Software AG erhält Auszeichnung als „Strong Performer“ im IIoT

Software AG erhält Auszeichnung als „Strong Performer“ im IIoT

Eine starke Leistung

Stärke, Flexibilität und Agilität sind Eigenschaften, die man normalerweise mit dem Sport assoziiert. Sie treffen aber auch auf das Industrial Internet of Things (IIoT) zu. Denn diese Eigenschaften muss eine Softwareplattform mitbringen, um die Beste zu werden.

Die Software AG wurde mit Cumulocity IoT in der Forrester WaveTM für Industrial-IoT-Softwareplattformen (Q3 2018) als ein „Strong Performer“ positioniert. Außerdem steht sie in der Kategorie „Current Offering“ an vierter Stelle. In diesem Report der „15 wichtigsten Anbieter“ definiert Forrester den Begriff IIoT als „Softwarelösungen. Sie  verknüpft und managt smarte Geräte und Infrastruktur in Industrie- und Produktionsumgebungen, um operative Daten und Kontrolle in Geschäftsprozesse zu integrieren“. Insgesamt wurden 24 Kriterien untersucht.

Agil bleiben mit Cumulocity IoT

Cumulocity IoT ist eine offene und autonome, geräteunabhängige Plattform. Sie unterstützt über 150 vorintegrierte Geräte und über 300 Industrieprotokolle. Damit stellt sie sicher, dass jedes “Ding” sicher und schnell verbunden werden kann. Cumulocity IoT kann in der Cloud, On-Premise und am Edge betrieben werden. Dadurch bietet sie Unternehmen und Service-Providern in jedem beliebigen Netzwerk eine absolute Wahlfreiheit beim Design, der Erstellung, dem Einsatz und der Weiterentwicklung ihrer über das IoT verteilten Implementierungen.

Außerdem verfügt die Plattform über Integrationsfunktionen, die eine Koexistenz von Legacy-Prozesskomponenten und führenden Funktionen für die Verarbeitung von IoT-Daten ermöglichen. Unternehmen können zunächst mit eng umrissenen, cloudbasierten IoT-Projekten beginnen. Mit zunehmender Erfahrung können sie IoT-Plattformen und -Services erstellen, die problemlos mit ihren Anforderungen wachsen. Darüber hinaus vereinfacht containerisiertes Deployment das Management der IIoT-Plattform insgesamt und steuert ihre Weiterentwicklung. Das wiederum senkt die Kosten und Risiken der Erstimplementierung und aller weiteren Änderungen.

Aufgrund der offenen und sicheren Architektur der Cumulocity-IoT-Plattform können Anwender auf ein riesiges Ökosystem an Drittanbieterprodukten und -services zurückgreifen. Demnach besteht keine Gefahr, sich von einem bestimmten Anbieter abhängig machen zu müssen. In der Forrester-Studie weisen Principal Analyst Michele Pelino und Senior Analyst Paul Miller darauf hin, dass Cumulocity IoT „von allen [von Forrester] untersuchten Lösungen mit die umfassendste drahtlose Connectivity, Unterstützung für branchespezifische Interfaces sowie Edge-Connectivity bietet.“

Cumulocity IoT ist bei zahlreichen Technologieunternehmen im Einsatz, darunter unter anderem Gardner Denver, STW (Sensor-Technik Wiedemann), NTT Communication, Reliance Group, Trackerando. Besonders hervorzuheben ist die Mandantenfähigkeit von Cumulocity IoT. Diese Fähigkeit ermöglicht eine zuverlässige Trennung der Kundendaten und erlaubt es Unternehmen, ihre Services über B2B2X-Geschäftsmodelle anzubieten. Viele dieser Unternehmen sind Kunden der Software AG aus der Telekommunikation, etwa Deutsche Telekom, Telefónica, Ooredoo und POST Luxembourg. Sie alle erstellen ihre eigenen IoT-Services und vertreiben sie an mehrere Tausend Kunden. Cumulocity ist dafür besonders geeignet, da Carrier-Grade-Sicherheitsfunktionen schon von Anfang an Bestandteil der Plattform sind.

Mit Cumulocity IoT in eine vernetzte IoT-Zukunft

Cumulocity IoT ist eine IoT-as-a-Service-Lösung, die sich für den Einsatz in Hochverfügbarkeitsumgebungen und Multi-Cluster-Implementierungen eignet. Die Lösung beinhaltet diverse Carrier-Grade-Funktionen. Beispielsweise beinhaltet sie auch Funktionen für die codefreie Integration von Geräten, Low Power WAN (LPWAN), Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa). Aber auch die volltständig flexible Entwicklung von Benutzeroberflächen ist möglich und einfach umsetzbar mit Cumulocity IoT.

Die Studie „The Forrester Wave™: Industrial IoT Software Platforms, Q3 2018“ können Sie hier herunterladen. Eine kostenlose Testversion von Cumulocity IoT steht Ihnen hier zur Verfügung.

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IoT-Plattformen: Der Schlüssel zu erfolgreichen IoT-Pojekten

IoT-Plattformen: Der Schlüssel zu erfolgreichen IoT-Pojekten

Das Internet of Things ist einer der wichtigsten Treiber der deutschen Wirtschaft. Unternehmen können damit ihre Effizienz steigern, Kosten sparen und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln. Es gibt kaum eine Branche, die nicht von IoT profitiert. Um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen bestmöglich zu nutzen, benötigen Unternehmen eine agile, modulare und flexible IT-Infrastruktur.

Das Internet of Things (IoT) meint das Zusammenspiel der physischen mit der künstlichen Welt. Vernetzte Dinge produzieren in der physischen Welt kontinuierlich Daten, die sie mit ihrem digitalen Zwilling in der künstlichen Welt austauschen. Die Analyse dieser Daten liefert wertvolle Erkenntnisse, aus denen sich wiederum Maßnahmen ableiten lassen, um die Dinge in der physischen Welt zu verbessern.

Wohin mit den ganzen Daten?

Laut der Studie „Internet of Things 2018“ von Computerwoche und CIO bewerten 47 Prozent der Befragten die Relevanz der Internet of Things als sehr hoch oder hoch. Trotzdem haben nur wenige von ihnen bereits erfolgreiche IoT-Projekte umgesetzt – und dass, obwohl kein einziges Projekt der befragten Unternehmen gescheitert ist. Unternehmen stehen bei der Umsetzung von IoT-Projekten aktuell noch vor großen Herausforderungen: Die Menge an Daten, die vernetzte Dinge und ihre Sensoren produzieren, unterliegt keiner Obergrenze. Sie entstehen außerhalb der herkömmlichen IT, müssen aber mit den traditionellen Unternehmenssystemen interagieren können. Um das zu ermöglichen, ist eine Kombination von Cloud, On-Premises und Edge-Systemen nötig. Zudem befinden sich die Daten in IoT-Projekten in einem stetigen Austausch zwischen verschiedenen Systemen. Alle Anwendungen, die Daten benötigen und die erforderlichen Berechtigungen haben, greifen auf die Datenströme zu. Um die Datenströme bereits im Fluss in Echtzeit zu analysieren, ist eine Streaming Analytics Software erforderlich. Dazu sind leistungsfähige Speicher und eine In-Memory-Technologie ­– ein Datenbankmanagementsystem, das den Arbeitsspeicher als Datenspeicher nutzt – notwendig, um schnelle Reaktionszeiten zu erzielen.

Das Rückgrat für IoT-Initiativen: IoT-Plattformen

Um die genannten technischen Herausforderungen zu meistern, ist eine IoT-Plattform unabdingbar. Sie vereint alle Komponenten, die man braucht, um IoT-Projekte durchzuführen. Dazu zählen die Möglichkeit, Objekte zu vernetzen, Daten zu sammeln und sie in Echtzeit mit Streaming Analytics auszuwerten. Die Plattform unterstützt die verteilte Datenverarbeitung zwischen Cloud, Edge und On-Premises Computing und bietet eine einfache Integration in bestehende Systeme und Prozesse. Da sie eine branchenunabhängige Technologie ist und die Voraussetzungen für verschiedene Anwendungsfälle erfüllt, lässt sie sich maßgeschneidert an die jeweiligen Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. Eine gute IoT-Plattform verfügt zudem bereits über künstliche Intelligenz und beherrscht Maschinenlernen. Diese Fähigkeit wird künftig immer wichtiger, denn sie macht IoT-Systeme effizienter und treffsicherer: Erkenntnisse aus vorherigen Auswertungen fließen dann in eine Wissensdatenbank ein. Das hilft beim Anwendungsfall Predicitive Maintenance zum Beispiel dabei, Anforderungsmuster zu verfeinern, die auf eine nötige Wartung hindeuten. Mit einer IoT-Plattform sind Unternehmen in der Lage, IoT-Projekte und neue Services schneller zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.

Mehr zu Trends, Innovationen und Möglichkeiten des IoT gibt es auf der IoT Innovation Tour 2018 mit Terminen in Düsseldorf, Wien und Zürich.

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IT-Architekturen im Wandel

IT-Architekturen im Wandel

Digitale Plattformen bieten Unternehmen die nötige Agilität und Flexibilität, um die unternehmenseigene IT-Architektur wirkungsvoll zu gestalten und den Weg der Digitalisierung erfolgreich zu beschreiten. Bisher eingesetzte Standardsoftware erreicht schnell die Grenzen der Flexibilität, wenn aufgrund eines neuen Geschäftsmodells neue Prozesse und  Organisationsstrukturen schnellstmöglich implementiert werden müssen. Über den Innovationsfaktor „Software“ und die richtige IT-Architektur für die Digitalisierung haben wir mit Dr. Wolfram Jost, Chief Technology Officer der Software AG, gesprochen.

Dr. Jost, sind Altsysteme – gerade in geschäftskritischen Bereichen – eine unüberwindbare Hürde auf dem Weg zum digitalen Unternehmen?

Nein, eine Anwendungs- und Technologie-Architektur wird selten von Grund auf neu entwickelt. Im Gegenteil: Ältere Systeme werden oft gebraucht, um zentrale Geschäftsprozesse entscheidend zu unterstützen. Der wesentliche Wert dieser Systeme liegt in der Geschäftslogik, die über viele Jahre entwickelt wurde und häufig einen Differenzierungsfaktor im Wettbewerb darstellt. Der geeignete Ansatz für die Digitalisierung ist daher eine Modernisierung, also ein Facelifting vorhandener Anwendungen. Diese Modernisierung kann sowohl am Front End (User Interface) als auch im Back End (Application Integration) stattfinden.

Wie sieht die Einbindung von traditionellen Systemen aus?

Über offene Programmierschnittstellen lassen sich ältere Anwendungen mit webbasierten, modernen Benutzeroberflächen ausstatten. Eine weitere Chance für digitale Wertschöpfung ist die Integration von traditionellen Applikationen in Cloud- oder mobile Anwendungen. Eine Modernisierung des „Bestands“ führt oft zuverlässiger und effizienter zum Erfolg, als eine bewährte Lösung komplett aufzugeben und durch eine Neuentwicklung zu ersetzen. Diese Neuentwicklungen scheitern in den allermeisten Fällen, weil man das, was man über Jahrzehnte mit viel Know-how entwickelt hat nicht mal „schnell“ neu entwickelt. Dabei handelt es ich hier primär nicht um ein technologisches, sondern vielmehr um ein fachliches Problem. Das domänenspezifische Know-how ist oft nicht mehr im dem Maßen vorhanden, wie es sein müsste, um alles nochmals neu zu entwickeln. Ein weiterer Punkt ist, dass bei solchen Neuentwicklungsprojekten häufig ein „Overengineering“ stattfindet. Es wird versucht, alles was man sich theoretisch vorstellen kann, in das System zu implementieren.

Was genau lässt sich an der genutzten Software ablesen?

Software war und ist DER Innovationsfaktor am Markt und blickt mittlerweile auf eine über 40-jährige Entstehungsgeschichte zurück. In den Anfangsjahren versorgten externe Entwickler Unternehmen mit individuellen, funktionsbezogenen IT-Programmen, die Geschäftsprozesse im Finanz- oder Personalwesen unterstützten. Hardware, Daten und Software waren eine monolithische Einheit. Damals galten Unternehmen als modern und innovativ, wenn sie überhaupt Software nutzten und die Entwicklung erfolgte ausnahmslos individuell für ein Unternehmen. Erstes und einziges Zielsystem war der Großrechner.

Damals beanspruchten Computer noch ganze Räume.

Genau, erst mit der Verkleinerung und „Beschleunigung“ der Hardware und den auf dieser neuen Hardware beruhenden Standardanwendungen fanden die Computer ihren Weg in die Büros. Die Anwendungen wurden von externen Softwareanbietern entwickelt und vermarktet. Softwarepakete von der Stange bedienten nicht mehr nur einzelne Funktionen, sondern mit der Zeit fast sämtliche administrativen Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Vorteile waren konsistente Daten, integrierte Geschäftsprozesse, benutzerfreundliche Oberflächen und mehr Wahlfreiheiten bei Hardware und Datenbanksoftware. Durch das Aufkommen des Internets wurde der Browser zum neuen Front End und ermöglichte hierüber den Zugriff auf Geschäftsanwendungen. Damit eröffnete sich ein vollkommen neuer Kommunikations- und Vertriebskanal für Unternehmen, dessen Potenzial wir mit dem Schlagwort E-Business/E-Commerce umschreiben.

Welchen Stellenwert nimmt Software heute ein?

Während bisher Effizienz, Kostenoptimierung und Standardisierung administrativer Geschäftsprozesse im Vordergrund standen, geben digitale Plattformen den Unternehmen heute ihre Innovationsfreiheit zurück: Dank der schnellen Entwicklung und Integration innovativer Anwendungen auf der Basis von plattformbasierten Softwarearchitekturen können sie ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die Verbesserung der Customer Experience ist hierbei das Schlagwort. Die Wünsche, Bedürfnisse und das Kauferlebnis der Kunden und Partner stehen heute im Mittelpunkt des Unternehmens. Daten zum Kauferlebnis werden möglichst in Echtzeit analysiert. Deren Rückmeldungen bildet die Basis, um neue, digitale Kundenerlebnisse zu schaffen.

Welche Bausteine sind für eine digitale Plattform erforderlich?

In-Memory Data Stores, Integration, API-Management, Process Automation, Analytics sowie Business Design und IT-Portfolio-Management – das sind die zentralen Softwarebausteine einer digitalen Technologieplattform, die jedes Unternehmen braucht. Alle digitalen Fähigkeiten sind Microservice-orientiert, API-fähig und ereignisbasiert. Eine digitale Plattform bildet das Fundament für die digitale Architektur des Unternehmens. Sie stellt alle zentralen Funktionen und Komponenten bereit, um digitale Architekturen und Applikationen für innovative Anwendungsszenarien zu konzipieren, zu implementieren und zu managen. Damit bestimmen die Unternehmen wieder selbst ihren Innovationszyklus – nicht der Anbieter der Standardsoftware.

Wo liegen die Herausforderungen beim Aufbau einer solchen Architektur?

Zentral für den richtigen Zuschnitt einer Technologiearchitektur sind die von der Anwendung zu verarbeitende Datenmenge, Nutzerzahlen sowie die gewünschte Flexibilität, Performance und Skalierbarkeit. Ein Entwickler läuft stets Gefahr, dass er den Zuschnitt zu groß oder zu knapp dimensioniert. Die Folge können mangelnde Prozessunterstützung, fehlende Agilität und Skalierbarkeit, umständliches Betriebsmanagement und geringe Benutzerakzeptanz sein. Bei jedem Unternehmen ist der Aufbau einer digitalen Arichitektur anders – es gibt kein allgemeingültiges Standardkonzept. Solche Architekturen entstehen auch nicht über Nacht. Sondern sie entwickeln sich über die Zeit.

Gibt es so etwas wie ein Herzstück in einer digitalen Architektur?

Ja, das sind die Integrationstechnologien. In heterogenen und verteilten Architekturen ist Integration eine core capability. Sie dient dem Design, der Implementierung und dem Management von komplexen Integrationsflüssen. Ihre wichtigsten Funktionen sind Routing, Mapping, Transformation, Orchestrierung, Sicherheit und Mediation. Die entwickelten Integrationsflüsse werden als Microservices mit offenen Schnittstellen bereitgestellt, die kleinere Softwaremodule einer größeren, komplexen Integrationsanwendung sind. Sie können unabhängig voneinander implementiert, bereitgestellt, aktualisiert und verwaltet werden.

Digitale Architekturen sind also für Unternehmen das A und O auf dem Weg in die digitale Transformation?

Genau. Die Architektur bestimmt die Skalierbarkeit, Performance, Sicherheit, Wartbarkeit und Flexibilität der digitalen Anwendungen. Zu beachten ist außerdem, dass digitale Architekturen ihren vollen Nutzen nur dann entfalten, wenn die dahinter liegenden fachlichen Anwendungskonzepte differenziert und innovativ sind. Doch mindestens genauso wichtig sind Geschäftsmodellierung und IT-Portfolio-Management. Denn: Ohne zu wissen, was die eigentlichen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge sind und wie man den Übergang vom Ist- zum Soll-Zustand managen kann, wird die digitale Transformation zwangsläufig scheitern.

Mehr zum Thema digitale Transformation lesen Sie hier.

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Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Wer dem IoT bisher nur in der Theorie begegnet ist, hat auf dem CEBIT-Festival 2018 die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten ein eigenes IoT zu bauen und in der Praxis auszuprobieren: Als einer der Marktführer im Bereich IoT-Technologie bietet die Software AG vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover kurze Workshops, in denen Besucher erleben, wie einfach der Einstieg ins IoT-Zeitalter ist. Anschließend können sie sich am Stand C44 in Halle 17 anhand von acht interaktiven Showcases davon überzeugen, welche innovativen Anwendungsfelder im IoT möglich sind – von Smart Devices im intelligenten Zuhause bis hin zur vernetzten Fabrik der Zukunft.

Das IoT ist keine Zukunftsvision mehr, sondern längst greifbare Realität in allen Branchen. Passend dazu gestaltet die Software AG ihren Auftritt bei der diesjährigen CEBIT nach dem Motto „Experience Everything“ und präsentiert ihr breites IoT-Portfolio in verschiedenen Demos, bei denen die Messebesucher sich aktiv einbringen können. Im Zentrum steht dabei der Workshop „Industry 4.easy“, bei dem Besucher ein eigenes IoT mithilfe kleiner Devices bauen können. Er findet täglich um 10:30 und um 14:00 Uhr am Stand der Software AG statt. Weitere Showcases bieten die unterschiedlichsten Mitmach-Möglichkeiten: Bei einem Showcase zu Logistik 4.0 beispielsweise erhalten Teilnehmer eine interne Bestellung und müssen über ein iPad einen Lego-Kran bedienen, um in einem Warenhaus die bestellten Güter auszuwählen und auszuliefern. Abenteuerlustige, die noch tiefer in die digitale Welt abtauchen möchten, können mit Virtual Reality eine Slackline an einem Eisberg in Grönland begehen.

Showcase 1: SMART ENERGY – intelligente Stromnetze

Intelligente Stromnetze (Smart Grids) setzen voraus, dass Energieerzeuger jederzeit wissen, wie viel Strom sie aktuell und zukünftig erzeugen. Cumulocity IoT, die IoT-Plattform der Software AG, kann die Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie koordinieren: Über ein Smart Grid können die Unternehmen auf Angebot und Nachfrage in Echtzeit reagieren und ihre Anlagen entsprechend steuern – auch aus der Ferne. Der Showcase „Smart Energy“ bildet modellhaft die smarte Energieversorgung einer ganzen Stadt ab. Besucher erleben, wie Cumulocity IoT Schwankungen und Störungen im Netz minimiert und die Energieerzeuger dabei unterstützt, ihren Kunden den richtigen Mix aus erneuerbaren und fossilen Energien anzubieten. Dabei dürfen die Besucher selbst Hand anlegen und ein intelligentes Netz aus einem Windpark, einem Gaskraftwerk und einer Photovoltaikanlage steuern.

Showcase 2: SMART CITY – intelligente Mülltonnen und vernetzte Straßenbeleuchtung

Smart City macht Städte effizienter, fortschrittlicher und sozial inklusiver. Besucher erleben live, welche Vorteile Bürger davon haben, wenn sich Städte für einen schnellen, offenen und sicheren digitalen Ansatz entscheiden. Die Demo zeigt, wie Abfallentsorgung im Zeitalter von IoT verbessert werden kann – mit smarten Sensoren an Mülltonnen und über ein mobiles Portal für den Service. Beispielsweise verschickt das System eine Warnung, sobald eine Straßenlampe ausgetauscht werden muss. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dieser Showcase gibt Zuschauern und Teilnehmern einen Einblick in die kommunalen Dienstleistungen einer smarten City, wie sie schon heute möglich sind.

Showcase 3: SMART CITY – Parkmanagementsysteme

Der Kampf um einen Parkplatz hat ein Ende – Cumulocity IoT von Software AG bringt Navigationskarten und Daten über Parkmöglichkeiten zusammen: Auf diese Weise können Autofahrer schnell und einfach mitten im Stadtzentrum nach einem Parkplatz suchen und ihn gleich reservieren. Die Information über den Standort wird sofort an das Navigationssystem des Autos übermittelt, das den Fahrer zu seinem reservierten Parkplatz navigiert. Dieses Beispiel zeigt, wie Predictive Analytics und Condition-Monitoring-Systeme Parkplatzanbieter dabei unterstützen können, dass jeder Parkplatz genutzt wird, sobald er verfügbar ist. In diesem smarten Parkmanagementsystem steckt viel Technologie – dank Cumulocity IoT, webMethods, ARIS und Apama hat die leidige Parkplatzsuche endlich ein Ende.

Weitere Informationen zum CEBIT-Auftritt der Software AG, Gesprächsterminen mit Experten vor Ort und Guided Tours finden Sie hier.

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Ein Tag mit der Software AG

Ein Tag mit der Software AG

Ob beim Zähneputzen am Morgen, auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Cola mit Freunden am Abend – die Software AG begleitet täglich Millionen Menschen auf der ganzen Welt durch ihren Alltag. Ihre Produkte helfen vielen bekannten Markenunternehmen dabei, das zu liefern, was auch bei der Software AG an erster Stelle steht: Topqualität für ihre Kunden. Auch Software AG-Mitarbeiter nutzen tagtäglich das vielfältige Angebot.

7.10 Uhr. Verschlafen blinzele ich in den hellen Schein meines Lichtweckers, der mich mit Vogelgezwitscher auf einen neuen Tag einstimmt. Im Bad geht der erste routinierte Griff in Richtung Elektrozahnbürste. In beiden Fällen vertraue ich auf die technische Kompetenz von Philips. Doch worauf vertraut das Hightech-Unternehmen, mit dessen Produkten ich jeden Morgen meinen Tag beginne? Während ich mich anziehe, rufe ich meinem Sprachassistenten zu: „Alexa, hat meine Bahn heute Verspätung?“ „Der Regionalexpress nach Frankfurt fährt heute pünktlich um 8:45 Uhr von Gleis 3“, antwortet sie mir.

8.25 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück geht es zur Arbeit. Ich schwinge mich auf mein E-Bike und mache mich auf den Weg zum Bahnhof. Dank dem Software AG-Unternehmen Cumulocity ist mein Haibike bei Unfällen und Diebstahl sicher. Wird mein Fahrrad von seiner Parkposition fortbewegt, erhalte ich automatisch eine Nachricht mit allen relevanten Daten – versandfertig für Polizei und Versicherung. Sollte ich einen Unfall haben, ruft das Fahrrad sogar selbstständig Hilfe. So kann ich mein Rad beruhigt am Bahnhof abstellen und mich auf der kurzen Zugfahrt entspannt zurücklehnen.

10.32 Uhr. Ich sitze an meinem Arbeitsplatz im Büro und gönne mir eine Tasse Kaffee. Mein Huawei-Smartphone leuchtet auf und erinnert mich an die anstehenden Termine: Eine Kundenpräsentation um 11:00 Uhr und später die Fahrt zum Flughafen. Der Empfang ruft an und informiert mich, dass der Mietwagen bereitsteht. Der Nissan Qashqai bietet nicht nur ausreichend Platz für mein Präsentationsequipment. Die Telematiksoftware an Bord sendet während der Fahrt automatisch Daten an meine Versicherung. Weltweit führende Anbieter von Telematiklösungen erreichen dank der Software AG eine Transaktionsgeschwindigkeit von einer Millionen Befehlen pro Sekunde und garantieren mir den nötigen Versicherungsschutz.

13.57 Uhr. Die Kundenpräsentation war ein voller Erfolg. Um 15:30 Uhr startet mein Flieger nach Mailand. Am Gate angekommen lese ich in der Zeitung, dass die örtliche Polizei vor Einbrüchen warnt. Ich frage mich, ob ich das Fenster im Bad geschlossen habe. Dank meines Smart-Home-Systems von Bosch kann ich nicht nur per Smartphone überprüfen, ob alle Fenster geschlossen sind. Es informiert mich auch, wenn Fremde die Wohnung betreten und löst gegebenenfalls einen Alarm aus. Ein beruhigender Gedanke. Ich falte die Zeitung zusammen, um mich für das Boarding anzustellen.

15.30 Uhr. Pünktlich rollen wir auf die Startbahn. Es dauert nicht lange, bis die Skyline von Frankfurt unter einer dicken Wolkendecke verschwindet. Ich nutze die Flugzeit und erledige ein paar Online-Bestellungen. Mithilfe des Vodafone E-Wallet sind diese schnell und einfach bezahlt. Auch in den Lüften ist die Software AG präsent. Die Lufthansa und die Software AG arbeiten seit 20 Jahren zusammen. Nicht nur die Kranich-Airline, sondern auch DELTA baut auf die Lösungen der Software AG – genauso wie Millionen Menschen tagtäglich auf den sicheren Transport über den Wolken vertrauen.

17.18 Uhr. Mein Flieger ist pünktlich gelandet und ein Taxi bringt mich zum Hotel. Dort angekommen stelle ich fest, dass ich dem Taxifahrer gerade mein letztes Bargeld in die Hand gedrückt habe. Per App suche ich eine ING-Bank-Filiale und lasse mich vom Hotel zum nächsten Geldautomaten navigieren. ING, HSBC, CITI, ATB Financial und insgesamt acht der zehn größten US-Banken vertrauen der Software AG bei ihrer Digitalisierung. Und auch auf meine App ist Verlass: Ich hebe Geld ab und freue mich, dass meiner abendlichen Tour durch die italienische Metropole nichts mehr im Weg steht.

Erleben Sie in diesem Video, wie intelligente Technologien der Software AG unser Leben erleichtern.

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Versicherungen starten durch mit IoT

Versicherungen starten durch mit IoT

Die Einbindung des Internet of Things in das eigene Geschäftsmodell hat man bisher eher bei Industrieunternehmen wie Bosch oder Siemens gesehen. Versicherungen, speziell in Deutschland, waren bisher eher zurückhaltend. Doch das wird sich schon bald ändern.

Eine aktuelle Studie von IDC zeigt, dass IoT-Projekte nun auch bei Versicherungen angekommen sind. Denn auch in dieser traditionsreichen Branche gibt es zahlreiche Anwendungsfälle, bei denen die Anbindung von Geräten und die Erhebung und Auswertung von Sensor-Daten eine zentrale Rolle spielen.

Laut IDC planen 85 Prozent der befragten Banken und Versicherungen für 2018 die Umsetzung von mindestens einem neuen IoT-Projekt. 77 Prozent haben sogar bereits ein festes IoT-Budget eingeplant.

In Deutschland gehören die Generali Versicherungen mit mehreren Angeboten, die allesamt Daten aus dem Internet of Things beziehen, zu den Vorreitern. Generali Vitality bindet Fitness-Tracker in Risikolebens- und Erwerbs-/Berufsunfähigkeitsversicherungen ein; Generali Domocity erweitert die Hausratversicherung und Generali Mobility ist eine Telematik-Lösung, die dem Fahrer kontinuierlich Feedback zu seinem Fahrstil gibt.

Internationale Anbieter gehen mit ihrem Portfolio noch einen Schritt weiter: AIA Insurance bietet Kunden in Singapur neben Fitness-Trackern weitere Angebote an, um ihre Kunden zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen: Versicherte erhalten beispielsweise Zugang zu Fitness-Clubs und Lokalen mit gesundem Essen. Beam Dental aus den USA bietet seinen Kunden Rabatte auf die Beiträge für ihre Zahnversicherung, wenn sie regelmäßig elektrische Zahnbürsten nutzen.

Für solche innovativen Services benötigen Versicherungen eine einheitliche Plattform, die mehrere Möglichkeiten bietet:

  • die Anbindung und Verwaltung von Geräten (Sensoren)
  • das Sammeln und Analysieren von Daten
  • die Integration von neuen Angeboten in die (vorhandenen) Prozesse und Systeme
  • die Anwendung von Analyse-Modellen auf die Daten der Kunden.

Das Ziel muss dabei sein, von der statischen Momentaufnahme von Kundendaten (wie man sie bisher für die Policierung betrieben hat) wegzukommen und stattdessen dynamisch und möglichst in Echtzeit Erkenntnisse zu gewinnen und diese an den Versicherungskunden zurückzugeben.

Nur wenn sie einen echten Mehrwert bieten, werden Versicherungen für den Kunden interessant und relevant. Durch neue datenbasierte Angebote können Versicherungsanbieter außerdem bei der Vermeidung von Schäden mitwirken, anstatt diese nur zu regulieren. Das IoT schafft eine echte Win-Win-Situation für beide Seiten.

Mehr über die Digitale Transformation von Versicherungen erfahren Sie auf unserer Webseite.

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