Ihr individueller Schnellstart in die Cloud

Ihr individueller Schnellstart in die Cloud

Viele Unternehmen sind gewillt, ihre Systeme in die Cloud zu integrieren, empfinden jedoch den Weg zum Ziel als ausgesprochen mühsam. Das ist nachvollziehbar, befindet man sich zum ersten Mal in der Situation und zählt in Sachen Cloud noch eher zu den Anfängern. Doch Firmen müssen diese Herausforderung nicht allein bewältigen: Wir stehen als Partner zur Seite und unterstützen bei der Integration.

 

Silos aufbrechen, Aufwand und Fehleranfälligkeit minimieren

Stellen wir uns eine typische Situation vor, die in vielen Unternehmen so oder so ähnlich vorherrscht: Einige IT-Systeme und Prozess-Schritte sind bereits in die Cloud verlagert worden. Doch anstelle der erwarteten Vereinfachung stoßen viele auf dieselben „alten“ Probleme – vor allem in Bezug auf die einheitliche Anpassung von Datensätzen in unterschiedlichen Software-Lösungen. In viel zu vielen Unternehmen liegen Daten auch in der Cloud noch immer in verschiedenen Systemen – oder Silos – vor. Ändert sich der Datensatz im einen System, muss er im anderen ebenfalls manuell angepasst werden.
Ein konkretes Beispiel: Bei einem Kunden ändert sich die Adresse. Diese wurde in Zeiten vor der Cloud beispielsweise in Siebel angepasst und danach auch im SAP CRM. Heute passt ein Unternehmen trotz Cloud die Adresse ein Mal beispielsweise in Salesforce an und danach ein weiteres Mal in seinem SAP-C-/4HANA-System.

Diese Art doppelter Aufwand bedeutet erstens viel manuelle Arbeit und zweitens auch eine hohe Anfälligkeit im Falle von Übertragungsfehlern oder falls die Anpassung in einem System vergessen und somit teilweise weiterhin mit einem alten Datensatz gearbeitet wird.

 

Mit Integration das Potential der Cloud vollständig ausschöpfen

Im Grunde handelt es sich bei diesen sehr häufigen Symptomen der ersten Schritte in die Cloud um schnell lösbare Herausforderungen. Integration lautet hierbei das Schlüsselwort. Denn werden die Daten aus verschiedenen Systemen in der Cloud zusammengeführt, also integriert, haben Redundanzen keine Chance. Doppelt vorliegende Datensätze unterschiedlicher Systeme werden automatisiert aufgespürt und können stets synchron und korrekt gehalten werden.

 

Gemeinsam zum Ziel: In die Cloud in unter einer Stunde

Wie das geht? – Schnell und einfach mit der webMethods.io-Integration, in der sich vom Anwender grafisch der Ablauf und das Mapping der Anwendungsfelder zuerst modellieren und dann aktivieren lässt.
Und damit Sie nicht lange suchen müssen, bis Sie einen Beispiel-Case finden, der zu Ihrem individuell benötigten Einsatzgebiet passt, unterstützen wir Sie. Lassen Sie uns konkret zwei Ihrer Cloudsysteme gemeinsam integrieren – in unter einer Stunde! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, nennen Sie uns die benötigten Systeme und lassen Sie sie uns gemeinsam live integrieren. Schicken Sie einfach eine kurze Nachricht an IntegrationExpert@SoftwareAG.com.
Vielleicht ist auch unser Webinar am 2. April 2020 für Sie interessant? Hier zeigen wir anschaulich anhand praxisnaher Beispiel-Cases wie die Integration in der Cloud zum Kinderspiel wird. Melden Sie sich hier an!

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Mit TRAILAR und Cumulocity IoT auf Kurs zur nachhaltigeren Logistik

Mit TRAILAR und Cumulocity IoT auf Kurs zur nachhaltigeren Logistik

Der „Global Emissions Gap Report 2019“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zeigt, dass die weltweite Emission von Treibhausgasen 2018 so hoch war wie nie zuvor und auf 55,3 Milliarden Tonnen gestiegen ist. Wir stehen in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun – gerade die Logistikbranche mit ihren riesigen Flotten. Für LKWs hat das Umweltbundesamt eine Treibhausgas-Emission von 103 g/tkm ermittelt. Zum Vergleich: Ein Güterzug emittiert 19 g/tkm. Es zählt also jede Tonne CO2, die ein LKW weniger ausstößt. Die Emissionen von Transportflotten drastisch zu reduzieren – an diesem Ziel arbeiten die strategischen Partner TRAILAR und Software AG.

Die Idee ist so einfach wie genial: Dünne Solarmatten auf LKW, Anhängern oder auf anderen Fahrzeugen erzeugen Strom, durch den Treibstoff und CO2 eingespart werden. Mit dieser Innovation ist die britische DHL-Tochter TRAILAR, die 2018 als Start-up ausgegründet wurde, bereits auf Erfolgskurs. In Großbritannien kommt das TRAILAR-System unter anderem bei Royal Mail zum Einsatz. Weitere Tests laufen in Südafrika, Thailand, Indien und in Deutschland, wo TRAILAR mit einer GmbH in Bonn ansässig ist. Erste Lösungen hat die selbständige Tochterfirma bereits an Dritte verkauft.

Ein entscheidender Schritt für diese Entwicklung fing im Frühjahr 2019 mit einem Test-Account für Cumulocity IoT an. Die Verantwortlichen von TRAILAR benötigten eine IoT-Plattfom, um Daten in Echtzeit auszuwerten und zu visualisieren. Die Testphase zeigte: Mit Cumulocity IoT, der Plattform der Software AG, lassen sich schnell Energiebilanzen für das Solarsystem erstellen. Sie liefert anhand übersichtlicher Datenauswertungen den Nachweis für den Mehrwert der TRAILAR-Lösung.

Wie das Solarsystem und Cumulocity IoT interagieren

Zunächst werden Solarmatten auf dem Dach eines Lkw-Aufbau, Sattelzuges, Kühlfahrzeuges oder Transporters montiert. Deren Solarzellen funktionieren sowohl mit direktem als auch mit indirektem Tageslicht und erzeugen mit einem Wirkungsgrad von 18 Prozent bis zu 1,5 Kilowatt Leistung. Der so erzeugte Strom fließt, gesteuert über den Smart Controller, in das Stromnetz des Fahrzeugs. Die Batterie nimmt die zusätzliche Kapazität auf, die sich zum Beispiel für Ladebordwand, Beleuchtung oder Kühlaggregate nutzen lässt. Das entlastet die Lichtmaschine und den Motor, wodurch der Spritverbrauch sinkt.

Die Daten über den verbrauchten Strom und die erzeugte Solarenergie werden im Smart Controller gespeichert, der sie an Cumulocity IoT sendet. Die Software berechnet und aggregiert Kennzahlen wie den eingesparten Kraftstoff und vermiedene CO2-Emissionen. Durch Apama, eine weitere Anwendung der Software AG, erfolgt die Auswertung in Echtzeit. Im nächsten Schritt visualisiert die IoT-Lösung die Kennzahlen anhand von vordefinierten Regeln und „Out of the box“-Dashboards. Auf die Weise quantifiziert Cumulocity IoT den Mehrwert des Solarsystems und macht ihn leicht greifbar.

Ausgezeichnete Lösung

So konnten TRAILAR und die Software AG die Vorhersagen validieren und stellten fest, dass ein LKW mit den Solarmatten etwa 2 Tonnen weniger CO2 im Jahr ausstößt – je nach Anwendungsfall und Nutzungsverhalten. Bezogen auf den Kraftstoffverbrauch bedeutet das: Ein 12-Tonnen-Lkw verbraucht bis zu fünf Prozent weniger Diesel. Zugleich verlängert sich die Reichweite des Lkw und seine Wartungskosten sinken, weil Lichtmaschine und Motor weniger leisten müssen. Insgesamt amortisiert sich die Lösung in 12 bis 18 Monaten. Das System lässt sich auch auf andere Nutzfahrzeuge wie Linienbusse, Abfahrtsammelfahrzeuge, Kleintransporter oder Kühlfahrzeuge übertragen.

Die Technologie kommt an, wie die positive Resonanz des Fachpublikums beim gemeinsamen Auftritt von Software AG und TRAILAR auf dem Logistik-Kongress des BVL 2019 gezeigt hat. Diverse Logistik- und Umweltvereinigungen haben TRAILAR bereits ausgezeichnet, so zum Beispiel der britische Handelsverbands Freight Transport Association (FTA) für das innovativste Produkt 2018.

Erfolg erweitern

TRAILAR schafft eine solide Basis für das Überwachen und Steuern des Stromverbrauchs von Nutzfahrzeugen. Das System lässt sich erweitern, um Logistikprozesse sicherer, schneller, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Weitere Sensoren lassen sich mit dem System koppeln, um die Echtzeit-Analyse auszuweiten. Derzeit konzentrieren sich TRAILAR und die Software AG darauf, neue Daten- und Analysedienste zu entwickeln. Im Fokus stehen GPS-Datennutzung und Temperaturüberwachung von Kühlfahrzeugen. Logistikunternehmen können in Cumulocity IoT weitere IoT-Geräte über jede Cloud-Plattform einbinden und zahlreiche Anwendungen integrieren.

Erfahren Sie hier mehr über die Kooperation zwischen Software AG und TRAILAR oder besuchen Sie die TRAILAR Homepage für weitere Details zum Produkt.

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Software AG erhält Auszeichnung als „Strong Performer“ im IIoT

Software AG erhält Auszeichnung als „Strong Performer“ im IIoT

Eine starke Leistung

Stärke, Flexibilität und Agilität sind Eigenschaften, die man normalerweise mit dem Sport assoziiert. Sie treffen aber auch auf das Industrial Internet of Things (IIoT) zu. Denn diese Eigenschaften muss eine Softwareplattform mitbringen, um die Beste zu werden.

Die Software AG wurde mit Cumulocity IoT in der Forrester WaveTM für Industrial-IoT-Softwareplattformen (Q3 2018) als ein „Strong Performer“ positioniert. Außerdem steht sie in der Kategorie „Current Offering“ an vierter Stelle. In diesem Report der „15 wichtigsten Anbieter“ definiert Forrester den Begriff IIoT als „Softwarelösungen. Sie  verknüpft und managt smarte Geräte und Infrastruktur in Industrie- und Produktionsumgebungen, um operative Daten und Kontrolle in Geschäftsprozesse zu integrieren“. Insgesamt wurden 24 Kriterien untersucht.

Agil bleiben mit Cumulocity IoT

Cumulocity IoT ist eine offene und autonome, geräteunabhängige Plattform. Sie unterstützt über 150 vorintegrierte Geräte und über 300 Industrieprotokolle. Damit stellt sie sicher, dass jedes “Ding” sicher und schnell verbunden werden kann. Cumulocity IoT kann in der Cloud, On-Premise und am Edge betrieben werden. Dadurch bietet sie Unternehmen und Service-Providern in jedem beliebigen Netzwerk eine absolute Wahlfreiheit beim Design, der Erstellung, dem Einsatz und der Weiterentwicklung ihrer über das IoT verteilten Implementierungen.

Außerdem verfügt die Plattform über Integrationsfunktionen, die eine Koexistenz von Legacy-Prozesskomponenten und führenden Funktionen für die Verarbeitung von IoT-Daten ermöglichen. Unternehmen können zunächst mit eng umrissenen, cloudbasierten IoT-Projekten beginnen. Mit zunehmender Erfahrung können sie IoT-Plattformen und -Services erstellen, die problemlos mit ihren Anforderungen wachsen. Darüber hinaus vereinfacht containerisiertes Deployment das Management der IIoT-Plattform insgesamt und steuert ihre Weiterentwicklung. Das wiederum senkt die Kosten und Risiken der Erstimplementierung und aller weiteren Änderungen.

Aufgrund der offenen und sicheren Architektur der Cumulocity-IoT-Plattform können Anwender auf ein riesiges Ökosystem an Drittanbieterprodukten und -services zurückgreifen. Demnach besteht keine Gefahr, sich von einem bestimmten Anbieter abhängig machen zu müssen. In der Forrester-Studie weisen Principal Analyst Michele Pelino und Senior Analyst Paul Miller darauf hin, dass Cumulocity IoT „von allen [von Forrester] untersuchten Lösungen mit die umfassendste drahtlose Connectivity, Unterstützung für branchespezifische Interfaces sowie Edge-Connectivity bietet.“

Cumulocity IoT ist bei zahlreichen Technologieunternehmen im Einsatz, darunter unter anderem Gardner Denver, STW (Sensor-Technik Wiedemann), NTT Communication, Reliance Group, Trackerando. Besonders hervorzuheben ist die Mandantenfähigkeit von Cumulocity IoT. Diese Fähigkeit ermöglicht eine zuverlässige Trennung der Kundendaten und erlaubt es Unternehmen, ihre Services über B2B2X-Geschäftsmodelle anzubieten. Viele dieser Unternehmen sind Kunden der Software AG aus der Telekommunikation, etwa Deutsche Telekom, Telefónica, Ooredoo und POST Luxembourg. Sie alle erstellen ihre eigenen IoT-Services und vertreiben sie an mehrere Tausend Kunden. Cumulocity ist dafür besonders geeignet, da Carrier-Grade-Sicherheitsfunktionen schon von Anfang an Bestandteil der Plattform sind.

Mit Cumulocity IoT in eine vernetzte IoT-Zukunft

Cumulocity IoT ist eine IoT-as-a-Service-Lösung, die sich für den Einsatz in Hochverfügbarkeitsumgebungen und Multi-Cluster-Implementierungen eignet. Die Lösung beinhaltet diverse Carrier-Grade-Funktionen. Beispielsweise beinhaltet sie auch Funktionen für die codefreie Integration von Geräten, Low Power WAN (LPWAN), Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa). Aber auch die volltständig flexible Entwicklung von Benutzeroberflächen ist möglich und einfach umsetzbar mit Cumulocity IoT.

Die Studie „The Forrester Wave™: Industrial IoT Software Platforms, Q3 2018“ können Sie hier herunterladen. Eine kostenlose Testversion von Cumulocity IoT steht Ihnen hier zur Verfügung.

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IoT-Plattformen: Der Schlüssel zu erfolgreichen IoT-Pojekten

IoT-Plattformen: Der Schlüssel zu erfolgreichen IoT-Pojekten

Das Internet of Things ist einer der wichtigsten Treiber der deutschen Wirtschaft. Unternehmen können damit ihre Effizienz steigern, Kosten sparen und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln. Es gibt kaum eine Branche, die nicht von IoT profitiert. Um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen bestmöglich zu nutzen, benötigen Unternehmen eine agile, modulare und flexible IT-Infrastruktur.

Das Internet of Things (IoT) meint das Zusammenspiel der physischen mit der künstlichen Welt. Vernetzte Dinge produzieren in der physischen Welt kontinuierlich Daten, die sie mit ihrem digitalen Zwilling in der künstlichen Welt austauschen. Die Analyse dieser Daten liefert wertvolle Erkenntnisse, aus denen sich wiederum Maßnahmen ableiten lassen, um die Dinge in der physischen Welt zu verbessern.

Wohin mit den ganzen Daten?

Laut der Studie „Internet of Things 2018“ von Computerwoche und CIO bewerten 47 Prozent der Befragten die Relevanz der Internet of Things als sehr hoch oder hoch. Trotzdem haben nur wenige von ihnen bereits erfolgreiche IoT-Projekte umgesetzt – und dass, obwohl kein einziges Projekt der befragten Unternehmen gescheitert ist. Unternehmen stehen bei der Umsetzung von IoT-Projekten aktuell noch vor großen Herausforderungen: Die Menge an Daten, die vernetzte Dinge und ihre Sensoren produzieren, unterliegt keiner Obergrenze. Sie entstehen außerhalb der herkömmlichen IT, müssen aber mit den traditionellen Unternehmenssystemen interagieren können. Um das zu ermöglichen, ist eine Kombination von Cloud, On-Premises und Edge-Systemen nötig. Zudem befinden sich die Daten in IoT-Projekten in einem stetigen Austausch zwischen verschiedenen Systemen. Alle Anwendungen, die Daten benötigen und die erforderlichen Berechtigungen haben, greifen auf die Datenströme zu. Um die Datenströme bereits im Fluss in Echtzeit zu analysieren, ist eine Streaming Analytics Software erforderlich. Dazu sind leistungsfähige Speicher und eine In-Memory-Technologie ­– ein Datenbankmanagementsystem, das den Arbeitsspeicher als Datenspeicher nutzt – notwendig, um schnelle Reaktionszeiten zu erzielen.

Das Rückgrat für IoT-Initiativen: IoT-Plattformen

Um die genannten technischen Herausforderungen zu meistern, ist eine IoT-Plattform unabdingbar. Sie vereint alle Komponenten, die man braucht, um IoT-Projekte durchzuführen. Dazu zählen die Möglichkeit, Objekte zu vernetzen, Daten zu sammeln und sie in Echtzeit mit Streaming Analytics auszuwerten. Die Plattform unterstützt die verteilte Datenverarbeitung zwischen Cloud, Edge und On-Premises Computing und bietet eine einfache Integration in bestehende Systeme und Prozesse. Da sie eine branchenunabhängige Technologie ist und die Voraussetzungen für verschiedene Anwendungsfälle erfüllt, lässt sie sich maßgeschneidert an die jeweiligen Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. Eine gute IoT-Plattform verfügt zudem bereits über künstliche Intelligenz und beherrscht Maschinenlernen. Diese Fähigkeit wird künftig immer wichtiger, denn sie macht IoT-Systeme effizienter und treffsicherer: Erkenntnisse aus vorherigen Auswertungen fließen dann in eine Wissensdatenbank ein. Das hilft beim Anwendungsfall Predicitive Maintenance zum Beispiel dabei, Anforderungsmuster zu verfeinern, die auf eine nötige Wartung hindeuten. Mit einer IoT-Plattform sind Unternehmen in der Lage, IoT-Projekte und neue Services schneller zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.

Mehr zu Trends, Innovationen und Möglichkeiten des IoT gibt es auf der IoT Innovation Tour 2018 mit Terminen in Düsseldorf, Wien und Zürich.

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IT-Architekturen im Wandel

IT-Architekturen im Wandel

Digitale Plattformen bieten Unternehmen die nötige Agilität und Flexibilität, um die unternehmenseigene IT-Architektur wirkungsvoll zu gestalten und den Weg der Digitalisierung erfolgreich zu beschreiten. Bisher eingesetzte Standardsoftware erreicht schnell die Grenzen der Flexibilität, wenn aufgrund eines neuen Geschäftsmodells neue Prozesse und  Organisationsstrukturen schnellstmöglich implementiert werden müssen. Über den Innovationsfaktor „Software“ und die richtige IT-Architektur für die Digitalisierung haben wir mit Dr. Wolfram Jost, Chief Technology Officer der Software AG, gesprochen.

Dr. Jost, sind Altsysteme – gerade in geschäftskritischen Bereichen – eine unüberwindbare Hürde auf dem Weg zum digitalen Unternehmen?

Nein, eine Anwendungs- und Technologie-Architektur wird selten von Grund auf neu entwickelt. Im Gegenteil: Ältere Systeme werden oft gebraucht, um zentrale Geschäftsprozesse entscheidend zu unterstützen. Der wesentliche Wert dieser Systeme liegt in der Geschäftslogik, die über viele Jahre entwickelt wurde und häufig einen Differenzierungsfaktor im Wettbewerb darstellt. Der geeignete Ansatz für die Digitalisierung ist daher eine Modernisierung, also ein Facelifting vorhandener Anwendungen. Diese Modernisierung kann sowohl am Front End (User Interface) als auch im Back End (Application Integration) stattfinden.

Wie sieht die Einbindung von traditionellen Systemen aus?

Über offene Programmierschnittstellen lassen sich ältere Anwendungen mit webbasierten, modernen Benutzeroberflächen ausstatten. Eine weitere Chance für digitale Wertschöpfung ist die Integration von traditionellen Applikationen in Cloud- oder mobile Anwendungen. Eine Modernisierung des „Bestands“ führt oft zuverlässiger und effizienter zum Erfolg, als eine bewährte Lösung komplett aufzugeben und durch eine Neuentwicklung zu ersetzen. Diese Neuentwicklungen scheitern in den allermeisten Fällen, weil man das, was man über Jahrzehnte mit viel Know-how entwickelt hat nicht mal „schnell“ neu entwickelt. Dabei handelt es ich hier primär nicht um ein technologisches, sondern vielmehr um ein fachliches Problem. Das domänenspezifische Know-how ist oft nicht mehr im dem Maßen vorhanden, wie es sein müsste, um alles nochmals neu zu entwickeln. Ein weiterer Punkt ist, dass bei solchen Neuentwicklungsprojekten häufig ein „Overengineering“ stattfindet. Es wird versucht, alles was man sich theoretisch vorstellen kann, in das System zu implementieren.

Was genau lässt sich an der genutzten Software ablesen?

Software war und ist DER Innovationsfaktor am Markt und blickt mittlerweile auf eine über 40-jährige Entstehungsgeschichte zurück. In den Anfangsjahren versorgten externe Entwickler Unternehmen mit individuellen, funktionsbezogenen IT-Programmen, die Geschäftsprozesse im Finanz- oder Personalwesen unterstützten. Hardware, Daten und Software waren eine monolithische Einheit. Damals galten Unternehmen als modern und innovativ, wenn sie überhaupt Software nutzten und die Entwicklung erfolgte ausnahmslos individuell für ein Unternehmen. Erstes und einziges Zielsystem war der Großrechner.

Damals beanspruchten Computer noch ganze Räume.

Genau, erst mit der Verkleinerung und „Beschleunigung“ der Hardware und den auf dieser neuen Hardware beruhenden Standardanwendungen fanden die Computer ihren Weg in die Büros. Die Anwendungen wurden von externen Softwareanbietern entwickelt und vermarktet. Softwarepakete von der Stange bedienten nicht mehr nur einzelne Funktionen, sondern mit der Zeit fast sämtliche administrativen Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Vorteile waren konsistente Daten, integrierte Geschäftsprozesse, benutzerfreundliche Oberflächen und mehr Wahlfreiheiten bei Hardware und Datenbanksoftware. Durch das Aufkommen des Internets wurde der Browser zum neuen Front End und ermöglichte hierüber den Zugriff auf Geschäftsanwendungen. Damit eröffnete sich ein vollkommen neuer Kommunikations- und Vertriebskanal für Unternehmen, dessen Potenzial wir mit dem Schlagwort E-Business/E-Commerce umschreiben.

Welchen Stellenwert nimmt Software heute ein?

Während bisher Effizienz, Kostenoptimierung und Standardisierung administrativer Geschäftsprozesse im Vordergrund standen, geben digitale Plattformen den Unternehmen heute ihre Innovationsfreiheit zurück: Dank der schnellen Entwicklung und Integration innovativer Anwendungen auf der Basis von plattformbasierten Softwarearchitekturen können sie ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die Verbesserung der Customer Experience ist hierbei das Schlagwort. Die Wünsche, Bedürfnisse und das Kauferlebnis der Kunden und Partner stehen heute im Mittelpunkt des Unternehmens. Daten zum Kauferlebnis werden möglichst in Echtzeit analysiert. Deren Rückmeldungen bildet die Basis, um neue, digitale Kundenerlebnisse zu schaffen.

Welche Bausteine sind für eine digitale Plattform erforderlich?

In-Memory Data Stores, Integration, API-Management, Process Automation, Analytics sowie Business Design und IT-Portfolio-Management – das sind die zentralen Softwarebausteine einer digitalen Technologieplattform, die jedes Unternehmen braucht. Alle digitalen Fähigkeiten sind Microservice-orientiert, API-fähig und ereignisbasiert. Eine digitale Plattform bildet das Fundament für die digitale Architektur des Unternehmens. Sie stellt alle zentralen Funktionen und Komponenten bereit, um digitale Architekturen und Applikationen für innovative Anwendungsszenarien zu konzipieren, zu implementieren und zu managen. Damit bestimmen die Unternehmen wieder selbst ihren Innovationszyklus – nicht der Anbieter der Standardsoftware.

Wo liegen die Herausforderungen beim Aufbau einer solchen Architektur?

Zentral für den richtigen Zuschnitt einer Technologiearchitektur sind die von der Anwendung zu verarbeitende Datenmenge, Nutzerzahlen sowie die gewünschte Flexibilität, Performance und Skalierbarkeit. Ein Entwickler läuft stets Gefahr, dass er den Zuschnitt zu groß oder zu knapp dimensioniert. Die Folge können mangelnde Prozessunterstützung, fehlende Agilität und Skalierbarkeit, umständliches Betriebsmanagement und geringe Benutzerakzeptanz sein. Bei jedem Unternehmen ist der Aufbau einer digitalen Arichitektur anders – es gibt kein allgemeingültiges Standardkonzept. Solche Architekturen entstehen auch nicht über Nacht. Sondern sie entwickeln sich über die Zeit.

Gibt es so etwas wie ein Herzstück in einer digitalen Architektur?

Ja, das sind die Integrationstechnologien. In heterogenen und verteilten Architekturen ist Integration eine core capability. Sie dient dem Design, der Implementierung und dem Management von komplexen Integrationsflüssen. Ihre wichtigsten Funktionen sind Routing, Mapping, Transformation, Orchestrierung, Sicherheit und Mediation. Die entwickelten Integrationsflüsse werden als Microservices mit offenen Schnittstellen bereitgestellt, die kleinere Softwaremodule einer größeren, komplexen Integrationsanwendung sind. Sie können unabhängig voneinander implementiert, bereitgestellt, aktualisiert und verwaltet werden.

Digitale Architekturen sind also für Unternehmen das A und O auf dem Weg in die digitale Transformation?

Genau. Die Architektur bestimmt die Skalierbarkeit, Performance, Sicherheit, Wartbarkeit und Flexibilität der digitalen Anwendungen. Zu beachten ist außerdem, dass digitale Architekturen ihren vollen Nutzen nur dann entfalten, wenn die dahinter liegenden fachlichen Anwendungskonzepte differenziert und innovativ sind. Doch mindestens genauso wichtig sind Geschäftsmodellierung und IT-Portfolio-Management. Denn: Ohne zu wissen, was die eigentlichen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge sind und wie man den Übergang vom Ist- zum Soll-Zustand managen kann, wird die digitale Transformation zwangsläufig scheitern.

Mehr zum Thema digitale Transformation lesen Sie hier.

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Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Mitmachen statt zusehen: Software AG bietet „Industry 4.easy“ auf der CEBIT 2018

Wer dem IoT bisher nur in der Theorie begegnet ist, hat auf dem CEBIT-Festival 2018 die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten ein eigenes IoT zu bauen und in der Praxis auszuprobieren: Als einer der Marktführer im Bereich IoT-Technologie bietet die Software AG vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover kurze Workshops, in denen Besucher erleben, wie einfach der Einstieg ins IoT-Zeitalter ist. Anschließend können sie sich am Stand C44 in Halle 17 anhand von acht interaktiven Showcases davon überzeugen, welche innovativen Anwendungsfelder im IoT möglich sind – von Smart Devices im intelligenten Zuhause bis hin zur vernetzten Fabrik der Zukunft.

Das IoT ist keine Zukunftsvision mehr, sondern längst greifbare Realität in allen Branchen. Passend dazu gestaltet die Software AG ihren Auftritt bei der diesjährigen CEBIT nach dem Motto „Experience Everything“ und präsentiert ihr breites IoT-Portfolio in verschiedenen Demos, bei denen die Messebesucher sich aktiv einbringen können. Im Zentrum steht dabei der Workshop „Industry 4.easy“, bei dem Besucher ein eigenes IoT mithilfe kleiner Devices bauen können. Er findet täglich um 10:30 und um 14:00 Uhr am Stand der Software AG statt. Weitere Showcases bieten die unterschiedlichsten Mitmach-Möglichkeiten: Bei einem Showcase zu Logistik 4.0 beispielsweise erhalten Teilnehmer eine interne Bestellung und müssen über ein iPad einen Lego-Kran bedienen, um in einem Warenhaus die bestellten Güter auszuwählen und auszuliefern. Abenteuerlustige, die noch tiefer in die digitale Welt abtauchen möchten, können mit Virtual Reality eine Slackline an einem Eisberg in Grönland begehen.

Showcase 1: SMART ENERGY – intelligente Stromnetze

Intelligente Stromnetze (Smart Grids) setzen voraus, dass Energieerzeuger jederzeit wissen, wie viel Strom sie aktuell und zukünftig erzeugen. Cumulocity IoT, die IoT-Plattform der Software AG, kann die Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie koordinieren: Über ein Smart Grid können die Unternehmen auf Angebot und Nachfrage in Echtzeit reagieren und ihre Anlagen entsprechend steuern – auch aus der Ferne. Der Showcase „Smart Energy“ bildet modellhaft die smarte Energieversorgung einer ganzen Stadt ab. Besucher erleben, wie Cumulocity IoT Schwankungen und Störungen im Netz minimiert und die Energieerzeuger dabei unterstützt, ihren Kunden den richtigen Mix aus erneuerbaren und fossilen Energien anzubieten. Dabei dürfen die Besucher selbst Hand anlegen und ein intelligentes Netz aus einem Windpark, einem Gaskraftwerk und einer Photovoltaikanlage steuern.

Showcase 2: SMART CITY – intelligente Mülltonnen und vernetzte Straßenbeleuchtung

Smart City macht Städte effizienter, fortschrittlicher und sozial inklusiver. Besucher erleben live, welche Vorteile Bürger davon haben, wenn sich Städte für einen schnellen, offenen und sicheren digitalen Ansatz entscheiden. Die Demo zeigt, wie Abfallentsorgung im Zeitalter von IoT verbessert werden kann – mit smarten Sensoren an Mülltonnen und über ein mobiles Portal für den Service. Beispielsweise verschickt das System eine Warnung, sobald eine Straßenlampe ausgetauscht werden muss. Alle Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. Dieser Showcase gibt Zuschauern und Teilnehmern einen Einblick in die kommunalen Dienstleistungen einer smarten City, wie sie schon heute möglich sind.

Showcase 3: SMART CITY – Parkmanagementsysteme

Der Kampf um einen Parkplatz hat ein Ende – Cumulocity IoT von Software AG bringt Navigationskarten und Daten über Parkmöglichkeiten zusammen: Auf diese Weise können Autofahrer schnell und einfach mitten im Stadtzentrum nach einem Parkplatz suchen und ihn gleich reservieren. Die Information über den Standort wird sofort an das Navigationssystem des Autos übermittelt, das den Fahrer zu seinem reservierten Parkplatz navigiert. Dieses Beispiel zeigt, wie Predictive Analytics und Condition-Monitoring-Systeme Parkplatzanbieter dabei unterstützen können, dass jeder Parkplatz genutzt wird, sobald er verfügbar ist. In diesem smarten Parkmanagementsystem steckt viel Technologie – dank Cumulocity IoT, webMethods, ARIS und Apama hat die leidige Parkplatzsuche endlich ein Ende.

Weitere Informationen zum CEBIT-Auftritt der Software AG, Gesprächsterminen mit Experten vor Ort und Guided Tours finden Sie hier.

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