CoviDash: Unser Beitrag im Kampf gegen Corona

CoviDash: Unser Beitrag im Kampf gegen Corona

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem vor nie dagewesene Herausforderungen. Die Software AG hat deshalb diverse Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter zu schützen und seine Partner in der jetzigen Situation zu unterstützen. Doch neben diesen Maßnahmen ist sich die Software AG auch ihrer Verantwortung als Technologieanbieter bewusst. Und so hat sich ein Team rund um die Kollegen Murat Bayram, Thorsten Illies, Christoph Marsch und Michael Tufar entschieden, am vergangenen Wochenende am deutschlandweiten Hackathon der Bundesregierung teilzunehmen. Gemeinsam mit rund 43.000 Teilnehmern wurden unter dem Motto „WirVsVirus“ 48 Stunden lang digitale Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer Auswirkungen für Unternehmen und die Gesellschaft entwickelt.

Für das Team der Software AG war eine zentrale Herausforderung schnell skizziert: Auf die schnelle Ausbreitung des Virus und den teilweise drastischen Krankheitsverläufen ist das dezentrale System der Krankenhäuser hierzulande nicht vorbereitet. Die Verteilung von Patienten auf die verfügbaren Krankenhausbetten wird in Deutschland nicht zentral organisiert. Die Krankenhäuser aus den jeweiligen Bundesländern melden ihre Kapazitäten an unterschiedliche Datenanbieter, was dazu führt, dass eine verlässliche Einschätzung zur Anzahl freier Betten kaum möglich ist. Dabei ist eine solche Bewertung für Institutionen wie das Robert Koch Institut entscheidend, um Empfehlungen für Politik und Bevölkerung zu formulieren und Vorhersagen über den Verlauf der Ausbreitung treffen zu können.

 

CoviDash als Schnittstelle

Um die unterschiedlichen Daten zu normieren und auf ein einheitliches Modell zu bringen, soll ein zukunftssicheres IT-System geschaffen werden, das als zentrale Datenbasis fungiert und bestehende Systeme zusammenführt. Unter dem Namen CoviDash wurde eine skalierbare Plattform-Lösung auf Basis von Cumulocity IoT geschaffen, die eine Echtzeitdarstellung der aktuellen bundesweiten Auslastung ermöglicht. Zusätzlich zur zentralisierten Datenhaltung können integrierte Funktionen der Cumulocity IoT verwendet werden, wie etwa Alarming, Dashboarding und die visuelle Aufbereitung von Erkenntnissen zu den Kapazitäten für Entscheidungsträger.

 

 

Einfache Integration als entscheidender Faktor

In der aktuellen Situation ist Zeit ein entscheidender Faktor. Neu entwickelte Projekte für die Zusammenführung und einfache Bereitstellung von Anwendungen sollten rasch den Austausch von Daten ermöglichen und schnell integrierbar sein. Wenn verschiedene Systeme, wie im Fall der länderspezifischen Kapazitätsinformationen in Krankenhäusern, in einer Cloud zusammengeführt werden sollen, darf dabei keine Redundanz entstehen. Um das Problem doppelt vorliegender Datensätze aus unterschiedlichen Systemen zu vermeiden, setzt CoviDash auf webMethods.io-Integration, um Cloud-Anwendungen einfach zu verbinden und stets synchron zu halten.

 

Gemeinsam zum Ziel

Das Projekt CoviDash befindet sich nun in der Testphase und zwei der führenden Dienstleister, die die Datenaggregation in aktuell zehn Bundesländern verantworten, haben bereits ihre Unterstützung signalisiert. Wir hoffen, dass auch die Ministerien der Länder überzeugt werden und ihre Zustimmung zu unserem gemeinsamen Projekt geben. Das Robert Koch Institut hat dringenden Bedarf geäußert und ist dem Einsatz der Lösung gegenüber aufgeschlossen, sofern die Länder ihre Zustimmung äußern.

Die gesamte Software AG ist stolz auf unser Team und das herausragende Ergebnis ihrer Bemühungen!

Informationen zum Projekt finden Sie auch auf DevPost.

Stehen Sie ebenfalls vor einer Integrationsherausforderung? Dann empfehlen wir Ihnen unser Webinar am 2. April.

 

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Ihr individueller Schnellstart in die Cloud

Ihr individueller Schnellstart in die Cloud

Viele Unternehmen sind gewillt, ihre Systeme in die Cloud zu integrieren, empfinden jedoch den Weg zum Ziel als ausgesprochen mühsam. Das ist nachvollziehbar, befindet man sich zum ersten Mal in der Situation und zählt in Sachen Cloud noch eher zu den Anfängern. Doch Firmen müssen diese Herausforderung nicht allein bewältigen: Wir stehen als Partner zur Seite und unterstützen bei der Integration.

 

Silos aufbrechen, Aufwand und Fehleranfälligkeit minimieren

Stellen wir uns eine typische Situation vor, die in vielen Unternehmen so oder so ähnlich vorherrscht: Einige IT-Systeme und Prozess-Schritte sind bereits in die Cloud verlagert worden. Doch anstelle der erwarteten Vereinfachung stoßen viele auf dieselben „alten“ Probleme – vor allem in Bezug auf die einheitliche Anpassung von Datensätzen in unterschiedlichen Software-Lösungen. In viel zu vielen Unternehmen liegen Daten auch in der Cloud noch immer in verschiedenen Systemen – oder Silos – vor. Ändert sich der Datensatz im einen System, muss er im anderen ebenfalls manuell angepasst werden.
Ein konkretes Beispiel: Bei einem Kunden ändert sich die Adresse. Diese wurde in Zeiten vor der Cloud beispielsweise in Siebel angepasst und danach auch im SAP CRM. Heute passt ein Unternehmen trotz Cloud die Adresse ein Mal beispielsweise in Salesforce an und danach ein weiteres Mal in seinem SAP-C-/4HANA-System.

Diese Art doppelter Aufwand bedeutet erstens viel manuelle Arbeit und zweitens auch eine hohe Anfälligkeit im Falle von Übertragungsfehlern oder falls die Anpassung in einem System vergessen und somit teilweise weiterhin mit einem alten Datensatz gearbeitet wird.

 

Mit Integration das Potential der Cloud vollständig ausschöpfen

Im Grunde handelt es sich bei diesen sehr häufigen Symptomen der ersten Schritte in die Cloud um schnell lösbare Herausforderungen. Integration lautet hierbei das Schlüsselwort. Denn werden die Daten aus verschiedenen Systemen in der Cloud zusammengeführt, also integriert, haben Redundanzen keine Chance. Doppelt vorliegende Datensätze unterschiedlicher Systeme werden automatisiert aufgespürt und können stets synchron und korrekt gehalten werden.

 

Gemeinsam zum Ziel: In die Cloud in unter einer Stunde

Wie das geht? – Schnell und einfach mit der webMethods.io-Integration, in der sich vom Anwender grafisch der Ablauf und das Mapping der Anwendungsfelder zuerst modellieren und dann aktivieren lässt.
Und damit Sie nicht lange suchen müssen, bis Sie einen Beispiel-Case finden, der zu Ihrem individuell benötigten Einsatzgebiet passt, unterstützen wir Sie. Lassen Sie uns konkret zwei Ihrer Cloudsysteme gemeinsam integrieren – in unter einer Stunde! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, nennen Sie uns die benötigten Systeme und lassen Sie sie uns gemeinsam live integrieren. Schicken Sie einfach eine kurze Nachricht an IntegrationExpert@SoftwareAG.com.
Vielleicht ist auch unser Webinar am 2. April 2020 für Sie interessant? Hier zeigen wir anschaulich anhand praxisnaher Beispiel-Cases wie die Integration in der Cloud zum Kinderspiel wird. Melden Sie sich hier an!

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Integration im Wandel

Integration im Wandel

Gerade sah es noch so aus, als hätten die Wogen sich wieder geglättet; doch schon rollt die nächste Veränderungswelle auf die Integrationslandschaft zu.

Aber keine Sorge, wenn Sie die folgenden Empfehlungen berücksichtigen, können Sie gefahrlos in Ihr nächstes Integrationsprojekt eintauchen.

1. Eingebettete Integration

Die Grenzen zwischen Anwendungsentwickung und Integration werden verschwimmen: Integration bleibt keine nachgeordnete Aufgabe, sie wird vielmehr bereits in die Anwendungen eingebettet werden. Business Services können komplexe Interaktionen mit Cloud-Anwendungen und -Daten beinhalten, die angefordert werden müssen, Abhängigkeiten unterliegen oder bei Bedarf sogar umkehrbar sein müssen. Diese komplexen Jobs lassen sich mithilfe hochentwickelter Integrationsorchestrierungen im Griff behalten, um die Interaktion der Anwendungen zu steuern.

2. Der ESB ist tot – lang lebe der ESB!

Seit Unternehmen modernere, verteilte und hybride Architekturen nutzen, wird der Begriff ESB gleichgesetzt mit „Legacy“. Aber anstatt alles, was den Anschein von Legacy hat, zu eliminieren, sollten Unternehmen sich lieber auf das Geschäftsproblem konzentrieren, das es zu lösen gilt. Der ESB hat nach wie vor seine Berechtigung als wichtiger Baustein in der neuen Welt der APIs, Microservices und Cloud-Infrastrukturen, der Legacy-Komponenten integriert und On-Premise-Daten und Cloud-SaaS-Modelle zusammenbringt.

3. Die Wiedergeburt von B2B in der Cloud

On-Premise-B2B wird in Unternehmen oft übersehen und nur dann wahrgenommen, wenn etwas nicht funktioniert. Jetzt steht B2B-Integration kurz davor einen Aufschwung zu erleben, und zwar in der Cloud. B2B in der Cloud kann als Subskriptionssoftware genutzt werden, ermöglicht einen einfacheren Zugriff auf SaaS-Apps und ein verbessertes Benutzererlebnis, benötigt weniger IT-Ressourcen und ist skalierbar. Das wiederbelebte B2B-Modell nutzt APIs als neuen Kanal für die Kommunikation mit Partnern und Lieferanten.

4. Open Data weist den Weg

Durch die Verbreitung von SaaS-Anwendungen ist es schwieriger geworden, eine zusammenhängende Sicht der Kundendaten zu erstellen, die bereits in unterschiedlichen, nicht kompatiblen Systemen vorhanden sind. Die Open Data Initiative (OSI) will dieses Problem durch einen gemeinsamen Standard lösen. So wird es bald wird möglich sein, Verhaltensdaten, Transaktionsdaten und operative Daten über Kunden zusammenzuführen, um ein exzellentes Kundenerlebnis zu gestalten.

5. Wolkig mit Aussicht auf Aufklarung

Multi-Cloud wird sich durchsetzen, aus Kosten-, Effizienz- und Performance-Gründen – und weil Unternehmen sich größere Nähe zu ihren Anwendungen wünschen. Daher muss jede Integration auf Azure möglicherweise mit Services/Anwendungen auf AWS und GCP interagieren. Dafür ist aber ist eine Ebene erforderlich, die diese steuert und den IT-Teams einen Überblick verschafft, sodass sie sich auf das Anwendungsmanagement und die Anwendungsintegration anstatt auf die Infrastruktur konzentrieren können.

6. Hybrid ist das Gebot der Stunde

Unternehmen halten ein hybrides IT-Betriebsmodell nach wie vor für die beste Wahl, daran wird sich 2020 nichts ändern, im Gegenteil. Eine hybride IT gibt Unternehmen die Flexibilität, die sie brauchen, um wichtige Daten und Systeme zu schützen und gleichzeitig von den Kosteneinsparungen zu profitieren, die Cloud-Modelle bieten. An einer hybriden Architektur führt kein Weg vorbei, sie ist das einzig Vernünftige!

7. Smarte APIs

API-Management kann heute automatisiert werden, dank neuer KI-Funktionen, die APIs intelligent schützen und steuern. Das könnte auch API-Policies einschließen, die – je nach Traffic, Sicherheitsbedrohungen und bekannten Mustern – dynamisch neu konfiguriert werden. Die nächste Stufe des Sicherheitsmanagements sind Bots, die im Netzwerk implementiert sind, das Verhalten ständig überwachen und mithilfe von Maschinenlernen Muster, die eine Bedrohung darstellen, erkennen.

8. Integration der Dinge

Das Volumen des Internets der Dinge wächst ins Astronomische; immer mehr Geräte werden angeschlossen, dadurch steigt die Datenmenge exponentiell. Mithilfe von Integration lassen sich Daten kanalisieren, verfeinern, transformieren und in Anwendungen und Analysen sowie für Automatisierung und Monitoring nutzen. Wir nennen das „Integration der Dinge“. Wenn IoT-Anbieter überleben wollen, müssen sie 2020 Integrations-Tools in ihrem Portfolio haben.

 

Dieser Blogbeitrag war nicht genug für Sie – Sie brauchen mehr? Melden Sie sich zum exklusiven Webinar „Der schnellste Weg, um Apps in der Cloud zu integrieren“ an. Hier geht’s zur Anmeldung.

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Software-Robots versus API – wer macht was?

Software-Robots versus API – wer macht was?

Die Analysten von Gartner und andere Experten gehen davon aus, dass Robotic Process Automation (RPA) in den kommenden Jahren erheblich dazu beitragen wird, dass Prozesskosten gesenkt, Tippfehler reduziert, Abläufe beschleunigt und Applikationen besser integriert werden. In einem früheren Blogbeitrag haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was RPA ist. In diesem Beitrag definieren wir mögliche Einsatzszenarien und decken auf, welche Abläufe mithilfe dieser Technologie optimiert werden können.

Die Software AG beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Analyse, Optimierung und Automatisierung von Prozessen. Allerdings liegt der Schwerpunkt heute weniger auf den APIs der zu automatisierenden Systeme, sondern auf deren Benutzeroberfläche. Viele Aufgaben können auch weiterhin nur durch API-Calls automatisiert werden, andere nur durch RPA-Scripte. Darüber hinaus gibt es Aufgabenstellungen, bei denen beide Ansätze in Kombination zu einer guten Lösung führen. Die Anwender haben dann die Wahl und können die für sie am besten passende Option auswählen. Deshalb wurde die Digital Business Platform der SAG um RPA-Fähigkeiten erweitert. In Partnerschaft mit Kryon Systems, einem Anbieter innovativer, intelligenter RPA-Lösungen, stellt die Software AG nun die komplette Technologie für alle Varianten der Prozess-Automatisierung und -Optimierung zur Verfügung.

Integration zweier Ansätze

Wenn es um Performance und Skalierung geht, wird weiterhin der Weg über die Programmier-Schnittstellen der einzig richtige sein. API-Calls benötigen in der Regel nur einen Bruchteil der Rechenleistung, die für Benutzer-Interaktion auf UI-Ebene notwendig ist. Insbesondere mehrere Rückgabewerte skalieren nur über APIs. Will man beispielsweise in einem Genehmigungsverfahren Informationen aus verschiedenen Systemen zusammentragen und in einzelnen Feldern anzeigen, lassen sich die dafür notwendigen Zugriffe direkt auf der Datenbank oder via API-Call in Sekundenbruchteilen ausführen und bereitstellen. Eine Anmeldung auf UI-Ebene in diversen Systemen, gefolgt von der Navigation zu den jeweils gesuchten Stellen und eine Übernahme der Daten würde selbst in einem RPA-automatisierten Vorgehen ein Vielfaches an Zeit und Systemressourcen erfordern.

Auch wenn ein Anwender etwa die Verfügbarkeit und Preise von Flügen oder Hotels bei diversen Anbietern in deren jeweiligen Info- und Buchungssystemen sucht, ist der Weg über Programmier-Schnittstellen unschlagbar schnell. Im Vergleich würden RPA-Robots dafür einige Minuten brauchen. Geht es jedoch darum, die Kennzahl eines gefundenen Angebots in das Buchungssystem der Airline oder Hotelkette zu übernehmen, ist RPA eine wertvolle Hilfe.

Robots lernen von IT-Experten

Die Zielgruppe beider Optimierungsverfahren ist unterschiedlich. Ein BPMS wie die Digital Business Platform wendet sich primär an IT-Experten und unterstützt IT-affine Nutzer dabei, Prozesse in den Fachabteilungen zu optimieren. RPA-Systeme zielen in der Regel auf die Mitarbeiter der Fachabteilungen, werden aber erfahrungsgemäß nur von Prozess-Experten mit IT-Know-How ideal genutzt. Verfügt ein Anwender über zu wenig oder keine IT-Erfahrung, kann er das Potenzial nicht voll ausschöpfen. Deshalb sollten Robots von IT-Experten trainiert werden. Das Ergebnis erfolgreicher BPMS-Prozesse und idealer RPA-Scripte ist dasselbe: optimal automatisierte Prozesse mit Einsparungen bei Zeit und Aufwand sowie einer geringen Fehlerrate. Jedoch kommt kein Ansatz ohne den jeweils anderen aus. In den meisten Fällen ist die Mitarbeit der IT-Abteilung und ihrer Fachleute sinnvoll und erforderlich.

Der aktuelle Hype um RPA erklärt sich aus der hohen Reife der angebotenen Systeme und dem großen Optimierungspotenzial, das sich daraus ergibt. Die Leistungsmöglichkeiten sind groß, jedoch ist Dunkelverarbeitung auf Programmebene nötig. Klassische BPM-Methoden für die Dunkelverarbeitung und neue RPA-Verfahren für Prozessschritte auf der Oberfläche ergänzen sich sehr gut, denn sie überlagern sich kaum und bieten in Kombination die ideale Hilfestellung fürs Büro.

Wenn Sie mehr über das RPA-Angebot der Software AG erfahren möchten, klicken Sie hier

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Wie Software-Robots Maus und Tastatur bedienen

Wie Software-Robots Maus und Tastatur bedienen

Die Analysten von Gartner und andere Experten gehen davon aus, dass Robotic Process Automation (RPA) in den kommenden Jahren erheblich dazu beitragen wird, dass Prozesskosten gesenkt, Tippfehler reduziert, Abläufe beschleunigt und Applikationen besser integriert werden. Doch was genau ist robotergesteuerte Prozessautomation, wo setzt sie an, welche Abläufe lassen sich verbessern und warum existiert der derzeitige Hype um diese Technologie? Diesen Fragen widmen wir uns im folgenden Beitrag.

Hal Hodson schreibt für „New Scientist“, eine in England erscheinende wissenschaftliche Zeitschrift, die die Auswirkungen von Wissenschaft, Forschung und Technik auf die Arbeitswelt und die Gesellschaft untersucht. Dort berichtete er bereits 2015 in einem Artikel nicht nur, wie Roboter in der Fertigung Berufe eliminieren oder verändern, sondern auch, wie Software ohne Hardware in der Lage ist, Aufgaben von Menschen zu übernehmen. Diese Technologie ist derzeit in aller Munde.

Künstliche Intelligenz (KI) liefert die Grundlage dafür: Intelligente Programme sind in der Lage, Ereignisse an der Benutzerschnittstelle von Softwaresystemen auszulösen. Sie imitieren Tastatureingaben und Mausklicks so, dass ERP-, CRM- und andere Systeme, die eigentlich dafür konzipiert sind, von Menschen bedient zu werden, von „Software-Robots“ bearbeitet werden können. Die Verantwortlichen in den Unternehmen und Verwaltungen versprechen sich davon Prozessoptimierungen und Einsparungen.

Mit RPA Produktionsprozesse ganzheitlich optimieren

In der Fertigungsindustrie kennt man das schon lange: Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ werden menschliche und maschinelle Arbeiten miteinander verknüpft und die industrielle Produktion mit der Informationstechnologie verzahnt. Wenn Fertigungsroboter, Logistik und gesamte Maschinenanlagen miteinander kommunizieren, lassen sich Produktionsprozesse ganzheitlich optimieren. Denn spezialisierte Maschinen können eintönige und repetitive Arbeiten weitaus schneller und zuverlässiger ausführen als Menschen. Mit RPA soll diese Automation den Weg von den Industrieanlagen in die Büros finden.

Drehbücher geben Arbeitsanweisungen

„Software-Robots“ können Routineeingaben, einfache Entscheidungen und Bewertungen von Sachbearbeitern übernehmen. In der ersten Phase schaut der Robot dem Bediener sozusagen über die Schulter und lernt den Ablauf seiner Tätigkeit. Er „beobachtet“, welche Felder wie gefüllt, welche Buttons angeklickt und in welcher Reihenfolge beispielsweise Inhalte von einem System in ein anderes übertragen werden müssen. Anschließend kann der verantwortliche Sachbearbeiter die Aufzeichnungen des Robots bearbeiten, einzelne Eingaben maskieren oder anpassen. So entsteht für einen automatisierbaren Arbeitsabschnitt ein Drehbuch mit genauen Anweisungen. Das Ergebnis ähnelt dem, was viele von uns als Macro in Excel oder Word kennen. Im Gegensatz zu den Macros sind die „RPA-Drehbücher“ nicht auf ein System beschränkt, sondern können anwendungsübergreifend Abläufe in verschiedenen Applikationen synchronisieren und automatisieren. In der dritten Phase ist der Robot bereits in der Lage, die Anweisungen wieder und wieder abzuarbeiten: entweder zeitgesteuert, durch Ereignisse ausgelöst oder von Menschen gestartet.

RPA-Systeme sind ausgereift und einsatzbereit

Unternehmen haben so die Möglichkeit, Routinetätigkeiten zurückholen, die sie in den vergangenen Jahren oft durch Outsourcing in Billiglohnländer verlagert haben. RPA-Systeme können lokal „angelernt“ und trainiert werden. Viele Aufgaben, die Menschen mit Tastatur und Maus ausführen, lassen sich automatisieren. Die aktuellen RPA-Systeme sind bereits weit ausgereift. Leistungsfähige KI-Mechanismen meistern heute auch komplexere Aufgabenstellungen wie etwa unterschiedliche Auflösungen oder Darstellungen, benutzerspezifische Einstellungen der Anwender oder Neuerungen nach Migration einzelner Applikationen. So bieten Software-Robots wertvolle Unterstützung für Unternehmen, was die Nachfrage rasant ansteigen lässt.

Erfahren Sie hier mehr über mögliche Einsatzszenarien von Software-Robots. Wenn Sie mehr über das RPA-Angebot der Software AG erfahren möchten, klicken Sie hier.

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