysen, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie beispielsweise Streaming-Analysen nutzen, können Sie einen Prozess in Echtzeit verbessern, Kunden auf der Grundlage ihres Echtzeitverhaltens passende Angebote unterbreiten oder Wartungen einplanen, bevor ein Schaden eintritt.

  1. Starten Sie nicht allein ins IoT

Wählen Sie einen Plattformanbieter, der Verbindungen hat. Profitieren Sie von einem System mit Partnern und Experten, die Ihnen bei jedem Schritt der Entwicklung zur Seite stehen und neue Anwendungsfälle finden, den Proof of Concept erstellen oder bei der Verwaltung der IoT-Lösungen unterstützen.

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Corona-Krise: Social Distancing am Arbeitsplatz mit smarter IoT-Lösung

Corona-Krise: Social Distancing am Arbeitsplatz mit smarter IoT-Lösung

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen kalt erwischt, doch viele Entscheider haben schnell reagiert und mit Hilfe ihrer IT Abhilfe in Form von Homeoffice geschaffen. Doch nicht für alle Betriebe ist die Arbeit von zu Hause eine Alternative.

Reine Büroarbeiten mögen gut im Homeoffice zu erledigen sein, aber für Branchen wie den Einzelhandel oder das produzierende Gewerbe ist die weitreichende Verlagerung von Wertschöpfung nicht möglich. Fabrikhallen sind etwa trotz aller Automatisierung noch immer voller Menschen. In Deutschland sind es daher 40% der Angestellten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können. Viele der anderen 60% sind in der Zwischenzeit zudem an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Für Arbeitgeber bestehen daher zusätzliche Herausforderungen:

  • Die Gesundheit der Mitarbeiter muss wirksam geschützt werden
  • Bei einem Corona-Ausbruch drohen die komplette Betriebsschließung und hohe Verluste
  • Infektionsketten müssen im Fall der Fälle durch Kontaktdokumentation unterbrochen werden

Um am Arbeitsplatz trotzdem die Corona-Abstandsregeln einzuhalten, eine smarte Dokumentation von Kontakten zu ermöglichen und gleichzeitig einen möglichst reibungslosen Betriebsablauf zu garantieren, gibt es jetzt eine digitale Social-Distancing-Lösung.

Voraussetzungen für intelligentes Social Distancing am Arbeitsplatz schaffen

Für Verkäufer, Werker oder Logistikmitarbeiter sind die Abstandsregelungen mehr als nur eine Unannehmlichkeit. Viele betriebliche Abläufe erfordern in normalen Zeiten zwingend eine im wahrsten Sinne des Wortes enge Zusammenarbeit. Unternehmen haben in der Pandemie nun spezielle Hygiene-Konzepte erarbeitet, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Zur Einhaltung und Überwachung der Konzepte gibt es jetzt digitale Unterstützung in Form von Wearables, die über das Internet of Things (IoT) verknüpft sind.

Smart Social Distancing ermöglicht Ihnen folgende Vorteile:

  • Einfache Nutzbarkeit
    Mitarbeiter können ganz einfach mit smarten Tags, also intelligenten Ausweisen, ausgestattet werden. Diese werden vorab mit den jeweils gültigen, gesetzlichen Abstandsregeln programmiert, sodass Angestellte das handliche Gerät nur noch an ihre Kleidung klippen oder in der Tasche verstauen müssen.
  • Warnung bei Regelbrüchen
    Sobald Mitarbeiter sich in einer zu geringen Entfernung voneinander befinden, wird ein Alarm in Form eines akustischen Signals oder Vibrationen ausgelöst. Dies dient einerseits der Sensibilisierung für die Regeln, aber auch ganz praktisch der Verhaltensänderung und somit dem Gesundheitsschutz.
  • Nachvollziehen von Infektionsketten
    Im Falle einer Infektion mit Covid-19 können Kontaktpersonen schnell und unkompliziert nachvollzogen werden, denn Regelverstöße werden nach 15 Sekunden ohne Verhaltensänderung aufgezeichnet. Infektionsketten können so zielgerichtet unterbrochen werden.
  • Effizient und anpassungsfähig
    Smart Social Distancing unterstützt Fabriken, Betriebe und Büros dabei den Lockdown zu vermeiden. Die Lösung ist schnell eingeführt und kann jederzeit und extrem einfach an neue Regulierungen angepasst werden.
  • Immer konform mit den gesetzlichen Vorgaben
    Mit der IoT-basierten Lösung können Sie die Durchführung von Maßnahmen zum Schutz Ihrer Mitarbeiter dokumentieren und im Fall der Fälle Strafen vermeiden.
  • Gutes Marketing
    Vertrauen ist der Kern jeder Marke. Mit Smart Social Distancing können Unternehmen ihren Mitarbeitern und Kunden die nötige Sicherheit für ihre Gesundheit garantieren.

So funktioniert smartes Social Distancing am Arbeitsplatz.

Ist Smart Social Distancing in meinem Unternehmen möglich?

Smart Social Distancing ist prinzipiell für den Einsatz an allen Arbeitsplätzen mit Zugangsbeschränkung in geschlossenen Räumen geeignet. Arbeitsorte mit viel Laufkundschaft sind dagegen nicht besonders gut für die Lösung geeignet. Damit ist Smart Social Distancing für eine breite Mehrheit von Arbeitsorten geeignet:

  • Produktion und Fabrik
    Mitarbeiter in der Fertigung müssen konzentriert arbeiten, denn ihre Tätigkeiten sind oft nicht ohne Risiko. Smart Tags sind eine gute Möglichkeit den Mindestabstand durchzusetzen, ohne die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Arbeit abzulenken.
  • Chemie und Labor
    In einer Laborumgebung zählen Präzision und die Einhaltung von Arbeitsschritten. Ablenkungen sind zu vermeiden. Smart Social Distancing ist die richtige Antwort, um trotz Pandemie fokussiert und sicher zu arbeiten.
  • Büro
    Im Büro kommt es auf den Austausch an. Dazu kommt der soziale Kontakt, etwa im Pausenraum. Smart Social Distancing erlaubt es Ihren Mitarbeitern, die Regeln auf einfache Art und Weise zu befolgen.

Ein Praxisbeispiel: Bäckerei Göbecke setzt auf IoT-basiertes Smart Social Distancing

Die Bäckerei Göbecke ist ein echtes Familienunternehmen. Bereits in vierter Generation führen Christine Göbecke und ihr Bruder Matthias das Leipziger Unternehmen. Wie viele andere Unternehmen auch traf die Covid-19 Krise die Bäckerei unerwartet und erzwang neues Denken. Trotz Lockdown und Abstandsregeln ging der Betrieb weiter, denn die Brotversorgung der treuen Kundschaft musste sichergestellt werden. Einer dieser Stammkunden ist das Leipziger Büro der Software AG, das an der Entwicklung der schlauen Lösung beteiligt ist.

Ein Glücksfall, denn gemeinsam konnten die Bäckerei Göbecke, die Software AG und der Partner safectory GmbH unkompliziert Smart Social Distancing testen und den Beweis antreten, dass die digitale Abstandslösung funktioniert und die schnelle und sichere Öffnung von Betrieben ermöglicht. „Mit Smart Social Distancing können wir die Sicherheit unserer Mitarbeiter gewährleisten und zu einer gewissen Normalität in unserer Produktion zurückkehren“, resümiert Christine Göbecke.

Räumliche Distanzierung per IoT entspricht allen Datenschutz-Anforderungen

Smart Social Distancing ist voll mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) konform. Technische Vorkehrungen und eine stringente Rollenverwaltung garantieren den Schutz persönlicher Daten:

  • Daten werden anonymisiert erfasst
  • Nur autorisiertes Personal kann auf Informationen über Vorfälle zugreifen
  • Ausschließliche Erfassung von für die Lösung relevanten Daten (es wird also z.B. nur die Distanz der Mitarbeiter zueinander aufgezeichnet, nicht aber der Standort)
  • Kurze Reichweite der Datenübertragung

Der Datenschutz ist bei Smart Social Distancing in vollem Umfang gegeben.

Mit IoT-Technologie gegen Corona kämpfen

Die Smart Social Distancing Lösung nutzt mit Bluetooth Low Energy (BLE) ausgestatte Smart Tags, die jedem Mitarbeiter ausgehändigt werden. Die Smart Tags speichern bis zu 10.000 Kontakte, verfügen über eine leicht ersetzbare Batterie, können desinfiziert und wiederbenutzt werden. Per Bluetooth Gateway werden Meldungen über Verstöße in die Cloud an die Cumulocity-IoT-Plattform weitergeben und dokumentiert. Dort sind sie in Form von Dashboards in Echtzeit für berechtigte Personen wie den Arbeitsschutzbeauftragen einsehbar.

Fazit: Durch Digitalisierung am Arbeitsplatz Corona-Regeln schnell und effektiv einhalten

Die Lösung der Software AG hat großes Potenzial, in einer Zeit, in der wir alle lernen uns in einer neuen Normalität zurecht zu finden. Smart Social Distancing ist eine Triple-Win-Chance für Arbeitgeber, Arbeitsschutzverantwortliche und Mitarbeiter:

  • Sofort verfügbar
  • Einführung in weniger als einer Woche
  • Geringe Kosten
  • Modular und skalierbar

Smart Social Distancing funktioniert: Erste Tests wie bei der Bäckerei Göbecke haben ergeben, dass die Zahl an Vorfällen, also Brüchen der Abstandsregeln, bereits in der ersten Woche um 50 % zurückgeht.

Die Lösung hilft Mitarbeitern dabei ihre Gesundheit zu schützen, die Ausbreitung des Virus effektiv zu verhindern, die Sorgfaltspflicht als Arbeitsgeber zu erfüllen und den Geschäftsbetrieb zu normalisieren.

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Intelligente Fertigung dank IoT – Smart Field Analytics mit SMC, Dell Technologies und Software AG

Intelligente Fertigung dank IoT – Smart Field Analytics mit SMC, Dell Technologies und Software AG

Jede Minute zählt, wenn es darum geht, Daten und Informationen effektiv zu interpretieren und zu nutzen, die Produktion zu beschleunigen und nachhaltiger zu machen. Hier hilft der Einsatz von Edge Computing.

SMC Deutschland (führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automati­sierungstechnik) hat sich ein hohes Ziel gesteckt: eine neue Automatisierungslösung zu entwickeln, die Daten von der Feldebene in die Cloud-Plattform transferiert.
Gemeinsam mit Dell Technologies (ein Unternehmen, dass Kunden das branchenweit umfangreichste und innovativste Technologie- und Services-Portfolio bietet) und der Software AG (Hersteller der Cumulocity IoT Plattform) wurde ein Konzept entwickelt, dass Prozesse in der Produktion fit macht  für Industrie 4.0: Smart Field Analytics. Der Fokus liegt auf der einfachen Vernetzung intelligenter Sensoren und Aktoren sowie der schnellen Verarbeitung der Daten mit Edge Computing. Ein erster Prototyp belegt, welche Vorteile Smart Field Analytics für den Betreiber hat: schnelle Reaktionszeiten, optimierte Prozesse und Kostenersparnis.

SMC setzt beim Thema Industrie 4.0 auf den konsequenten Ausbau der Produktlinien in Richtung Vernetzung und dezentraler Intelligenz. Die Anbindung an übergeordnete Systeme muss schnell und einfach realisierbar sein und Anwender in die Lage versetzen, ihre Produktionsabläufe permanent zu optimieren. Um eine reibungslose Produktion und vorausschauende Planung sicherzustellen, müssen deshalb die Massen an Daten, die Maschinen und Sensoren in Werkshallen erzeugen, in Echtzeit an ihrem Entstehungsort überwacht werden. Hier kommt Edge Computing zum Einsatz: Die Daten werden vor ihrer Analyse nicht zuerst in die Cloud übertragen, sondern direkt in der Edge verarbeitet. Latenzzeiten werden somit massiv verringert, drohende Fehlproduktionen oder -funktionen können verhindert und Maschinenstillstand oder Ausschuss vermieden werden – vorausschauende Wartung in ihrer Perfektion.

Smart Field Analytics kann aber noch mehr

Energieeffizienz ist das erklärte Ziel. Der bewusste und schonende Umgang mit Ressourcen konfrontiert auch die Produktionsindustrie mit der Herausforderung, stets ressourcenschonend und gleichzeitig kosteneffizient zu agieren.
Durch die dauerhafte Überwachung der Maschinendaten wird die Energieeffizienz gesteigert. Auftretende Leckagen in den Maschinen, Druckschwankungen oder Verbrauchsspitzen werden erkannt, analysiert und bilden die Grundlage für Maßnahmen zur langfristigen Energieeinsparung. So konnte beispielsweise das Leckage-Management von pneumatischen Zylindern unter Einsatz eines Machine-Learning-Modells analysiert und automatisiert werden: Anhand historischer Daten wurde einem Algorithmus durch Machine-Learning antrainiert, drohende Leckagen in der pneumatischen Anlage selbstständig sofort zu erkennen. Per Internet-Protokoll werden die Daten direkt an die Cloud-Plattform geschickt und automatisch ein Ticket für das Wartungspersonal erstellt.

Jeder der drei Projektpartner hat für Smart Field Analytics sein individuelles Know-how eingebracht. Das gemeinsam entwickelte Konzept ist praktisch umsetzbar und nutzt die Potenziale der Industrie 4.0 für höhere Produktivität und Energieeffizienz.

 

Nicht alle IoT-Projekte sind so erfolgreich. Die Ursachen des Scheitern können Sie hier nachlesen.

 

Hier geht es zu unserem Guide, der hilft, IoT-Projekte zum Erfolg zu führen.

 

Sie wollen die Success Story von SMC genau nachlesen?

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4 Schritte zum Erfolg Ihres IoT-Projekts

4 Schritte zum Erfolg Ihres IoT-Projekts

Wie schaffen Sie es, dass Ihr nächstes Internet-of-Things-Projekt kein Misserfolg wird?

Fast 75 % aller IoT-Projekte scheitern. Die meisten von ihnen (96 %) führen nicht einmal zu neuen Geschäftsmodellen, und 60 % lassen sich nicht richtig skalieren. Warum ist das so?

Die Probleme beginnen damit, dass Unternehmensziele nicht genau geplant werden. Das ganze Projekt ist zum Scheitern verurteilt, wenn Sie Ihren Vorgesetzten nicht vermitteln können, was warum getan werden muss.

Unser Bericht „Warum IoT-Projekte scheitern und was Sie dagegen tun können“ basiert auf den Ergebnissen einer Studie von Beecham Research und benennt die Gründe für die häufigen Misserfolge:

Nummer 1: Unternehmensziele nicht ausreichend durchdacht

Das IoT kann einen durchaus überfordern. Mit neuen Geschäftsmodellen treten oft vermehrte Schwierigkeiten und organisatorische Hindernisse auf. Dies trifft sogar auf Unternehmen zu, die tatsächlich eine Vorstellung davon haben, wie sie vorgehen sollen. Vielen fehlt die Detailplanung. Das Problem ist nicht IoT an sich, sondern dass sie nicht ausreichend informiert sind, wie und warum das IoT ihre geschäftlichen Probleme lösen und neue Chancen eröffnen kann.

Nummer 2: Organisatorische Schwierigkeiten im Unternehmen

Kämpft Ihr Unternehmen auch mit den Herausforderungen, die übergreifende Zusammenarbeit, widersprüchliche Ziele, Datensilos und Prozessüberschneidungen zwischen Abteilungen mit sich bringen? Beecham zufolge führt mangelnde Kohärenz zwischen Abteilungen bei mehr als 90 % der befragten Unternehmen zum Misserfolg.

Eine der Hauptstärken des IoT ist, dass es auf viele verschiedene Arten das ganze Unternehmen effizienter machen kann. Kurz gesagt: IoT betrifft nicht nur die IT-Abteilung, sondern alle Mitarbeiter.

Nummer 3: Technologische Hürden

Es ist offensichtlich, weshalb viele Unternehmen mit dem IoT zu kämpfen haben: 87 % der Befragten haben laut eigener Aussage nicht das nötige Know-how, um die richtige Konnektivität zu realisieren. Alle Befragten gaben an, dass Konnektivität für sie eine besondere Herausforderung darstellt.

Nummer 4: Zahlreiche Probleme mit Kunden und Anbietern

Echter Fortschritt tritt dann ein, wenn die internen Ressourcen eines Unternehmens auf Augenhöhe mit einem erfahrenen Lösungsanbieter zusammenarbeiten. Dieser Punkt ist besonders relevant, denn bei 57 % der Befragten scheiterten die Projekte, wenn sie sich fast ausschließlich auf interne Ressourcen verließen.

Es nützt aber auch nichts, das Projekt komplett in fremde Hände zu geben. Ein Unternehmen muss von Anfang bis Ende intern eingebunden sein, um die Komplexität eines IoT-Projekts verstehen zu können.

IoT ist nicht das Problem

Es ist die Lösung – und viele Unternehmen erzielen mit ihren IoT-Projekten verblüffende Ergebnisse. Dass so viele daran scheitern, legt folgenden Schluss nahe: IoT ist nicht einfach – es erfordert Konsistenz und Zusammenarbeit.

Damit Sie die Herausforderungen meistern und das riesige Potenzial des IoT ausschöpfen können, haben wir einen Plan aufgestellt, der Sie in zehn Schritten zum Erfolg führt. Weitere Gründe für das Scheitern von Projekten, aber auch Erfolgstipps, finden Sie in unserem Whitepaper Why IoT projects fail and how to beat the odds („Warum IoT-Projekte scheitern und was Sie dagegen tun können“).

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