Interview mit Boubacar Traoré von Capgemini: Was uns das Smart Home über IoT lehrt

Interview mit Boubacar Traoré von Capgemini: Was uns das Smart Home über IoT lehrt

Im Mai machte die IoT Innovation Tour 2018 in Stuttgart, München und Hamburg Station – im September folgen Düsseldorf, Wien und Zürich. IoT-Experten und Anwender aus Industrie, Logistik und Handel stellen das nötige Rüstzeug für die Umsetzung von IoT-Projekten vor. Im Interview erklärt Boubacar Traoré, Transformation Director bei Capgemini und Referent bei der Innovation Tour, welche Parallelen zwischen dem Smart Home und IoT-Projekten gezogen werden können.

Herr Traoré, wie kommt man zu tragfähigen Use Cases im Bereich IoT?

Eine spannende Ideenquelle für IoT Use Cases ist das private Umfeld. Was im privaten Bereich gut funktioniert und akzeptiert wird, drängt irgendwann auch in die Geschäftswelt. Im Wesentlichen geht es hierbei um die sogenannte Consumerization: Technologien und Ansätze, die sich zunächst im Endkundenmarkt etablieren, halten im Anschluss Einzug im Geschäftsleben. Man zieht Parallelen von Alltagsgegenständen, die mithilfe der Digitalisierung so erweitert werden, dass neue Funktionen und dadurch ein ganz neuer Nutzen entstehen. Eine Waschmaschine lässt sich zum Beispiel mit der Hintergrundbeleuchtung des Fernsehers verbinden, um dem Nutzer anzuzeigen wann die Wäsche fertig ist. Die Beleuchtung wird zu einer Statusanzeige für Haushaltsgeräte. Es entsteht ein neues Zusammenspiel von Gerätefunktionen.

Was kann man aus dem Beispiel mit der Waschmaschine im Allgemeinen über IoT-Projekte lernen?

Viele technische Funktionen und Einstellungen sind immer noch in Hardware gegossen. Bei der Waschmaschine zum Beispiel die Einstellungen zum Waschprogramm. Man kann das als hartkodierte Variablen bezeichnen. Die Parameter werden jetzt auf die Softwareebene verlagert. Dadurch bieten sich neue Möglichkeiten, Maschinen funktional nachzurüsten und gleichzeitig die Innovationsgeschwindigkeit zu steigern. Gerätefunktionen, die technisch nichts miteinander zu tun haben, lassen sich dann kombinieren. Das wiederum eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzung der Geräte. Die Verlagerung von Funktionen auf die Softwareebene verwischt Grenzen zwischen fachlichen Domänen. Wo hört das Smart Home auf und wo fängt Retail an, wenn die Waschmaschine Sie beim Einkauf an Waschmittel erinnert? Neue Geschäftsmodelle werden möglich.

Wie entsteht bei IoT-Projekten Wertschöpfung?

Das Ziel ist natürlich, die Daten für neue Geschäftsmodelle zu nutzen. Dazu muss aber zum einen die erforderliche IoT-Infrastruktur vorhanden sein und zum anderen muss das Modell vom Markt akzeptiert werden. Das lässt sich erreichen, indem Unternehmen die Wertschöpfung in drei Stufen ausbauen. Als erstes muss der Nutzer bereits aus dem einzelnen digitalisierten Gerät für sich einen Mehrwert ziehen, damit er die IoT-Variante akzeptiert. Ein Unternehmen kann hierfür optimierte Wartung, erhöhte Sicherheit, oder auch Flexibilisierung, was die Funktion oder den Komfort angeht, bieten. Wenn sich der Einsatz des einzelnen Gerätes etabliert hat, gelangt man zur zweiten Stufe: Der Wert für Anwender wird gesteigert, indem ein interagierendes Ökosystem von vernetzten Dingen ermöglicht wird. Dabei geht es nicht nur um eine weitere Reduzierung von Komplexität in der Anwendung – es entstehen auch neue Synergien zwischen Gerätefunktionen und Netzwerkeffekte. Ein Unternehmen kann dies nutzen, um eigene Produkte besser zu positionieren. Die Einsichten aus der Nutzung dieses Ökosystems vernetzter Dinge bildet schließlich die Grundlage für den dritten Schritt: es lassen sich neue Wertschöpfungsabläufe aufbauen und ganz neue Einkommensströme generieren.

Wo liegen die größten Schwierigkeiten bei IoT-Projekten?

Noch viel stärker als bei zentralen IT-Lösungen stolpert man über Aspekte, die sich kaum in einem Versuchsumfeld einfangen lassen. Es ist wichtig, eine IoT-Lösung über einen vernünftigen Zeitraum unter realen Bedingungen zu testen. Dass ein Projekt „fertig“ ist, heißt nicht, dass die Lösung auch wirklich in den realen Einsatzumgebungen einwandfrei funktioniert. Eine weitere Herausforderung besteht darin, den Puls der Verwendung der Geräte zu beobachten und hinreichend schnell darauf zu reagieren, indem die Lösung kontinuierlich weiterentwickelt wird. Letztendlich ist natürlich auch eine saubere Projektsteuerung – selbst in einem kreativen Umfeld – notwendig, um Innovationen wirklich marktreif zu bekommen und eine stabile Anwendung zu ermöglichen.

Welche Rolle spielen in so einem Zusammenhang IoT-Plattformen wie Cumulocity IoT?

Spätestens wenn man vom Einzelgerät auf mehrere Geräte wechselt oder eine Lösung entwickelt, die nicht nur im persönlichen Umfeld greift, benötigt man skalierbare Infrastrukturen. Am Anfang des IoT-Hypes, als es noch wenige Lösungen auf dem Markt gab, mag es für Unternehmen sinnvoll gewesen sein, sich selbst eine Plattform zu bauen. Mittlerweile können sie aber aus einer Vielzahl an Anbietern wählen, weshalb es keinen Sinn macht, das Rad immer wieder neu zu erfinden. Die Software AG hat mit ihrer Plattform eine Grundlage, die sehr viele der Best Practices bei sich integriert hat und den Unternehmen hilft, diese schnell umzusetzen.

Welchen Rat würden Sie Unternehmen mit auf den Weg geben?

Ideen im Bereich IoT sollten schnell am Markt erprobt werden, um festzustellen, ob sie überhaupt angenommen werden. Eine brillante Idee, die der Markt nicht akzeptiert oder die zum falschen Zeitpunkt kommt, wird nicht wirtschaftlich tragfähig – auch wenn die Lösung technisch funktioniert. Unternehmen sollten ihr Gehör dicht an dem haben, was der Kunde will und was ihn interessiert. Gleichzeitig müssen sie in der Lage sein, ihre Erkenntnisse schnell in verbesserte Lösungen umzusetzen. Neben der Weiterentwicklung von Lösungen sollten Unternehmen außerdem in Kundenbetreuung investieren, um ein Gesamtpaket zu bieten, das so wertvoll ist, dass der Markt bereit ist dafür zu bezahlen.

Treffen Sie weitere Sprecher unserer IoT Innovation Tour live in Düsseldorf, Wien und Zürich. Informationen zu der Partnerschaft von Capgemini und der Software AG erhalten Sie hier.

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Alte Technologie in neuem Backend

Alte Technologie in neuem Backend

Dank IoT-Plattform kann eine etablierte Technologie wie GPS heute viel mehr als Gegenstände orten. Im Mai stellte Bodo Erken, Geschäftsführer von trackerando, auf der IoT Innovation Tour 2018 die neuen Möglichkeiten mit Trackern vor. Im September wird die Tour fortgesetzt. Wir haben vorab mit ihm gesprochen.

GPS ist eigentlich eine bekannte Technologie. Wie wird sie durch IoT besser und was für Möglichkeiten gibt es?

GPS ist für mich ein Synonym der verschiedenen unterschiedlichen Systeme zur Positionsdatenerfassung: Es gibt beispielsweise Satnav der Amerikaner, Glonass aus Russland oder Galileo. Das GPS-Tracking als Erfassung von Positionsdaten allein ist noch nicht intelligent. Es ist zwar hilfreich, aber erst das Internet of Things (IoT) verleiht GPS eine gewisse Intelligenz und macht automatisierte Reaktionen möglich. Das IoT nutzt Positionsdaten, um automatisierte Abläufe anzustoßen wie beispielsweise Alarme zu generieren oder Aktionen zu übermitteln.

Warum haben Sie sich für eine IoT-Plattform entschieden?

Vor einigen Jahren, nach einem längeren Aufenthalt im Ausland, stellte ich mir die Frage, was GPS in Deutschland im Moment überhaupt bedeutet? Navigationsgeräte für Autos waren auf dem Vormarsch und GPS-Geräte wurden im Freizeitbereich genutzt, etwa beim Fahrrad- oder Bootfahren. Ich war überzeugt, dass GPS-Tracking intelligenter werden  muss. In unserer Branche ist es gang und gäbe, eine eigene Plattform programmieren zu lassen, um Daten benutzerfreundlich darzustellen. Mir war jedoch klar, dass das nicht reicht, sondern dass wir ein flexibles, modulares System brauchen, das uns ohne Probleme an andere Systeme anschließen kann.

Warum ist die Entscheidung dann letztendlich für Cumulocity gefallen?

Cumulocity mit Sitz in Düsseldorf war zu diesem Zeitpunkt noch relativ jung am Markt. Aufgrund der räumlichen Nähe habe ich mich mit den Unternehmensvertretern getroffen und habe sie geradeheraus gefragt, ob sie Ahnung von GPS-Tracking hätten. Das haben sie natürlich verneint. Da habe ich gesagt: „Halb so wild, ich habe nämlich keine Ahnung von IoT. Warum tun wir uns nicht zusammen?“ Das Eis war gebrochen.

Wie nutzen Sie die Plattform?

Wir nutzen Cumulocity IoT angepasst mit speziellen GPS-Tracking-Features, die notwendig sind, um das intelligente GPS-Tracking aufzubauen. Ohne Cumulocity IoT würde es trackerando in der jetztigen Form nicht geben.

Welche Anwendungsbeispiele gibt es für intelligentes GPS-Tracking?

Grundsätzlich kommen die Kunden auf uns zu und möchten eine bestimmte Lösung für ihr Problem. Man muss hier unterscheiden zwischen Asset-Tracking, also das Erfassen von Daten bei Gegenständen, und dem personenbezogenen Tracking. Im Asset-Tracking lautet die Standard-Anfrage: Der Kunde möchte den Standort seiner Geräte, Maschinen und Fahrzeuge überwachen. Manchmal gibt es aber auch hier kuriose Beispiele wie etwa der Einsatz des Trackers bei einem Tresor. Rein technisch ergibt das erst mal keinen Sinn ― ein in die Wand gesetzter Tresor hat definitiv keinen Empfang und keine Funktionsbereitschaft. Darum ging es aber nicht: Der Kunde wollte, dass die Tresore vor Diebstahl sicher sind. Sie sollten sich mit GPS verbinden und geortet werden können, sobald sie aus der Wand gerissen werden. Wir betreuen aber auch Behörden, beispielsweise die Stadt Mainz, die gemeinsam mit uns die Abfallwirtschaft verbessert hat. Personentracking wiederum kann sehr hilfreich sein bei Pflegebedürftigen oder in Notfällen beispielweise für Kinder. In solchen Fällen ist natürlich Fingerspitzengefühl in Bezug auf Datenschutz gefragt.

Wie meinen Sie das?

Ein sehr sensibler Umgang mit Datenschutz ist wichtig, gerade beim Personentracking. Kinder beispielsweise sollen ja nicht überwacht werden, indem die Daten ständig an die Eltern übermittelt werden. Letztere müssen nicht sehen, ob das Kind mal zum Kiosk geht oder zu einem anderen Freund. Das Angebot beschränkt sich darauf, dass im Notfall oder wenn das Kind mal eine Stunde später kommt, eine Anfrage bei trackerando gestellt werden kann. Nur so erhalten Eltern dann Ortungsdaten. Wir bieten zwar ein Gesamtkonzept, wollen aber eben nicht, dass GPS-Tracking zu Big Brother wird.

Das klingt, als hätten Sie dazu einen besonderen Bezug?

Unser Unternehmen ist „Made in Germany“ das gilt zwar nicht für die Hardware, aber für die Software und Unternehmensphilosophie. Wir leben in einer Zeit, in der Unternehmen, gerade US-Konzerne wie Google oder Microsoft, uns ständig orten und Daten sammeln, ohne dass es uns bewusst ist. Wir sind ein deutsches Unternehmen, halten uns an deutschen Datenschutz und fühlen uns verpflichtet, dem deutschen Konzept treu zu bleiben.

Treffen Sie Bodo Erken und weitere Sprecher live auf der IoT Innovation Tour in Düsseldorf, Wien und Zürich. Informationen zu der Partnerschaft von trackerando und der Software AG erhalten Sie hier.

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Worauf Sie bei einer erfolgreichen IoT-Implementierung achten müssen

Worauf Sie bei einer erfolgreichen IoT-Implementierung achten müssen

Drei Stopps der IoT Innovation Tour 2018 fanden bereits statt – am 17. Mai der Halt in München. Verschiedene Showcases demonstrierten die Umsetzung von IoT in der Praxis. Business- und IT-Verantwortliche stellten in Vorträgen das nötige Rüstzeug für die Umsetzung von IoT-Projekten vor und lieferten unter anderem Antworten auf die Frage: Wohin bewegt sich das IoT? Eine anschließende Podiumsdiskussion bot Gelegenheit zum Austausch von Zuhörern und Experten. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, hier einmal die wichtigsten Take-aways der Vorträge aus München:

Einen Partner suchen Viele Unternehmen, die das „Internet der Menschen“ verschliefen, wurden von Start-ups wie Airbnb oder Amazon überholt. Um nicht das gleiche Schicksal beim „Internet der Dinge“ zu erleiden, sind Unternehmen jetzt zum Handeln gezwungen. Die Geschwindigkeit von Entwicklungen ist hoch, weshalb die Gefahr besteht, von der Konkurrenz überholt zu werden. Unternehmen müssen jetzt mit IoT-Projekten starten und ihre Produkte und Dienstleistungen in den Markt einführen. Um Startschwierigkeiten und Ressentiments zu vermeiden, rät Oliver Edinger, Vice President Competence Center IoT EMEA bei der Software AG, die Umsetzung von IoT-Projekten mit Partnern. Für ein erfolgreiches IoT-Projekt benötigen Firmen ein Netzwerk und die Erfahrung, wie man an solche Projekte herangeht. In einem Netzwerk profitieren Partner untereinander nicht nur technologisch – auch der Erfahrungsaustausch hilft, beim Thema IoT nicht den Anschluss zu verlieren.

Bewährte Techologien weiterentwickeln

GPS ist ein altbewährtes System, das früher hauptsächlich zur Ortung und Navigation benutzt wurde. In Kombination mit IoT wird GPS-Tracking für den Nutzer intelligent sowie komfortabel und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten“, schildert Bodo Erken, Geschäftsführer von Trackerando. Um die neue, cloudbasierte Tracking-Lösung Trackerando auf den Markt zu bringen, entschied sich Amparos, ein deutscher Anbieter von GPS-Trackern, für die IoT-Plattform Cumulocity der Software AG. In diese werden GPS-Tracker aller Hersteller eingebunden und Daten durch vorhandene API-Schnittstellen an bestehende Systeme mühelos übergeben. So können beispielsweise Safes nach einem Diebstahl wieder aufgefunden werden.

Ressourcen einplanen

Die Automobilbranche macht es vor: Mit car2go, drivenow und MOIA ergeben sich im digitalen Zeitalter neue Paradigmen für die Produktentwicklung: Besitzen wird zu Nutzen, Investment zu Pay-per-Use, indirekter Vertrieb zu Kundenbeziehungen, Produktwelten zu Ökosystemen und aus Customer Support wird Customer Succes. Physische Produkte werden zu vernetzten digitalen Services. Die sogenannte Shared Economy boomt. Dabei spielen Daten eine wichtige Rolle. Daten, die von Unternehmen gesammelt werden, müssen zu brauchbaren Informationen umgewandelt werden, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Francis Cepero, Director Vertical Market Solutions von A1 Digital weiß jedoch, dass die finanzielle Belastung in einer solchen Transformationsphase hoch ist. Zu Beginn liegen Investitionen in neue Kompetenzen und Kapazitäten über dem Umsatz. Aber es lohnt sich: Nach einiger Zeit lassen höhere Umsätze und geringere Investionen Unternehmen wachsen.

Verbindungen herstellen – auch ohne Internet

Grundsätzlich geht es bei der Vernetzung von verschiedenen technologischen Geräten darum, zwei Dinge, die ursprünglich nichts miteinander zu tun haben, zu kombinieren. Ein Beispiel hierfür ist die Smartwatch, bei welcher Uhr und Handy zusammengeführt wurden. Mögliche Ideen für Verbindungen lassen sich beispielsweise im Haushalt finden: „Was im privaten Bereich gut funktioniert, funktioniert auch in der Geschäftswelt“, meint Boubacar Traoré, IT Transformation Director von Capgemini. Ein wichtiger Faktor bei IoT ist es, zu überlegen, wie das Gerät auch ohne Internet funktioniert. Die Smartwatch ist beispielsweise auch ohne Internet immer noch eine Uhr.

2018 – das Durchbruchsjahr für IoT

Gründe, warum Unternehmen in IoT investieren sollten, zeigt Mark Alexander Schulte, Senior Consultant bei IDC: Der Einsatz von IoT reduziert operative Kosten, verbessert die interne Effizienz und optimiert die Produkt- und Servicequalität. Bereits jetzt planen laut der Multi-Client-Studie „Internet of Things in Deutschland 2018“ 72 Prozent der Unternehmen ein neues IoT-Projekt. Bei der IoT-Umsetzung ist aber noch viel Luft nach oben: 36 Prozent der Unternehmen haben Startschwierigkeiten. Die größten Hürden seien die hohe Komplexität, das Fehlen ganzheitlicher Lösungen und die Gewährleistung der Software-Sicherheit.

IoT-Plattformen: Das Rückgrat für IoT-Initiativen

Erfolgreiche Projektumsetzungen erfordern einen durchdachten Technologieansatz. Für IoT-Initiativen können IoT-Plattformen das Rückgrat bilden. Achten sollten Unternehmen bei der Auswahl einer IoT-Plattform zum Beispiel auf Skalierbarkeit, Integrierbarkeit und die Setzung von Standards. Um am Markt zu bestehen, müssen Unternehmen den Fokus nicht nur auf interne Optimierungen, sondern auf neue Produkte, Services und Geschäftskonzepte setzen.

Nach der IoT Innovation Tour ist vor der IoT Innovation Tour! Diejenigen, die zu keinem der drei bisherigen Stopps erscheinen konnten, können die Experten, Kunden und Partner der Software AG im September noch in Düsseldorf, Wien oder Zürich treffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Wer dem IoT bisher nur in der Theorie begegnet ist, hat auf dem CEBIT-Festival 2018 die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten ein eigenes IoT zu bauen und in der Praxis auszuprobieren: Als einer der Marktführer im Bereich IoT-Technologie bietet die Software AG vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover kurze Workshops, in denen Besucher erleben, wie einfach der Einstieg ins IoT-Zeitalter ist. Anschließend können sie sich am Stand C44 in Halle 17 anhand von acht interaktiven Showcases davon überzeugen, welche innovativen Anwendungsfelder im IoT möglich sind – von Smart Devices im intelligenten Zuhause bis hin zur vernetzten Fabrik der Zukunft.

Das IoT ist keine Zukunftsvision mehr, sondern längst greifbare Realität in allen Branchen. Passend dazu gestaltet die Software AG ihren Auftritt bei der diesjährigen CEBIT nach dem Motto „Experience Everything“ und präsentiert ihr breites IoT-Portfolio in verschiedenen Demos, bei denen die Messebesucher sich aktiv einbringen können. Im Zentrum steht dabei der Workshop „Industry 4.easy“, bei dem Besucher ein eigenes IoT mithilfe kleiner Devices bauen können. Er findet täglich um 10:30 und um 14:00 Uhr am Stand der Software AG statt. Weitere Showcases bieten die unterschiedlichsten Mitmach-Möglichkeiten: Bei einem Showcase zu Logistik 4.0 beispielsweise erhalten Teilnehmer eine interne Bestellung und müssen über ein iPad einen Lego-Kran bedienen, um in einem Warenhaus die bestellten Güter auszuwählen und auszuliefern. Abenteuerlustige, die noch tiefer in die digitale Welt abtauchen möchten, können mit Virtual Reality eine Slackline an einem Eisberg in Grönland begehen.

Showcase 1: SMART ENERGY – intelligente Stromnetze

Intelligente Stromnetze (Smart Grids) setzen voraus, dass Energieerzeuger jederzeit wissen, wie viel Strom sie aktuell und zukünftig erzeugen. Cumulocity IoT, die IoT-Plattform der Software AG, kann die Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie koordinieren: Über ein Smart Grid können die Unternehmen auf Angebot und Nachfrage in Echtzeit reagieren und ihre Anlagen entsprechend steuern – auch aus der Ferne. Der Showcase „Smart Energy“ bildet modellhaft die smarte Energieversorgung einer ganzen Stadt ab. Besucher erleben, wie Cumulocity IoT Schwankungen und Störungen im Netz minimiert und die Energieerzeuger dabei unterstützt, ihren Kunden den richtigen Mix aus erneuerbaren und fossilen Energien anzubieten. Dabei dürfen die Besucher selbst Hand anlegen und ein intelligentes Netz aus einem Windpark, einem Gaskraftwerk und einer Photovoltaikanlage steuern.

Showcase 2: SMART CITY – intelligente Mülltonnen und vernetzte Straßenbeleuchtung

Smart City macht Städte effizienter, fortschrittlicher und sozial inklusiver. Besucher erleben live, welche Vorteile Bürger davon haben, wenn sich Städte für einen schnellen, offenen und sicheren digitalen Ansatz entscheiden. Die Demo zeigt, wie Abfallentsorgung im Zeitalter von IoT verbessert werden kann – mit smarten Sensoren an Mülltonnen und über ein mobiles Portal für den Service. Beispielsweise verschickt das System eine Warnung, sobald eine Straßenlampe ausgetauscht werden muss. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dieser Showcase gibt Zuschauern und Teilnehmern einen Einblick in die kommunalen Dienstleistungen einer smarten City, wie sie schon heute möglich sind.

Showcase 3: SMART CITY – Parkmanagementsysteme

Der Kampf um einen Parkplatz hat ein Ende – Cumulocity IoT von Software AG bringt Navigationskarten und Daten über Parkmöglichkeiten zusammen: Auf diese Weise können Autofahrer schnell und einfach mitten im Stadtzentrum nach einem Parkplatz suchen und ihn gleich reservieren. Die Information über den Standort wird sofort an das Navigationssystem des Autos übermittelt, das den Fahrer zu seinem reservierten Parkplatz navigiert. Dieses Beispiel zeigt, wie Predictive Analytics und Condition-Monitoring-Systeme Parkplatzanbieter dabei unterstützen können, dass jeder Parkplatz genutzt wird, sobald er verfügbar ist. In diesem smarten Parkmanagementsystem steckt viel Technologie – dank Cumulocity IoT, webMethods, ARIS und Apama hat die leidige Parkplatzsuche endlich ein Ende.

Weitere Informationen zum CEBIT-Auftritt der Software AG, Gesprächsterminen mit Experten vor Ort und Guided Tours finden Sie hier.

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Die bunte Welt des IoT

Die bunte Welt des IoT

Viele Unternehmen wissen heute noch nicht so recht, welche Vorteile ihnen das Internet of Things bietet oder wie sie eine IoT-Strategie entwickeln und umsetzen sollen. Wer vorne mit dabei sein will, muss schnell sein und sich auf den Geschäftsnutzen fokussieren. Die IoT Innovation Tour informiert praxisnah über die wichtigsten Innovationen und Trends in Sachen Industrie 4.0. In Stuttgart und München stellte die Software AG diese Woche zusammen mit Kunden und Partnern anhand von fünf Showcases IoT-Lösungen für die Zukunft vor:

Edge-Analytics

In smarten Fabriken mit IoT-fähigen Geräten ist die Abhängigkeit von Analysesoftware so hoch, dass selbst kurze Unterbrechungen der Internetverbindung zu einem Desaster führen können. Hier kommt Edge-Analytics ins Spiel – ein Muss für jede Industrie-4.0-Architektur und die Lösung für einen hochverfügbaren, kostengünstigen Datentransfer. Wie Edge-Analytics funktioniert, erfahren Besucher der IoT Innovation Tour anhand einer Demo, die Dell im Zusammenspiel mit Eaton Automatisierungskomponenten zeigt. Die erste Analyseebene liegt nahe an den digitalen Geräten und Sensoren, anschließend werden die Ergebnisse zur besseren Visualisierung in die Cloud übertragen.

IIOT in a box

IIoT in a Box von Pepperl+Fuchs (P+F) und der Software AG ist ein vorkonfiguriertes, vollständig integriertes IoT-Paket für Industriesensoren und unternehmenstaugliche Datenverarbeitung und -analyse in der Cloud. Teilnehmer überwachen und steuern vor Ort den Zustand einer simulierten Maschine und verfolgen auf einem Bildschirm, wie Änderungen am Zustand der Maschine visualisiert und dokumentiert werden. Nähert sich etwa der Zustand einer thermischen Belastung einem kritischen Bereich, wird eine Warnung ausgegeben, die der Verantwortliche per E-Mail erhält. Mit dieser Lösung können vernetzte Fertigungsprozesse optimiert und die Kosten nachhaltig gesenkt werden, insbesondere in bestehenden Produktionsumgebungen.

IoT-Logistik Demo

Das IoT ist auch gefragt, wenn es darum geht, Produktionsprozesse und -systeme so flexibel zu machen, dass Kundenspezifikationen und Kundenwünsche berücksichtigt werden und die Effektivität gesteigert wird. Hohe, unkalkulierbare Fehlerraten oder Lieferverzögerungen können in einer Supply-Chain enorme Kosten verursachen. Die Überwachung in Echtzeit wird immer wichtiger. Die Demo steht im Kontext der durchgängigen Überwachung von Frachtgütern vom Hersteller bis zum Kunden. An den Frachtgütern angebrachte Sensoren messen ständig die Parameter, die sich auf die Produktqualität auswirken: Beschleunigung, Temperatur und Feuchtigkeit. Der durch die Messungen erzeugte Datenstrom wird durch Cumulocity IoT in Echtzeit visualisiert und analysiert. Sobald definierte Schwellenwerte erreicht werden, wird ein Alarm ausgelöst. So werden Prognosen verarbeitet, das System kann Entscheidungen treffen und sofort Maßnahmen anstoßen, um einen Produktionsstillstand zu verhindern.

Coffee to go

Mit IoT Coffee to go, einem Showcase von nterra digitalisiert und automatisiert die Software AG den Kaffeegenuss von der Bestellung der Kapseln über die Auslieferung und Zubereitung bis hin zur Rechnungsstellung. Der smarte Kaffeeautomat verwendet Sensor-based Measurement, um die Füllstände seiner Kapseln im Blick zu halten. Verbräuche werden gemessen, Daten dazu in die Cumulocity-Cloud gespeist und im Rahmen eines Predictive Maintenance eingesetzt. Und alles liegt – samt einem dynamischen Dashboard mit den wichtigsten Businessdaten – auf jedem beliebigen Mobile Device.

Cloud of Things

Die IoT-Plattform der Software AG sammelt dezentrale Sensordaten von Maschinen, wertet sie aus und bereitet sie übersichtlich in einem webbasierten Dashboard auf. So behalten Nutzer einen umfassenden Überblick, können die Effizienz ihrer Anlage steigern und dank vorausschauender Wartung und reduzierten Ausfallzeiten nachhaltig Kosten sparen. Für den einfachen Einstieg in das Internet of Things können zwei vorkonfigurierte Komplettpakete genutzt werden: Mit Industrial Machine Monitoring lassen sich Maschinendaten einfach überwachen, visualisiern und analysieren. So können Wartungskosten reduziert und die Qualität und Output der Maschinen erhöht werden. Mit Asset Tracking wissen Verantwortliche immer wo sich ihre Güter und Maschinen gerade befinden. So vermeiden sie unwissentlichen Bestandverlust, reduzieren Diebstähle und gewinnen an Effizienz.

All diese Showcases und vieles mehr können Interessenten bei vier weiteren Stopps der IoT Innovation Tour erleben:

  • Hamburg, 24. Mai, east Hotel
  • Düsseldorf, 13. September, Hyatt Regency
  • Wien, 19. September, Sky Stage, Tech Gate Vienna
  • Zürich, 26. September, Park Hyatt Zurich

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich kostenlos anzumelden, gibt es hier.

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Leichter Start ins IoT mit der IoT Innovation Tour 2018

Leichter Start ins IoT mit der IoT Innovation Tour 2018

Die Software AG macht mit ihrer IoT Innovation Tour im Mai in Stuttgart, München und Hamburg Station. Im September folgen dann Düsseldorf, Wien und Zürich. Das Programm liefert Business- und IT-Verantwortlichen Antworten auf Fragen wie: Wohin bewegt sich das Internet der Dinge (IoT)? Und welche Geschäftschancen eröffnen sich dadurch? Erfahrungsberichte von Anwendern aus Industrie, Logistik und Handel rücken erfolgreiche IoT-Lösungen in den Fokus. Show-Cases zeigen, wie die Umsetzung in die Praxis funktioniert. Zusätzliche Starthilfe und richtungsweisende Impulse verspricht die Podiumsdiskussion mit Analysten, Experten und Partnern wie beispielsweise Capgemini. Ein Business Lunch bietet Entscheidern die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Aussicht auf effizientere Fertigungsprozesse, weniger Kosten, eine stärkere Kundenbindung sowie neue „smarte“ Geschäftsmodelle nimmt für Unternehmen konkrete Züge an – auf der IoT Innovation Tour 2018 mit Stopps in Stuttgart (16. Mai), München (17. Mai), Hamburg (24. Mai), Düsseldorf (13. September), Wien (19. September) und Zürich (26. September). Die Software AG stellt jeweils kompakt an einem Vor- bzw. Nachmittag das nötige Rüstzeug vor, mit dem Firmen eine IoT-Strategie entwickeln und umsetzen können.

Werner Rieche, President DACH der Software AG, stimmt vor Ort auf die aktuellen Industrie-4.0-Trends und -Innovationen ein. Anwender aus Industrie, Logistik und Handel demonstrieren live, wie sie IoT-Lösungen und -Projekte bereits erfolgreich einsetzen, darunter Sensor-Technik Wiedemann, Spezialist für Mikro- und Leistungselektronik, sowie Trackerando, ein Anbieter maßgeschneiderter GPS-Lösungen. Auch Dell, Software AG Partner für Edge Computing, und Pepperl+Fuchs (P+F), Hersteller für elektronische Komponenten und Sensoren, stellen gemeinsam leicht gemachtes IoT Prototyping vor.

IoT zum Anfassen

Den Fortschritt zum Greifen nah erleben Besucher anhand von vier Show-Cases zur Cumulocity IoT Plattform. Die erste Demo, basierend auf einer Kooperation mit Dell, veranschaulicht, wie Edge-Analytics funktioniert und warum die Technologie ein Muss für jede Industrie-4.0-Architektur ist. Wie der schnelle Einstieg in die IoT-Services funktioniert, zeigt der zweite Show-Case „IIoT in a Box“. Das vorkonfigurierte, vollständig integrierte IoT-Paket entstand in Kooperation mit Pepperl+Fuchs und dient dazu, vernetzte Fertigungsprozesse zu optimieren. Wertvollen Anschauungsunterricht liefert zudem die dritte Demo zur IoT-Logistik, die auf der Plattform Cumulocity IoT basiert. Darin geht es im Rahmen der Echtzeit-Überwachung einer Supply-Chain um die End-to-End Visibility. Bei Show-Case Nummer vier „IoT Coffee to go“ von nterra sorgen die Prozessexperten mit einem an die Cloud angeschlossenen Kaffeeautomaten für wache Blicke.

Wie sich IoT-Projekte schnell realisieren lassen

Weitere Impulse bietet die Podiumsdiskussion „Wie starte ich erfolgreich ein IoT-Projekt?“, in der die Referenten, Experten und Partner wie beispielsweise Capgemini ihre umfassende Projekterfahrung einbringen. Beim Business Lunch und Networking können Besucher ihre frisch gewonnenen Eindrücke vertiefen.

Die sechs Stopps der IoT Innovation Tour 2018 auf einen Blick:

  • Stuttgart, 16. Mai, Camino Hotel
  • München, 17. Mai, Leonardo Royal Hotel
  • Hamburg, 24. Mai, east Hotel
  • Düsseldorf, 13. September, Hyatt Regency
  • Wien, 19. September, Sky Stage, Tech Gate Vienna
  • Zürich, 26. September, Park Hyatt Zurich

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich kostenlos anzumelden, finden Sie hier.

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