Die Software AG und Dell unterstützen Best Practices in IoT-Projekten

Die Software AG und Dell unterstützen Best Practices in IoT-Projekten

SMC als Paradebeispiel für den gelungenen Aufbruch in die Industrie 4.0

In Partnerschaft mit Dell Technologies entwickelte die Software AG ein leistungsstarkes IoT-Edge-Bundle, das Hardware, Software und relevante Services kombiniert. Unternehmen können damit ihre IoT-Projekte sofort anschließen und starten. Doch innovative Geschäftsmodelle im Bereich Industrie 4.0 lassen sich leichter umsetzen, wenn sich die Unternehmen an Best Practices orientieren können. Hier zeigt SMC, der Weltmarktführer für industrielle Automatisierungstechnik, wie echte Innovation in der Smart Factory aussehen kann.

Mit Cumulocity IoT Edge, powered by Dell Technologies, lassen sich beliebig viele Endgeräte und Sensoren in wenigen Minuten anschließen. Mithilfe relevanter Funktionen wie integrierter Streaming-Analyse, vorkonfigurierter Smart Rules und Feldbusanbindung können auch komplexe IoT-Lösungen schnell und reibungslos erstellt werden. Dank einer konsistenten Architektur ist die Skalierung für neue Einsatzgebiete und Geschäftsmodelle einfach.
Als führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik hat sich SMC Deutschland ein hohes Ziel gesteckt: eine neue Automatisierungslösung zu entwickeln, die Daten von der Feldebene in die Cloud-Plattform transferiert. Innerhalb einer Projektpartnerschaft wurde der leistungsfähige und multifunktionale Aufbau namens „Smart Field Analytics“ in Zusammenarbeit mit Dell und der Software AG gemeinsam umgesetzt.

Vorausschauende Wartung durch schnellere Datenverarbeitung
SMC setzt beim Thema Industrie 4.0 auf den konsequenten Ausbau der Produktlinien in Richtung Vernetzung und dezentraler Intelligenz. Die Anbindung an übergeordnete Systeme soll so schnell und einfach wie möglich realisierbar sein und Anwender in die Lage versetzen, ihre Produktionsabläufe permanent zu optimieren.
Um also eine reibungslose Produktion und vorausschauende Planung sicherzustellen, müssen die Massen an Daten, die Maschinen und Sensoren in Werkshallen erzeugen, in Echtzeit an ihrem Entstehungsort überwacht werden. Dies ist mithilfe von Edge Computing möglich: Die Daten werden vor ihrer Analyse nicht zuerst in die Cloud übertragen, sondern direkt am Rand des Netzwerks, der „Edge“, verarbeitet. Latenzzeiten werden somit massiv verringert, drohende Fehlproduktionen oder -funktionen können verhindert und Maschinenstillstand oder Ausschuss vermieden werden – vorausschauende Wartung in ihrer Perfektion.

Mit Smart Field Analytics zu mehr Energieeffizienz
Der bewusste und schonende Umgang mit Ressourcen hat nicht nur gesellschaftliche Bedeutung – auch die Produktionsindustrie ist seit jeher mit der Herausforderung konfrontiert stets ressourcenschonend und gleichzeitig kosteneffizient zu agieren.
In einem innovativen Anwendungsfall konnte SMC durch die dauerhafte Überwachung der Maschinendaten auch die Energieeffizienz steigern. Auftretende Leckagen in den Maschinen, Druckschwankungen oder Verbrauchsspitzen werden erkannt, analysiert und bilden die Grundlage für Maßnahmen zur langfristigen Energieeinsparung. So konnte beispielsweise das Leckagemanagement von pneumatischen Zylindern unter Einsatz eines Machine-Learning-Modells analysiert und automatisiert werden: Anhand historischer Daten wurde einem Algorithmus durch Machine-Learning antrainiert, drohende Leckagen in der pneumatischen Anlage selbstständig sofort zu erkennen. Per Internet-Protokoll werden die Daten direkt an die Cloud-Plattform geschickt und automatisch ein Ticket für das Wartungspersonal erstellt.

Vom 26.11. bis 28.11. präsentieren SMC und die Software AG gemeinsam die genannten und weitere Use Cases auf der diesjährigen SPS in Nürnberg. Das Team ist in Halle 3 Stand 570 zu finden und steht gerne für Fragen bereit.

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Umhüllt von Datenströmen und zartem Kakaoduft

Umhüllt von Datenströmen und zartem Kakaoduft

Im Rahmen des Forschungsprojekts EVAREST durfte ich die Schokoladenfabrik Lindt in Aachen besichtigen.

Tak, tak, tak, tak. Die Verpackungsmaschine in der Schokoladenfabrik rattert unermüdlich und  schafft 550 Tafeln in der Minute. So schnell kann ich gar nicht gucken. Zuerst wird die Tafel in hauchdünne Alufolie verpackt und dann mit dem bedruckten Karton umwickelt.  „Lindt Excellence 70% Cacao“ steht auf der Verpackung. Ab und zu fällt eine Tafel Schokolade in einen Korb. Fehler, aber der ist so unauffällig, dass ich erst mal nachfragen muss, warum die Tafel nicht weiter den Weg in den Karton findet. „Nicht korrekt gefaltet“, stillt der Werksarbeiter meine Neugierde. Bei Lindt herrschen hohe Qualitätsstandards. Bei der kleinsten Abweichung von der Norm wird aussortiert und gegebenenfalls nochmal eingeschmolzen.

Ich stehe mitten im einzigen deutschen Werk von Lindt, bewundere die hochmodernen Produktionsanlagen und nehme den zarten Kakaoduft wahr, der unaufdringlich in der Luft liegt. Manch einer beneidet mich um meine Mitwirkung im Forschungsprojekt EVAREST. Anlässlich des ersten Konsortialmeetings hat uns der Anwendungspartner Lindt zur Werksbesichtigung eingeladen. Der Besuch der Produktionshallen soll den Projektpartnern dabei helfen, bei aller „Datentheorie“ ein Gespür für den Anwendungsfall zu entwickeln.

Die Lindt & Sprüngli AG ist ein international tätiger Schweizer Schokoladenhersteller mit Sitz in Kilchberg (ZH) in der Schweiz. Die Gründung geht auf das Jahr 1898 zurück. 14.570 Mitarbeiter zählte die Unternehmensgruppe im Jahr 2018, die weltweit einen Umsatz von 4 313,2 Mrd. Schweizer Franken erwirtschaftet. Neben einer Vielzahl verschiedenster Tafelschokoladen stellt sie auch Pralinen her.  Dazu kommen saisonale Produkte wie Weihnachtsmänner oder Osterartikel.  Insgesamt wurden 2018 2.523 unterschiedliche Produkte produziert. Lindt ist in Deutschland mit einem sehr breit aufgestellten Schokoladensortiment auf dem Markt. Deutschland ist das Heim des Goldhasen und der gesamten Hohlfigurenproduktion für die Lindt & Sprüngli Gruppe.

Worum geht es bei dem vom BMWi geförderten Projekt EVAREST? In der Lebensmittelproduktion fallen massenhaft Daten an. Auf der Kakaoplantage, beim Transport und in den Fabrikhallen zählen, messen und sammeln Maschinen und Anlagen alle möglichen Werte. Von der Qualität der Rohware, über die saisonale Verfügbarkeit der Zutaten bis zur aktuellen Marktnachfrage. Wie viele Kakaobohnen ernten Bauern wann und wo? Wie steht es um die Qualität der Bohnen? Und welche Sorten ergaben besonders gute Schokolade. Analysen liefern eine Fülle von Informationen, Codes aus Zahlen und Buchstaben geben Auskunft über Rohstoff, Herkunft, Zuliefererketten, Qualitätskontrolle und Nachfrage. Diese Daten nutzen bisher nur der Bauer, der Lieferant und der Fabrikant vor Ort: jeder allein für sich, um jeweils seinen kleinen Teil der Kette im Auge zu behalten.

Gruppenfoto

Branche profitiert von Rohstoffdaten

Die Lebensmittelindustrie  will aus Datenströmen eine zusätzliche Einnahmequelle für Erzeuger und Hersteller schaffen. Aber auch für andere sind solche Daten aufschlussreich, erst recht, wenn die Informationen verknüpft werden. Weiß z. B. der Hersteller edler Schokolade früh über Qualität und Umfang der Kakaoernte Bescheid, kann er seinen Einkauf besser planen – etwa, wenn Bohnen bestimmter Güter absehbar knapp werden. Auch Finanzfachleute würden profitieren und könnten früh und fundierter Preisentwicklungen für Rohstoffe voraussagen. Solches Wissen ist bare Münze wert.

Das Projekt EVAREST hat im Januar 2019 begonnen. Ziel ist die Entwicklung und Verwertung von Datenprodukten als Wirtschaftsgut im Ökosystem der Lebensmittelproduktion. Als Basis soll eine offene technische Datenplattform geschaffen werden, die über Unternehmensgrenzen hinausgeht. Ferner werden  ökonomische und rechtliche Nutzungskonzepte entwickelt. „Die globale Serviceplattform wird auf Software der Software AG aufsetzen. Sie wird Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen verbinden und damit die Analyse und Verwertung von IoT-Daten in einem globalen Ökosystem ermöglichen“, sagt  Andre Litochevski aus dem Bereich Research, der seitens der Software AG für das Projekt verantwortlich ist. Zum Projektkonsortium gehören neben der Software AG und Lindt das DFKI als Konsortialführer, die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI), das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen und die Universität des Saarlandes.

Mit Kittel und Haube

Während der Werksbesichtigung lernen wir, wie sensibel die Schokoladenproduktion ist:  So spielt zum Beispiel die Temperatur in den Hallen eine große Rolle. Weicht die Temperatur der Schokoladenmasse nur um einen halben Grad ab – und je nach Produktionsstufe muss sie mal kühler oder mal wärmer sein, – verliert die Schokolade entweder ihren Glanz oder ist nicht mehr aus den Gießformen herauszubekommen.

Hygiene ist oberstes Gebot in der Schokoladenfabrik. Ohne Kittel und weiße Haube, für die Männer sogar Bartschutz, geht in den Produktionshallen gar nichts. Immer wieder passieren wir auf dem Weg zum Besprechungsraum oder in die Kantine Hygienestationen, wo wir unsere Hände waschen und desinfizieren und nach neuen Hauben greifen.

Auch der Arbeitssicherheit wird in der Produktion oberste Priorität eingeräumt. Bereits vor Jahren wurde an sämtlichen Produktionsstandorten ein entsprechendes „Health- & Safety“-Programm implementiert. Die Einhaltung der Ziele wird kontinuierlich überprüft. Unsere Besuchergruppe wird z. B. sehr konsequent gebeten, den Handlauf an der Treppe zu benutzen. Gebotsschilder weisen zusätzlich darauf hin. Es könnte sich ja Kakaobutter auf die Schuhsohle verirrt haben und die Treppe zur gefährlichen Rutschbahn machen.

Im Rahmen des Konsortialtreffens in Aachen wurden die Ergebnisse einer von den Partnern FIR und AMI konzipierten Umfrage vorgestellt. Diese wird als Input zum Status quo der Digitalisierung der industriellen Lebensmittelproduktion genutzt. Außerdem wurden während eines Workshops verschiedene Werte und Anforderungen für zukünftige Stakeholder des Ökosystems EVAREST entwickelt. Neben der Analyse von bestehenden und der Konzeption von zukünftigen Datenströmen in der Produktion wurden bereits Möglichkeiten zur Repräsentation von Datenprodukten sowie die Einsatzmöglichkeiten von Smart Contracts zur Absicherung von Datenprodukten im Ökosystem untersucht.

Und übrigens: Wer glaubt, neidisch auf meinen „Schokoladentag“ sein müssen,
den muss ich enttäuschen: Ich esse keine Schokolade

www.evarest.de

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Aufbau eines Enterprise-Management-Systems

Aufbau eines Enterprise-Management-Systems

Wie behalten Sie Ihr sich ständig wandelndes Unternehmen im Griff? Unser Webinar „Eine Strategie, die alle erreicht: Aufbau eines Enterprise-Management-Systems mit ARIS“ zeigt, wie Ihnen das gelingt.

Das Webinar behandelt folgende Fragen:

  • Wie unterstützt ARIS Sie bei der Transformation Ihres Unternehmens? Wie gehen Sie persönlich mit der Veränderung Ihres Unternehmens um? In unserem exklusiven und interaktiven Webinar erfahren Sie, wie Sie Ihr Unternehmen während des Transformationsprozesses sicher steuern und die gesamte Organisation an den Transformationsprogrammen ausrichten.
  • Wie erhalten Sie bessere Einblicke in Ihr operatives Geschäft, und wie treffen Sie zukunftssichere Entscheidungen? Ein Enterprise-Management-System auf der Basis von ARIS schafft die Transparenz, die Sie brauchen, um Entscheidungen zu treffen, die Ihr Unternehmen voranbringen.

Das Webinar führt Sie durch die Schritte, die ausschlaggebend sind für die Steuerung und den Transformationsprozess Ihres Unternehmens.

  • Transformation: Ziele verwirklichen
  • Optimierung: Operational Excellence erreichen
  • Steuerung: Geschäftsbetrieb sichern

Profitieren Sie von Best Practices und Anwendungsfällen aus der Praxis. Unsere internationalen Transformationsexperten informieren Sie über die Erkenntnisse anderer Unternehmen, die mit ARIS ein Enterprise-Management-System aufgebaut und ihre Strategie erfolgreich umgesetzt haben.

Sie arbeiten bei einer Bank oder einem Industrieunternehmen? Sie beschäftigen sich mit Qualitätsmanagement oder mit Risikomanagement und Compliance? Oder sind Sie zuständig für das Center of Excellence Ihres Unternehmens und suchen Verbesserungsmöglichkeiten?

Was auch immer Ihre Rolle ist, in welcher Branche Sie auch immer Sie tätig sind – ein Enterprise-Management-System auf der Basis von ARIS ist der richtige Weg, und dieses Webinar ist der Beginn dieses Weges.

Entdecken Sie mit uns neue Perspektiven und melden Sie sich jetzt an!

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“Cumulocity IoT wird der neue Standard für die connected world werden”

“Cumulocity IoT wird der neue Standard für die connected world werden”

Herr Erken, Sie sind Geschäftsführer der Firma Trackerando, die individuelle Lösungen für Asset Tracking anbietet. Können Sie uns mehr dazu sagen?

Bodo Erken: Trackerando bietet ein breites Angebot unterschiedlicher GPS-Trackinglösungen für verschiedenste Anwendungsgebiete. Von Flottenmanagement, die Ortung von Gegenständen, Fahrzeugen oder Personen, Patientenüberwachung oder das Aufspüren von Haustieren sind viele Einsatzgebiete möglich. Seit 2015 arbeiten wir mit Cumulocity IoT und haben damit unsere Tracking-Technologie auf das nächste Level gebracht.

Die InnovationTour der Software AG haben Sie bereits 2018 mit Ihren Vorträgen unterstützt. Zu welchem Thema haben Sie gesprochen?

Bodo Erken: Meine Vorträge trugen den Titel „Intelligentes Tracking mithilfe von Cumulocity IoT“. GPS ist ein altbewährtes System, das früher hauptsächlich zur Ortung und Navigation benutzt wurde. In Kombination mit IoT wird GPS-Tracking für den Nutzer intelligent sowie komfortabel und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten.

Welche Entwicklungsschritte stehen uns im Bereich des Tracking in der nächsten Zukunft bevor?

Bodo Erken: Wir haben im Bereich Tracking das erste Level erfolgreich erreicht und können unseren Kunden in Echtzeit komfortabel die Daten und Alarme zu den Fragen „WO und WANN?“ liefern. Das ist bereits sehr effektiv und hat in vielen Branchen bereits Abläufe vereinfacht und wesentlich sicherer gemacht. Um nun die Technologie auf das zweite Level zu heben, kommt nun Analytics ins Spiel. Ein Beispiel zur Verdeutlichung, in welchen Anwendungsfällen diese Funktion sinnvoll ist: in Großstädten sind LKWs nicht selten diebstahlgefährdet. Tracking ist ein sehr leistungsfähiges Tool zum Diebstahlschutz und um gestohlene Fahrzeuge schnell wiederzufinden. Mithilfe von Analytics-Funktionen können nun anhand der Daten aller Fahrzeuge Heat Maps erstellt und Vorhersagen getroffen werden. Diese könnten dann beispielsweise lauten, dass das Diebstahlrisiko für LKWs in Musterstadt freitags zwischen 16 und 18 Uhr in einem bestimmten Ortsteil besonders hoch ist. Tracking wird in naher Zukunft immer intelligenter werden.

Was glauben Sie, welche Technologien künftig den größten Einfluss auf die Menschheit haben werden?

Bodo Erken: IoT wird uns privat und in der Industrie in Zukunft verstärkt begleiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass im Zuge einer total connected world, in der alles mit allem vernetzt sein wird, alle Informationen in Echtzeit vorliegen werden. Cumulocity IoT wird der Standard für die vernetzte Welt werden.

Auch in diesem Jahr findet die InnovationTour der Software AG wieder statt. Vorträge und Praxisbeispiele zu hoch relevanten Themen aus Bereichen wie Smart Energy, Automotive und Industrie 4.0 erwarten Sie. Wenn Sie Interesse haben, die Expertise diverser Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen live zu erleben, schauen Sie auf einem der Stopps vorbei: https://www.softwareag.com/de/company/events/iot_tour/default.html.

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Die Digitalisierung erfordert Agilität und Geschwindigkeit

Die Digitalisierung erfordert Agilität und Geschwindigkeit

Auf was würden Sie lieber setzen: einen Tanker, der sich nur schwerfällig bewegt, oder ein Schnellboot, das wendig durchs Wasser flitzt und bei Bedarf auch mal einen schnellen Haken schlägt? In der Software-Entwicklung entspricht Standardsoftware dem Tanker.

Viele Unternehmen setzen für ihre großen Anwendungen wie Logistik, Warenwirtschaftssystem und Data Warehouse etablierte Produkte von der Stange ein. Doch da jedes Unternehmen individuelle Prozess-Strukturen hat, müssen die Standards zunächst angepasst werden. Das ist oft aufwändiger und teurer als anfangs gedacht. Zudem erfolgen Änderungen in Release-Zyklen, die zwischen sechs und achtzehn Monaten dauern können. Schnell mal etwas optimieren oder korrigieren? Fehlanzeige! Doch wer kann sich solche Verzögerungen noch leisten, wenn er eigentlich schon vorgestern mit seinem neuen Produkt auf dem Markt sein wollte?

Eine prozessorientierte Software-Entwicklung ist gefragt

Statt dreistellige Millionenbeträge zu investieren, um Standardsoftware aufwändig an die Unternehmens-Prozesse anzupassen, ist es oft rentabler, gleich eigene Software zu entwickeln, die auf den individuellen Workflows aufsetzt. Wer in Prozessen denkt statt in Release-Zyklen, kommt schneller und besser ans Ziel. Dafür ist es zunächst erforderlich, sich über die eigenen Business-Prozesse klar zu werden und sie zu modellieren, um sie anschließend in die einzelnen Schritte zu gliedern und passgenau in der Software umzusetzen. Auch die Anwender profitieren später davon, weil sie auf ihrem Bildschirm genau die Arbeitsschritte sehen, die sie brauchen – und das in genau der Reihenfolge, wie sie sie brauchen. Sie müssen sich nicht in einer komplizierten Standard-Eingabemaske zurechtfinden und keine Schulung absolvieren, um klarzukommen.

Eine digitale Business-Plattform unterstützt die digitale Transformation

Mit einer digitalen Business-Plattform ist es möglich, Prozesse zu planen und nahtlos in der Entwicklung umzusetzen, ohne dass dabei Medienbrüche entstehen. Dank modularem Aufbau können Entwickler Software-Bausteine wiederverwenden, sodass sich der Aufwand deutlich reduziert. Wenn man bedenkt, dass 75 bis 85 Prozent der Funktionen von Anwendungen Software-seitig identisch sind, ist das eine erhebliche Ersparnis. So lässt sich ein neuer Prozess oft schon innerhalb von wenigen Wochen statt Monaten implementieren. Unternehmen können zudem jederzeit Änderungen vornehmen, auch wenn ein Prozess bereits läuft.

Wer nicht auf Grund laufen will, muss umdenken!

Business-Prozesse sind etwas Dynamisches und erfordern in der Software-Umsetzung eine Herangehensweise, die schnelle und flexible Veränderungen ermöglicht. Standardsoftware bewegt sich dagegen nur behäbig. Am Ende muss jeder selbst für sich entscheiden, ob er lieber auf einen Tanker oder auf ein Schnellboot setzt.

Erfahren Sie hier mehr über die Digital Business Platform der Software AG.

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Always-on-Business erfordert Kundenbetreuung rund um die Uhr

Always-on-Business erfordert Kundenbetreuung rund um die Uhr

Interne und externe Anwender erwarten problemlosen Zugriff auf Dienste – und das 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. IT-Ausfälle dagegen gefährden Digitalisierungsinitiativen sowie Innovationen und kommen Unternehmen teuer zu stehen. Durchschnittlich verliert jede Firma dadurch 20,4 Millionen Euro pro Jahr, so eine aktuelle Studie. Mit dem richtigen Support erhöhen Unternehmen die Verfügbarkeit von Anwendungen, Daten und Services. Diesen Trend hat auch die Software AG erkannt und bietet deshalb ihren Kunden mit dem den Enterprise Active Support (EAS) ein erweitertes Support-Paket an, um sie ganzheitlich bei der digitalen Transformation zu unterstützen.  

Die digitale Welt kennt weder Öffnungszeiten noch Ladenschluss. Die Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen rund um die Uhr ist in vielen Fällen längst kein Wettbewerbsvorteil mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Weil viele Prozesse digitalisiert und alternativlos nur noch über IT-Systeme machbar sind, ist die ständige Verfügbarkeit von Systemen Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg.

Rund um die Uhr verfügbar

Webseiten, etwa von Online-Shops, müssen 24 Stunden am Tag erreichbar sein – das hebt sie schließlich vom stationären Handel ab. Bei Apps, die Kunden in der Freizeit nutzen, wird ständige Erreichbarkeit sowieso vorausgesetzt. In Bezug auf Geschäftsanwendungen ist die permanente Verfügbarkeit in besonderem Maße in internationalen Unternehmen Grundvoraussetzung: Standorte und Büros in verschiedenen Zeitzonen brauchen jederzeit Zugriff auf interne Dienste. Support zu den üblichen Geschäftszeiten des Mutterlandes reicht in diesen Fällen nicht mehr aus. Das bestätigt auch eine Studie, in der 70 Prozent der Befragten den unterbrechungsfreien Zugang zu IT-Services als zentrale oder wichtige Voraussetzung für die digitale Transformation sehen. 44 Prozent der in Deutschland Befragten beobachten bei Ausfällen und Datenverlusten sinkendes Kundenvertrauen.

Steigende Anforderungen und Nachfrage nach IT-Experten

IT-Abteilungen stehen daher vor der Herausforderung, die Verfügbarkeit zu jeder Zeit und in jeder Zeitzone zu gewährleisten, gleichzeitig aber die Projekte der Fachabteilungen mit der nötigen IT-Kompetenz zu unterstützen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Dabei haben sie selbst mit dem andauernden Fachkräftemangel zu kämpfen: Ende April 2018 waren rund 39.600 Stellen im IT-Bereich unbesetzt – die Zahl hat sich in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt. Das geht aus dem MINT-Frühjahrsreport 2018 hervor. Trotz dieser Herausforderung ist es bei Störungen an der Hardware oder Fehlern in der Software essenziell, schnell Experten für die einzelnen Komponenten an der Hand zu haben. Deshalb bietet die Software AG ihren Kunden den Enterprise Active Support.

Sechs gute Gründe für den Enterprise Active Support

  1. Der Telefon-Support sowie der Zugang zu Empower – das umfassende Self-Service-Extranet – stehen Anwendern täglich rund um die Uhr zur Verfügung.
  2. Kunden können eine unbegrenzte Anzahl technischer Ansprechpartner angeben, die der Hotline Support-Fälle melden können.
  3. Bei kritischen Support-Fällen erhalten EAS-Services-Nutzer innerhalb von vier Stunden einen Resolution-Plan.
  4. Die Support-Fälle priorisiert der Support und reagiert doppelt so schnell.
  5. Damit es gar nicht erst zu ungeplanten Ausfällen der Digital Business Platform sowie der kritischen Adabas- und Natural-Anwendungen kommt, gehören zu den EAS Services auch Beratungs- und Optimierungsangebote.
  6. Experten begleiten die Mitarbeiter der Anwender durch den Lebenszyklus der Produkte.

Wie Kunden der Software AG vom EAS profitieren

Das EAS minimiert Risiken und senkt Kosten, gerade in schwierigen Situationen, wie beispielsweise bei technischen und funktionalen Änderungen der Umgebung, bei Erweiterungen der IT-Landschaft und bei der Integration neuer Lösungen. Unternehmen erhalten technische Dokumente und können One-to-One-Online-Sessions mit den Experten buchen. Diese bieten Unterstützung beispielsweise beim Performance Tuning oder dem Load Balancing. Die EAS-Ansprechpartner stehen dabei im Austausch mit den Software-AG-Bereichen F&E, den Global Consulting Services und dem Produktmanagement. Damit fließen Informationen und Erkenntnisse – beispielsweise aus neuen Implementierungen – zwischen den Bereichen und den EAS-Anwendern, die so direkt bessere Prozesse erstellen und festlegen können. So generieren sie mit der richtigen Technologie und professionellem Support größeren Nutzen.

Weitere Informationen zum Enterprise Active Support erhalten Sie hier.

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